Archiv - Berichte 2020

Übersicht Archiv:

Allgemeine Veranstaltungen
+ Frühlingserwachen
+ Von Harrislee nach Lissabon
+ 4 Flensburger bei der DRV-Fortbildung Skilanglauf Oberhof
+ Norwegen, wir waren da...

Wanderfahrten
+

Masters + Regatten
+

 

Jugend + Regatten
+ Deutsche Ergomeisterschaften in Kettwig 2020
+ ErgoCup Rendsburg

 

Ältere Berichte aus dem RKF sind jeweils auf einer separaten Seite untergebracht. Diese sind auch im Printmedium "Rollsitz" erschienen. Für Interessierte geht es nun an dieser Stelle durch Auswahl der Jahres weiter:
2019, 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005
Hier geht es zur Seite mit Neuigkeiten aus dem Klub und aktuellen Berichten


Frühlingserwachen

Ein Samstag wie im Bilderbuch, der erste sonnige Frühlingstag am Ostseebad. Bei so einem Wetter war die Beteiligung entsprechend gut. Verabredungen sind nicht unbedingt erforderlich. Wer kommt wird eingeteilt und mitgenommen, da bleibt keiner am Ufer zurück. Ein Achter, drei Vierer und ein Dreier gingen auf das spiegelglatte Wasser der Förde, 24 ruderwillige RKF`ler.

Fruehling 03 2020
Fruehling 03 2020
Der Samstagvormittag hat sich zum best besuchten Rudertag der Woche entwickelt. Oder war es diesmal das gemeinsame Frühstück nach der Ruderei ? Auch da werden es immer mehr die sich den ersten Samstag im Monat notiert haben, um in munterer Geselligkeit an dem reichlich gedeckten Tisch die Köstlichkeiten von Waltraud zu genießen. Rührei und ausgelassener Speck sind immer zuerst alle.
Uli G. freut sich über Nutella - gibt es bei Gitti nicht - und Jochen trinkt nach dem Kaffee immer sein geliebtes Faßbier. Alle gehen gut gestärkt in das Wochenende und freuen sich auf das nächste Frühstück am 4. April 11 Uhr 30 nach dem Rudern.    Uli G.


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Von Harrislee nach Lissabon

Heino und Bettina haben unser Schmuddelwetter satt und werden sich an diesem Freitag ( 28.2.) auf eine lange Reise ( über 3000 km) in den sonnigen Süden begeben, noch Fragen oder Unklarheiten ?  Unser langjähriger Wanderruderwart gönnt sich ab sofort eine mehrjährige Auszeit in Portugal. Die Bundeswehr rief und Heino hat sich gemeldet. Seine Laufbahn beim Bund macht es möglich auch einmal Deutschland zu verlassen um fernab der Heimat neue Aufgaben zu übernehmen. Im RKF war Heino viele Jahre Wanderruderwart. Heino hat dabei die Fahrten nicht nur auf bekannten Gewässern organisiert, sondern auch neue Ufer gesucht und gefunden. Mit seinen Verbindungen zu Berliner Rudervereinen wurden neue Gebiete entdeckt und geplant dann abgerudert.

Im Jahr 2014 hat Heino eine Idee verwirklicht, die es so bei uns noch nie gegeben hat, eine Rudertour von Berlin nach Flensburg, hört sich gewaltig an - war es auch. Mit einer Seegig und einer Stammbesatzung wurde die lange Strecke von 693 !! Kilometern abgerudert, über Havel, Elbe, Lübeck und die offene Ostsee. Heino`s Verdienste zur Jubiveranstaltung - 100 Jahre Ruderklub Flensburg - sind auch nicht vergessen. Sein Organisationstalent hat dem Vorstand viel Arbeit erspart. Heino hat auch das alte Fahrtenbuch abgeschafft und mit neuer Computertechnik die elektronische Neuzeit im RKF eingeführt. Ein Dankeschön auch an Bettina, wann auch immer im Klub ein Beisammensein oder eine Veranstalung war, sie hat für frische Blumen und Tischdeko gesorgt. Wir sind damit in früheren Zeiten nicht unbedingt verwöhnt worden.
Nun können wir Heino und Bettina nur schöne Jahre in Portugal  wünschen. Ihr Haus in Harrislee erhalten sie sich für den Ruhestand, wann auch immer das sein mag. Z.Zt. hat der RKF keinen Wanderruderwart. Es hat sich bei der Jahreshauptversammlung keiner gemeldet, also Heino : Kräfte sammeln fernab der Heimat und neue Ideen abspeichern für die Zeit nach deinen Dienstjahren. Sollte der Posten Wanderruderwart dann immernoch frei sein melde dich.  

Bettina und Heino

Bettina u. Heino. Ausschnitt des Bildes zur Wanderfahrt 2014 - Berlin nach Flensburg

Alles Gute Heino und Bettina !    Uli G.


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4 Flensburger bei der DRV-Fortbildung Skilanglauf Oberhof 2020

Am 6. Februar 2020 fanden sich 14 Wintersport begeisterte Ruderer und Rudertrainer in Oberhof ein, um ihre Kenntnisse und Fähigkeiten von unseren professionellen Skitrainern Katja und Stephan weiter optimieren zu lassen. Aus Flensburg sind Morten zum Erlangen von noch einem Fortbildungsinhalt und als Grundlage für seine Trainer A Lizenz, Lukas zum Auffrischen der Trainer C Lizenz sowie die beiden Sportbegeisterten Ilka und Simon an den Rennsteig gereist.

Oberhof 02 2020

Der ganze Lehrgang wurde in drei Teile unterteilt. Am Freitag beschäftigten wir uns mit den theoretischen Grundlagen und dem Material, das wir am Rest des Wochenendes nutzen durften. Der Teil der Materialkunde wurde im Seminarraum vorbereitet und im Skikeller zu einem tropfenden, heißen und fröhlichem Abschluss gebracht. Danach fanden sich einige noch an der Bar zusammen und diskutierten sowohl die neuesten rudertechnischen Entwicklungen, als auch die besten Entwicklungen der bekannten Skigebiete. Dieser Abend brachte dem ein oder anderen Verein sicherlich neue Ideen für Trainingslager oder Skifreizeiten.

Samstagmorgen ging es dann für alle endlich auf die Skier. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener alle standen auf den Skiern und durften viele verschiedene Skigewöhnungsspiele machen. Schon diese Spiele brachten selbst die „alten Hasen“ ins Schwitzen. Angefangen bei einfachen Trittübungen arbeiteten wir uns als Gruppe immer weiter vor, um am Ende eine nervenzerreißende Partie Ultimate Frisbee zu spielen. Und dann? Wie könnte es bei Ruderern anders sein? Essen! Vielen Dank an dieser Stelle schonmal an das Sporthotel Oberhof, dessen Team uns hervorragend beherbergte.

Oberhof 02 2020

Am Nachmittag stießen wir dann etwas an die Grenzen auf Grund des warmen Wetters. Wenig Schnee sowie Steine und Tannennadeln im Schnee machten uns einen Strich durch die Rechnung einer gemeinsamen sportlichen Skilanglauf-Tour. Mit Mühe und Not fand Katja eine Route mit ausreichend Schnee, die wir gemeinsam fahren bzw. wandern konnten. Auf dieser Tour konnten dennoch einige erprobte Inhalte vom Morgen umgesetzt und vertieft werden.

Sonntag ging es dann für die Gruppe zunächst in die Sporthalle, wo wir uns mit Yoga und Gymnastik auf den Tag auf den Skating-Skiern vorbereiteten. In der Oberhofer Skihalle auf den Skating-Skiern angekommen, hieß es dann für alle üben, üben, üben. Zwischen aufgewühltem Schnee und vielen Holländern bemühten sich alle die Skier unter Kontrolle und sich selbst auf den Ski zu halten. Nach der eher schwierigen Tour am Samstagnachmittag konnten Sonntag alle dank der guten Betreuung von Connie, Katja und Stephan und den besseren Schneeverhältnissen in der Oberhofer Skihalle schnelle Geschwindigkeitszuwächse verzeichnen.
Oberhof 02 2020

Nach einer letzten gemeinsamen Mahlzeit im Hotel ging es dann für alle hinaus in den Sturm nach Hause.
Bericht von den Flensburgern; Bilder aus der Sammlung aller Teilnehmer. Lukas F.


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Norwegen, wir waren da...

In der ersten Februarwoche Anno 2020 haben sich 8 RKF'ler gemeinsam auf den Weg gemacht, nennen wir sie der Einfachheit halber Chris u. Bernd mit Ihrem "kleinen" Hund Kira, Arndt, Kerstin, Andreas u. Karin, Bente u. HGB. Sie folgten einer Sage nach der, weit weit oben, im Norden, Wasser noch in kristalliner Form anzutreffen ist und sich in viele Zentimeter dicken Schichten ablagern soll.
Nach der Reise in zwei motorisierten Kutschen konnten die Abenteurer das Meer erreichen. Das Übersetzen mit einer Fähre gelang auch ohne Zwischenfälle. Auch wenn man hier im Gegensatz zu "Dont't pay the ferryman, Until he gets you to the other side (Chris De Burgh) den Fährmann bezahlen muss, bevor man auf der anderen Seite ankommt .

Die weitere Route ging, ohne Zwischenfall, bis nach Skeikampen. Das geräumige Haus glänzte nicht nur mit viel Platz, sondern auch mit einer Sauna und einem Kühlschrank der das Wort "Schrank" wörtlich nahm. Zwei Wildschweinhälften hätten hier locker Platz gehabt oder auch zwei Kameraden/-innen oder für Veganer zehn 25 Kilo-Säcke Kartoffeln.

Das Fortbewegungsmittel der Wahl von Einheimischen schienen unter die Füße geschnallte Bretter zu sein. In Ermangelung von Holz mußten wir also in einer urigen Hütte (bei Franz) welche ausleihen.

Die nächsten Tage wurden die gemieteten oder mitgebrachte Skier ausgiebig getestet. Schnee gab es knapp einen Meter und Loipen waren reichlich vorhanden. Unsere Gruppe war skitechnisch unterschiedlich fortgeschritten, so das Andreas als Skileher (mit viel Einfühlungsvermögen) dem Einen oder Anderen den richtigen "Schwung" beibringen musste. Aber trotzdem schienen Einen die Trolle zwischdurch in den Schnee zu schubsen. An Kontaktaufnahme mit dem verschneiten Boden hat es also nicht gemangelt, aber über die Tage wurde es mit der Eleganz auf den Brettern sichtlich besser. Der mitgebrachte "Hütehund" Kira hat immer versucht seine Schäfchen auf der Piste beisammen zu halten, zu ihrem Leidwesen klappte das nicht überall.

Eine Tour zum Sonnenaufgang war wegen der klaren Luft und schönen Ausblickes am Berg Skei auch ein Highlight. Seltsame, weißbefiederte Wesen konnten wir als Schneehühner ausmachen (nein, nicht die Mädels!), ansonsten konnte man die Tierwelt, an Spuren im Schnee, eher erahnen.
Den Tag haben wir anschließend genutzt um in Lillehammer die Sprungschance von unten bis oben (immerhin um die 700 Treppenstufen) zu begutachten und bei Swix mal in den Laden zu schauen.

Die Temperaturen lagen in der Nacht bei ca. -7°C und am Tage auch schon mal knapp über dem Gefrierpunkt. Es musste keine Tour wegen schlechtem Wetter ausfallen, die Pistenfahrzeuge sorgten zudem für regelmäßige Auffrischung der Loipen.

Am letzten Tag wurden, nach dem Abendessen, noch diverse Musiktitel aus digitalen Geräten herausgezaubert und ein wenig gesungen, getanzt oder nur Quatsch gemacht.

Wir haben die Tage im Schnee wohl alle genossen und sind wieder wohlbehalten zuhause angekommen, denn der Fährmann hatte ein Einsehen mit uns.

Nicht nur Fotos wurden als Andenken mitgenommen, sondern auch die blauen Flecken werden uns noch einige Tage erhalten bleiben.
Außerdem freuen uns aber auf ein Wiedersehen mit dem Schnee, wenn nicht in Flensburg, dann im kommenden Jahr an der gleichen Stelle.

Bilder zeigen wir, aber nicht die Besten! Schließlich wollen wir den Geheimtipp Euch nicht zu schmackhaft machen, nachher möchte noch jemand mit?!

Norwegen022020
Bente hat das "Gruppenbild mit Hund" gemacht
Norwegen022020
Hier hatten wir uns am Skizentrum verabredet. Solange man wartet kann man ja auch was trinken.
Norwegen022020
Winterlandschaft
Norwegen022020
Von der Piste aus: Der Berg Skei. Bilder von verschiedenen Mitstreitern. Text HGB!

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Deutsche Ergomeisterschaften in Kettwig 2020

Konstantin Kluge ist deutscher Meister auf dem Ruderergometer

Am Sonntag den 2. Februar fanden in Kettwig die deutschen Meisterschaften im Ergometerrudern statt. Vom Ruderklub Flensburg e.V. machten sich zwei Sportler mit Trainer Morten Schult auf den Weg, um sich bestmöglich zu präsentieren. Konstantin Kluge, der in seiner ersten Saison bei den 17/18 jährigen A Junioren vor großen Aufgaben steht, präsentierte sich in fantastischer Form. Nach einem kontrollierten Vorlauf schaffte er den Sprung unter die besten 10 Starter in einem Feld von 40 Startern.

Für das Finale hatten sich Trainer und Sportler dann noch einmal mehr vorgenommen und wollten in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Nach einer sehr guten Startphase reihte Konstantin sich hinter dem favorisierten Duisburger auf dem zweiten Rang ein. Der Duisburger musste jedoch kurz nach der Streckenhälfte das Rennen aufgeben, sodass Konstantin in Führung kam. Deutlich vor dem Feld liegend fuhr er ein Rennen gegen sich und die Uhr. Der Sieg war keine Sekunde mehr in Gefahr. Nach 2000 Metern stand eine Zeit von 6:18,9 Minuten auf dem Display. Eine neue Bestzeit und ein verdienter erster Titel als Deutscher Meister! 

Neben Konstantin war auch Joost Dobroszczyck in Kettwig am Start. Joost kämpfte sich in einem Feld von 70 leichten B Junioren auch ins Finale der besten 10 und konnte dort mit einer Zeit von 5:11,9 einen sehr guten achten Platz belegen.

Konstantin
Konstantin bei der Siegerehrung
Joost
Joost auf dem Ergo

Morten

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ErgoCup Rendsburg

Am Samstag den 18. Januar machte sich eine große Gruppe aus dem RKF auf den Weg nach Rendsburg, um dort am alljährigen Ergocup teilzunehmen. Seit vielen Jahren war vor allem der Mastersbereich sehr zahlreich vertreten und stellte neben zwei Einzelstartern auch zwei ganze Achtermannschaften. Der Männerachter, initiiert von Lukas Fahre, hatte es auf der 350 Meter langen Strecke mit einer Achtergruppe um den letztjährigen deutschen Meister auf dem Ruderergometer Bennjamin Reuter zu tun. Kurz nach dem Start konnte sich unsere Achtermannschaft jedoch vor die Sportgemeinschaft aus Büdelsdorf legen und den Vorsprung bis ins Ziel tragen. Die Achtermannschaft um Ilka Selmer musste sich mangels Gegner in zwei Vierer aufteilen und somit gegen sich selbst antreten. Auch hier konnte die gute Trainingsarbeit der letzten Wochen mit einem schnellen Rennen präsentiert werden. Zwei Achter auf dem Ergocup sind ein starkes Zeichen für kontinuierliche, gute und spaßige Arbeit in den kalten Wintermonaten. 

Unsere Jugendgruppe war in diesem Jahr mit 4 Startern eher schmal aufgestellt. Den Anfang machte Kim Gaude bei den B Juniorinnen. Sie fuhr ein sehr ambitioniertes Rennen und zeigte die nächste Steigerung. Auf die Nachfrage ob sie mit sich zufrieden war, gab sie nur ein knappes „hm naja es wird ja“ als Antwort. Da sie sich jedoch mit jeder Einheit und jeder Belastung phänomenal steigert, dürfen wir auch in der Saison noch einiges von ihr erwarten. Lewin, der nach 1,5 Wochen im Bett sich einen Start nicht nehmen lassen wollte, fuhr ein sehr dosiertes Rennen. Von Anfang an hieß es, dass er sich schonen sollte und nur für die Sicherheit fahren sollte. Trotz dieser Taktik kam er mit 4 Sekunden Abstand zu seiner bisherigen Bestzeit ins Ziel. Eine wirklich starke Leistung, die sehr viel Hoffnung auf eine gesunde Zeit macht. Unsere beiden letzten Starter Joost und Jaane präsentierten sich in herausragender Form. Beide konnten mit sehr gut eingeteilten Rennen ihre jeweiligen Rennen für sich entscheiden und den Landesmeistertitel mit nach Hause nehmen.
Für Joost bedeutet das, dass er weiterhin als leistungsstärkster Junior im leichten B Bereich unterwegs ist und sich für die Saison berechtigte Hoffnungen auf einen der begehrten Rollsitze im ersten leichten Doppelvierer des Ruderverbandes Schleswig Holstein machen darf. 

Ergocup Rendsburg 10.2020
Joost steht rechts im Bild; Bild + Text von Morten

 

 


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