Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /pages/berichte.php on line 193

Berichte und Aktuelles aus dem RKF

Übersicht:

+ Bekanntmachungen und Veranstaltungstermine im Klub
+ Aktuelle Berichte aus dem Vereinsleben / Das Archiv der Berichte
+ Artikel f. Webseite / "Rollsitz" erstellen
+ Veranstaltungskalender
+ Serviceseite (Formulare, Info zur Webseite etc.)
+ Klubbekleidung
+ Gästebuch  
+ Kilometerlisten der Mitglieder (ab 1987, nur über Anmeldung)
+ Kilometerliste RKF (Gesamtzahlen)
+ Berichtsarchiv: 2019, 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005
Einblicke: Jugend | Erwachsene/Masters | Infos für Anfänger | Aus dem Vereinsleben | Winterrudern
Top---

Bekanntmachungen / Informationen

Top---
Berichte von Veranstaltungen etc. sind im Anschluß an die RKFNews zu finden

.... RKF News ....

Ab dem 1.11. gelten wieder Einschränkungen (Corona) !
Eine eMail mit Details dazu bekommt Ihr in den kommenden Tagen.

RKF im Herbst

Vier Fotos vom Ostseebad von Klubmitgliedern die ( noch ) regelmäßig unserem geliebten Klub einen Besuch abstatten, natürlich mit dem nötigen Abstand. Regenbogen vom 8.10. von Martina (3. Bild), Zweier im Training von Klaus B. (letztes Bild), Brücke und Bootshaus von Uli G. Wie wir das Abrudern am Samstag gestalten wird uns der Vorstand noch mitteilen, seit heute lt. Tageblatt auch Begrenzungen ( 10 Personen ) bei sportlichen Veranstaltungen. Die Freiheit auf dem Wasser sollte wohl erhalten bleiben !!   Uli G.
RKF im Herbst


Noch einmal am RKF vorbei

Honfleur verlässt Flensburg

Heute 25. Oktober 2020. Ein Schiff unserer stolzen Flensburger Werft geht auf eine lange Reise nach Norwegen. Von zwei Schleppern gezogen verläßt  die halbfertige Ro-Pax- Fähre "Honfleur" unsere Förde mit ungewisser Zukunft. Was mit dem maschinenlosen Schiff nach Fertigstellung auf einer norwegischen Werft passieren soll ist unklar.  Uli G.

 

Sportbetrieb Winter

Zur Organisation des Sportbetriebes im Winter:
Um mehr Mitgliedern gleichzeitig das Training drinnen zu ermöglichen, haben wir entschieden, einen Großteil der Ergos in den Klubraum zu stellen. Auch die 2 Bike-Ergos sind in den Klubraum umgezogen. Somit findet das Ausdauertraining im Winterhalbjahr im Klubraum statt.
Dadurch ist im Trainingsraum etwas mehr Platz und man kann leichter die Abstände einhalten. 2 Ergos und auch das Spinning-Rad bleiben im Trainingsraum, so dass diese auch für das Krafttraining genutzt werden können.
 
# In beiden Räumen muss beim Sport und danach für ausreichend Luftaustausch gesorgt werden, d.h. das viel gelüftet werden muss.
# Der Abstand von 1,5 m ist einzuhalten und die Geräte sind nach Gebrauch zu desinfizieren (Material ist vor Ort). Es liegen in beiden Räumen Listen aus in die sich jeder einzutragen hat (Datum, Anfangs- u. Endzeit und Name).
# Im Trainingsraum sind sieben Sportler zugelassen, im Klubraum/Ausdauerraum zehn Sportler
Die Trainingstermine sind: 
Montag um 18:00 Uhr allgemeines betreutes Training im Kraft-& Klubraum bei Andreas
Dienstag um 18:00 Uhr Fortg. Master im Kraft-& Klubraum bei Arne
Mittwoch um 18:30 Uhr allg. Training im im Alten Gym. bei Rebekka & Kerstin
Donnerstag um 18:00 Uhr allg. betr. Training im Kraft-& Klubraum bei Ilka & Lukas
Freitag um 15:00 Uhr Fortg. Master auf dem Wasser bei Arne
Samstag ab 09:30 Uhr allgemeiner Rudertermin, ohne Betreuung
Beim allg. Rudertermin am Samstag ist die Zehn-Personen-Beschränkung aufgehoben.
 
Wir sind offen für weitere Ideen, wie wir das Wintertraining gemeinsam gestalten können, zum Beispiel ein Lauftreff unter der Woche oder ähnliche Aktivitäten - meldet Euch gerne.
 
# Im Eingangsbereich ist ein Desinfektions-Spender für die Hände installiert – bitte verwenden!
# In den Räumlichkeiten Flur, Klubraum, Küche, Versorgungsräumen, WC und Umkleiden ist wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht einzuhalten ist ein Mund- Nasenschutz zu tragen!
# Die Duschräume sind weiterhin gesperrt!

Der Kalender zum Eintragen ist hier hinterlegt (öffnet neues Browserfesnster, auch auf Mobilgeräten)


Herbst im RKF

17. Oktober, leichter Ostwind, viel Sonne: Die Luft hat 11 und das Wasser 13 Grad, da ist das Kentern ja noch (gefühlt) angenehm. Text + Bilder Uli G.
RKF News
... andere machen nach dem Rudern noch einige Aufnahmen vom Revier / Klub
RKF News
RKF News
Unser Steg sieht dann von aussen so aus. Einige Kameraden-/innen haben die Sitzmöbel in die Sonne gestellt um ein wenig die Wärme der letzen Sonnestrahlen zu genießen. Ergebnisse der Knipserei findet man bei den RKF-Bildern
Bild + Text, HGB!

Sonnenaufgang, aufgenommen von Klaus B.
Sonnenaufgang

Für die Vorfreude auf unser Revier: kleine und große Panoramabilder und auch Filmsequenzen vom RKF und Ruderrevier

Bei den Bildern sind Steuerelemente zum Wechseln/Bewegen der Ansicht vorhanden. Die Filme sind recht neu, ich experimentiere da noch mit der Software ...

...wie immer viel Spaß :-) und wer Ideen hat - nur her damit! Eure Internetredaktion, HGB!


Corona Update vom 16.07.:


Liebe Mitglieder,

auch wenn die Infektionszahlen auf niedrigem Niveau bleiben, sind wir weiterhin durch die Landesverordnung dazu aufgerufen, uns an die Abstandsregeln zu halten und uns nicht mit übermäßig vielen Menschen zu treffen. Gerade vor dem Hintergrund, dass derzeit viele Touristen zu uns kommen und viele von uns auch in den Urlaub fahren,  ist es nach wie vor wichtig, Regeln zu beachten, um uns und unsere Mitmenschen zu schützen.

Liegt ein tragfähiges Hygienekonzeptes vor, ist es möglich das Klubhaus zumindest teilweise wieder zu öffnen. Das möchten wir gerne umsetzen, sind dabei aber unbedingt auf eure umsichtige Mithilfe angewiesen.

Das Konzept wird im Klub aushängen und ist als Link an diese Mail gehängt. Sollten wir feststellen, dass Mitglieder sich nicht an die Regeln halten, sind wir gezwungen, die Lockerungen wieder zurückzunehmen, um eine komplette Schließung durch das Gesundheitsamt zu vermeiden. Haltet euch auf dem Vereinsgelände an die Regeln, ihr riskiert sonst nicht nur eure Gesundheit, sondern auch, dass der Klub für alle wieder geschlossen wird.

Hier ist das Hygienekonzept ist als PDF hinterlegt.


Die Regelungen für die nächsten Wochen:

Beim Rudern bleibt alles so, wie bisher geregelt. Achtet bitte weiterhin darauf, dass die Höchstgrenze von 10 Leuten je Trainingsgruppe eingehalten wird. Das erfordert manchmal ein bisschen Abweichung von den gewohnten Trainingszeiten, aber es geht zur Zeit nicht anders. Rudern im 8er ist zu gesonderten Zeiten möglich, muss aber auf jeden Fall mit Lukas, Ingo oder Andreas abgesprochen werden.

An dieser Stelle noch einmal die eindringliche Aufforderung, erst zur Anfangszeit am Klub zu erscheinen und am besten vor Ablauf des Zeitfensterns das Gelände zu verlassen, bzw. sich auf keinen Fall mit der nachfolgenden Gruppe zu „vermischen“.
Schnack und soziales Miteinander sind so wichtig - verlegt das aber bitte im Sinne aller an den Ostseebadstrand oder auf privates Gelände.

Der Kalender zum Eintragen ist hier hinterlegt (öffnet neues Browserfesnster, auch auf Mobilgeräten)

Erscheint auch weiterhin, wenn möglich umgezogen am Klub. Allerdings sind die Umkleideräume ab sofort geöffnet. Bedingung dafür ist, dass:

der Mindestabstand von 1,5m in den Umkleideräumen eingehalten wird,
maximal 2 Personen (Damen) bzw. 3 (Herren) gleichzeitig im Raum sind,
bei Betreten des Klubhauses, insbesondere im Flur, ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird (hier können wir den Mindestabstand nicht gewährleisten) .
die Lüftung in den Umkleiden eingeschaltet wird,
jeder eigenverantwortlich die Kontaktflächen desinfiziert, insbesondere die Türklinken und die Schalter.
Die Duschen bleiben weiterhin gesperrt.

Der Klubraum darf nun benutzt werden unter Einhaltung des Mindestabstands. Achtet auf ausreichend Belüftung im Klubraum – und schließt vor allem die Fenster hinterher wieder!!! Alle benutzten Flächen müssen vor Verlassen des Raumes mit den bereitgestellten Mitteln gereinigt werden. Auf den Eichentischen aber nicht mit alkoholhaltigem Desinfektionsmitteln reinigen.
Die Küche darf immer nur von einer Person betreten werden. Einbahnstraßenregelung, um Begegnung zu vermeiden - am Tresen hinein, zum Flur hinaus.
Genutztes Geschirr muss komplett gereingt und weggeräumt werden.
Auch im Klubraum bitten wir, die Trainigsgruppen nicht zu durchmischen.

Uns ist in den letzten Wochen vermehrt aufgefallen, dass Mitglieder mit dem Auto direkt zum Klub fahren. Das ist verboten, und wir fordern euch ausdrücklich auf, nur für Materialtransporte mit dem Auto zum Klub zu fahren. Die eigene Sporttasche mit den Wechselklamotten ist kein Material. 

Das Angebot der betreuten Rudertermine erhalten wir weiterhin aufrecht, mit einer Änderung am Samstag.
Die Termine sind:
Montags und Dienstag, 18:00, Anmeldung bei Andreas,
Donnerstags, 18:00 Anmeldung bei Ingo
Samstags, 12:00 Anmeldung bei Lukas

Zu diesen Zeiten haben angemeldete Ruderer Vorrang vor Ruderern, die ohne Betreuung aufs Wasser wollen. 

Achtet bitte auch darauf, dass das Tor zum Klub immer geschlossen ist. Wir haben vermehrt Strandbesucher, die unser Gelände verschmutzen. 

 
.... es grüßt euer Vorstand

Infos aus den vorheigen Meldungen, die noch Bestand haben (nicht Bestandteil des Newsletters vom 15.07.2020:

Unter Einhaltung unserer allgemeinen Ruderordnung und der aktuellen Regeln ist auch das Rudern im Einer alleine möglich (bei Einerfreigabe und mind. Freirudererstatus).

Beim Training auf dem Wasser ist ab der Eintrag im Rechner (EFA) ausreichend, aber auch unabdingbar.

Um die Personenbeschränkung einhalten zu können, ist es weiterhin notwendig, alle Rudertermine über den Onlinekalender anzumelden!

Der Kraftraum ist unter den schon bestehenden Einschränkungen weiterhin mit max 5 Personen zu nutzen. Bei der Nutzung ist weiterhin die Registrierung auszufüllen und die Reinigung zu bestätigen.

 

Berichte aus dem RKF

Top----
Berichte von Mitgliedern, hier in verschiedene Kategorien eingeordnet, zur schnelleren Übersicht.
Neuigkeiten / Bekanntmachungen sind oben zu finden (haben nur kurze Lebensdauer).....
Informationen zur Printausgabe "Der Rollsitz" Nr. 189: Redaktionsschluss für 189 ist 15.11.2020

Berichte nach Bereichen sortiert
Veranstaltungen, allgemeine Berichte Verschiedene Links
- Rudern mit Starkwind - Infos der Redaktion
- Ein Wochenende - 5 Orte und ein Hauch von Normalit- Archiv der Berichte
- Sommeraktivitäten der Jugendgruppe - Aktuelles für Zwischendurch
- ErgoCup Rendsburg 18.01.2020-
- Siegerehrung (Siegesfeier 1.11.)-
- Bootspark - Ausverkauf im RKF???-
- Abrudern 2019 -
- Wanderfahrt Pagen (Zurück zu alten Ufern)-
- Firmenruderregatta + Sommerfest 2019-
- Ergo-Challenge 2018/19-
- Trainingslager Norwegen (12.2018) (aktualisiert)-
Berichte zu Regatten Berichte zu Wanderfahrten
- Regatta Friedrichstadt (27.09.2020)- Jugendwanderfahrt 2019 auf der Donau
- Konstantin Kluge ist für die Nationalmannschaft nominiert-
- Deutsche Ergomeisterschaften in Kettwig 2020-
- Fari Cup 02.11.2019-
- Friedrichstädter Ruderregatta / Sprint LM 2019-
- Vorbericht Deutsche Jugendmeisterschaften 2019-
- Regatta Hamburg, Trainingslager Ratzeburg Ostern 2019-
- Regatta Bremen 2019 -
Alle Berichte der Jugend Alle Berichte der Erwachsenen
- Konstantin Kluge ist für die Nationalmannschaft nominiert- Herbst am Oseebad
- Training zu Coronazeiten - Regatta Friedrichstadt (27.09.2020)
- Deutsche Ergomeisterschaften in Kettwig 2020- Rudern unter neuen Vorzeichen – Was ist Neues passiert im RKF in der Corona-Zeit
- Friedrichstädter Ruderregatta / Sprint LM 2019- Der Bootspark 2020 - an Stillstand ist nicht zu de
- Jugendwanderfahrt 2019 auf der Donau- DRV Trainer C 2020 (Arne 12 Tage in Ratzeburg)
- Vorbericht Deutsche Jugendmeisterschaften 2019- Frühlingserwachen (Samstg 07.03.)
- Regatta Hamburg, Trainingslager Ratzeburg Ostern 2019- Von Harrislee nach Lissabon berichte.php#HeinoWanderruderwartLissabon
- Regatta Bremen 2019 - 4 Flensburger bei der DRV-Fortbildung Skilanglauf
- - Norwegen , wir waren da..
- - Fari Cup 02.11.2019
- - Brückenbau 2019
- - Bootspark - Ausverkauf im RKF???
- - Gemischte Achtermannschaft
Berichtsarchiv der Vorjahre
Weitere Berichte sind in den Archiven für ....
2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005
..... hinterlegt
Top----

Herbst am Ostseebad

Die Zeit bleibt nicht stehen- auch nicht im und am Klub. Natürlich wird im Oktober weiter gerudert. Da die Abendstunden der Jahreszeit entsprechend schnell dunkel werden hat man am Samstag und Sonntag ab 9 Uhr 30 die Möglichkeit die Rudersaison zu verlängern - möglichst nach Absprache. Ruheständler und Ruderer im Unruhestand treffen sich immer Montag und Mittwoch in den Vormittagstunden. Die Aktivitäten der Studenten ( und die mal Studenten waren ) sind auch nicht zu übersehen. Unter der Leitung von Lukas F. trifft man sich dreimal in der Woche, und wenn nicht auf dem Wasser dann in unserem etwas umgestalteten Aufenthaltsraum. Wer hier auf dem Ergometer sitzt hat einen unverbaubaren Blick auf die Förde.
Herbst am Ostseebad
Das Boot "Morgenschwimmer" wird jeden Sonntag ( vor dem Kaffee und Kuchen ) gerudert. Abstand halten nicht immer ganz einfach, aber ( siehe Foto ) hintereinander sitzend wird dem Hintermann ja nur die kalte Schulter gezeigt, ohne Maske möglich. In Flensburg hat wieder eine Sauna geöffnet wo man auch duschen kann und soll. Warum im RKF noch nicht geduscht werden darf ist unklar.
Herbst am Osteebad
Auf unserem Grundstück macht sich eine Pilzkultur breit, nett anzusehen aber nichts für Küche und Speisekarte.
Herbst am Ostseebad
Auf der Brücke versammeln sich die Möwen die gerade beschließen nicht in den Süden zu fliegen, warum auch ? !. Sie fühlen sich immer recht wohl auf dem Brückengeländer und hinterlassen natürlich auch reichlich die Restverdauung.      Uli G.
Herbst am Ostseebad

 

Top----

Regatta Friedrichstadt

Mit einem vollbeladenen Hänger, insgesamt 29 gemeldeten Starts und 19 Sportlern war der RKF in Friedrichstadt zahlreich vertreten. Schlachtenbummler und Anhänger vom RKF hätten also ordentlich was geboten bekommen. Jedoch war auch die Regatta von Corona geprägt und für Besucher gesperrt, da die Gesamtzahl von 500 Personen auf dem Gelände nicht überschritten werden durfte. Der ein oder andere hatte sich trotz des „Sicherheitsabstandes“ nicht abhalten lassen und uns vom anderen Ufer, abseits der Absperrung, angefeuert. Noch mal vielen Dank für die moralische Unterstützung an dieser Stelle.

Für viele von uns war Friedrichstadt die erste und auch letzte Regatta diese Saison und somit sogar als sportlichen Höhepunkt zu verbuchen. Trotz des trüben und nassen Herbstwetters war die Stimmung bei allen beteiligten gut und ließ sich auch durch die erste starke Regendusche, die gleich am Morgen kam, nicht kippen. Mit einem stark gemischten Team von erfahrenen Ruderern wie auch Anfänger stellt sich der RKF dem, sicher durch die Corona-Pandemie verursachten, zahlreichen Meldefeld und konnte seine individuellen Erfolge nach Hause nehmen.

Bei der Studentengruppe konnte neben dem Erfahrungswert und Spaßfaktor auch gesetzte Streckenzeiten und vorgenommenen Platzierungen oft erreicht und teilweise sogar übertroffen werden. So konnte u.a. Levke bei ihrer ersten Regatta nach einem starken Vorlauf den 2 Platz bei der Landesmeisterschaft im Frauen Vierer, zusammen mit Thekla, Ilka und mir (Anja), errudern. Das obwohl Levke diesen Sommer zum ersten Mal im Rennboot saß. Hier zeigt sich sicherlich auch dass das betreute Rudern, welches Corona bedingt dieses Jahr vermehrt stattgefunden hat, seine Wirkung hat. Danke noch mal an alle Betreuer, denn nicht nur Levke konnte davon profitieren. Auch Lukas konnte nach langer Sportpause aufgrund seiner Erkrankung im Frühjahr endlich wieder Leistung zeigen und fuhr neben dem zweier mit Thomas auch den Mixed- und Männervierer mit Levke und Lauren bzw. Jonatan, Simon und Thomas. Doris und Claudia ließen sich durch den Altersunterschied zur Konkurrenz nicht abschrecken und ruderten ihren Zweier mit einer guten, aber leider nicht für eine Medaille reichenden Zeit. Beide waren zusammen mit Lauren und in Renngemeinschaft mit Susanne (NRV) im Frauen Vierer am Start. ….Um nur einige Rennen zu nennen.

Freidrichstadt 09.2020
Friedrichstadt 09.2020

Lukas und Thomas

Frauen Vierer mit Thekla, Ilka, Levke und Anja (v.l.n.r.)
Friedrichstadt 09.2020

In der Trainingsabteilung zeichnete sich durch die starken Gegenmeldungen viele Zweitplatzierungen bei den Landesmeisterschaften im Vorlauf ab, somit konnten die Sportler*innen ihre Leistung leider oft nicht im Finale zeigen. Jedoch konnte Konstantin im JM 2x A eine Medaille für den RKF sichern (nicht LM).

Leider musste Kim aus gesundheitlichen Gründen die Regatta vorzeitig verlassen, weswegen Morten den B-Juniorinnen Zweier von Jaane und Kim mit mir (Jahrgang 1984!) aufstockte. Meine Frage ob wir dann außer Konkurrenz starten würden verneinte Morten mit dem Kommentar „die anderen Trainer haben nichts dagegen das eine unserer Studentinnen aushilft“. (Ich nahm das mit der „Studentin“ als Kompliment. ^^) Am Start liegend war mir dann auch klar warum die anderen Trainer da nichts gegen hatten, die B-Juniorinnen waren selbst für mich „ausgewachsenen Ruderin“ respekteinflößend.

Friedrichstadt 09.2020
Drei Mix-Vierer
Friedrichstadt 09.2020
Friedrichstadt 09.2020

Sicherlich verwirrt von meinem „leicht älteren“ aussehen und den beiden „Schränken“ neben uns wurden wir am Start erstmal gefragt ob es sich denn wirklich um das B-Juniorinnen Rennen handeln würde, nach fleißigem nicken aller Beteiligten, konnten Jaane und ich zwar als drittplatzierte, aber immerhin mit einer Zeit unter 1 min ins Ziel rudern.

 

Alle zusammen haben wir nach dem letzten Rennen die Boote schnell verladen bekommen und Morten seine Ansage, wann Treffpunkt zum Abladen am Klub ist, befolgt. Leider kreuzte genau Morten eine Umleitung den Plan. Dadurch kamen Hänger und Pizza zeitgleich im Klub an, kann sein, dass es daran lag dass die Boote so schnell in der Halle lagen oder einfach, weil wir gut Hand in Hand gearbeitet haben, auf jeden Fall war die Pizza noch heiß als wir sie aßen.
Friedrichstadt 09.2020
Bericht und Bilder: Anja N.

Top----

Rudern mit Starkwind

Auch wenn unser Ruderrevier zur Spitze der schönsten Gewässer fürs Rudern gehört, kann es doch vorkommen, dass uns der Wind einen Strich durch die Rechnung macht. Denn grundsätzlich gilt, dass wir bei Schaumkronen nicht mehr auf Wasser gehen. Wenn man Lars Wichert fragt, dann wäre seine Antwort vermutlich, dass die Schaumkronen den Spaßfaktor erst richtig nach oben treibt. Er war für einen Tag Gast bei uns im Ruderklub und brachte besondere Boote mit: breit wie ein Gigboot, optisch irgendwie einem Rennboot ähnlich aber dafür viel wendiger. Gebaut, um auf Wellen zu reiten, wenn sie nicht gerade durchbrochen werden. Aber ganz Gewiss können diese Boote es auch mal ab, wenn eine Welle über Bord kommt – die Hersteller bezeichnen die Boote sogar als „nahezu unsinkbar“. Hinter dem Begriff Coastal Rowing (Küstenrudern) steht eine Erweiterung des klassischen Rudersportes, bei der trotz widrigen Bedingungen und theoretisch meterhohen Wellen dank spezieller Boote ein Ritt durch die Wellen ermöglicht wird.

Im Rahmen eines Projektes des Deutschen Olympischen Sportbundes zusammen mit dem DRV besuchte uns Lars Wichert, der sowohl im klassischen Rudern als auch in der Wildwasservariante zur Weltspitze gehört. Der Tag startete damit, dass Lars die Besonderheiten dieser Boote beschrieb und wir uns die Boote im Trocknen im Detail ansehen konnten. Er brachte Einer und Zweier mit. Was Regatten betrifft erklärte er, dass diese stark an das Segeln angelehnt sind: Es gibt einen Massenstart, bei dem es darauf ankommt im perfekten Moment in voller Geschwindigkeit über die Startlinie zu kommen. Anschließend spielt die Navigation um die Bojen eine große Rolle, die aufgrund von meterhohen Wellen nicht immer sichtbar ist. Ebenso ist ein Start vom Strand möglich, bei dem ein Mannschaftsmitglied erst im flachen Gewässer ins Boot sprinten muss. Im Ziel dann dasselbe umgekehrt. Diesen mit Adrenalin vollgepumpten Moment durften wir am Nachmittag selbst einmal ausprobieren. Zunächst aber ging es auf’s Wasser und wir hatten den ganzen Vormittag Zeit alle Boote auszuprobieren. So komisch es klingen mag, aber wir hatten das Glück, dass starker Südwestwind aufzog und dieser somit hervorragende Bedingungen für einen solchen Tag schaffte. Alle Mitglieder hatten einen großen Spaß und kamen mit einem Lächeln im Gesicht vom Steg zurück. Es ist faszinierend zu spüren, wie diese Boote trotz der Bedingungen das Rudern ermöglichen!

Da dieser Tag vom DRV als Teil der Coastal Rowing Tour beworben wurde, war die Teilnahme für jeden möglich. Entsprechend war der RKF an diesem Tag Gastgeber für RudererInnen aus Spandau, Hamburg oder Marburg, die extra für diese Veranstaltung zu uns in den hohen Norden gekommen sind. Die bunte Gruppe bestand zudem aus allen Altersklassen, was den folgenden Wettkampf für alle Beteiligten zu einem großen Spaß werden ließ: eine Staffel, bei der zwei fair aufgestellte Teams gegeneinander antraten.

Vom Strand aus galt es, als erstes schnellstmöglich in das im Flachwasser liegende Boot zu steigen. Gar nicht so einfach! Darauf folgten starke Schläge zur Boje und um diese eine Renn-Wende, damit wieder zurück Richtung Strand gerudert werden konnte. Zwei Helfer, die auch schon beim Einstieg halfen, nehmen nun das Boot in Empfang und einen kurzen Sprint später erreicht man am Strand die Ziellinie, an der es dann für den nächsten weiter geht. Für alle ein großer Spaß voller Adrenalin und Begeisterung!

Insgesamt hat sich der Tag für alle gelohnt. Wir haben unseren Horizont um eine neue Art des Ruderns erweitert und hatten zusammen viel Spaß!“
Viele Grüße

Thomas B.

 

Die Bilder sind von Silla und einem Fotografen des DRV auf Dropbox zu bewundern:
https://www.dropbox.com/sh/byvkiwieyn7m5d6/AAA7hqNC1o-oLGzKvg2trWsKa?dl=0

 

Top----

Ein Wochenende - fünf Orte und ein Hauch von Normalität

Nach vielen Wochen ohne Perspektive und Gewissheit, startet unsere Juniorengruppe in die Vorbereitung einer neuen Saison und einer aufregenden Herbstsaison. 
Nachdem der Trainingsauftakt von allen gut gemeistert wurde, stand am vergangenen Wochenende für die gesamte Trainingsgruppe ein „normales Wochenende2 an. Konstantin startete nach seinem hervorragenden Ergebnis in Hamburg im Zweier und Vierer vom Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig Holstein mit Ruderern aus Hamburg auf der Regatta im Österreichischen Villach. Lewin und Simon (Studentengruppe) nahmen am Rennradtrainingslager des RVSH in Ratzeburg teil, Joost und Kim bereiteten sich in Lübeck und Kappeln auf den diesjährigen Städtekampf in ihren Projektbooten vor und Jaane durfte ein freies Wochenende zu Hause genießen. In den nächsten Wochen steht unserer Juniorengruppe mit Regatten in Hamburg, Friedrichstadt, Rendsburg, Ratzeburg und Lübeck ein straffes Programm bevor, das alle mit guter Vorbereitung aber erfolgreich absolvieren sollten. 
Die Ziele sind dabei sicherlich ganz unterschiedliche. 

Wir freuen uns endlich wieder für den Ruderklub unterwegs sein zu können und blicken einer erfolgreichen Herbstsaison entgegen. Morten
Steg

Der Ablegesteg am Ossiacher See

Leichter Doppelvierer
Joost auf Schlag im ersten leichten Doppelvierer des Ruderverbandes Schleswig Holstein 
Kim

Kim auf der 2 im 4- beim Training in Kappeln 

Radtraining

Simon und Lewin (2. und 3.) von links im Radtrainingslager in Ratzeburg

Bilder von Morten bereitgestellt.

 

Top----

Konstantin Kluge ist für die Nationalmannschaft nominiert

Der 17 jährige Nachwuchsruderer Konstantin Kluge vom Ruderklub Flensburg konnte sich am Wochenende 29./30. August in Hamburg Allermöhe für die Junioren Nationalmannschaft des Deutschen Ruderverbandes qualifizieren. Als Ruderer des jüngeren Jahrgangs seiner Altersklasse trat er nach einer ausgefallenen Saison nun das erste Mal gegen die nationale Konkurrenz an. Im Teilnehmerfeld von 36 Booten bestand zunächst die Aufgabe sich unter die besten 18 zu rudern, die er mit Bravour bewältigen konnte. Im zweiten Rennen kämpfte Konstantin sich mit einem starken Endspurt unter die ersten 12 Boote. Was diese Leistung bedeutet, wurde abends beim Essen klar. „Meine Beine sind immer noch total schwach“, sagte Konstantin, als er 4 Stunden nach seinem Rennen vom Tisch aufstand. Als das hatte sich dennoch gelohnt. Sonntag sollte es ein letztes mal über die 2000 Meter lange Strecke gehen. Hier fehlten Konstantin zum Ende die Kräfte, sodass er dem hohen Renntempo der anderen nur bis zur Streckenhälfte folgen konnte. Im Ziel war es dann der 12. Platz.

Nach den Rennen nominierte die Bundestrainerin Sabine Tschäge, dann die Nationalmannschaft. Die Freude bei Konstantin und seinem Trainer Morten Schult war jedoch nicht von Dauer, denn nach der Nominierung der Kandidaten wurde sofort bekannt gegeben, dass der Deutsche Ruderverband aufgrund der Coronapandemie nicht an den internationalen Wettkämpfen teilnehmen wird. „Ein komisches Gefühl, wenn man sich über den bisher größten sportlichen Erfolg, nur bedingt freuen kann“, sagte Konstantin auf der Rückfahrt. Gemeinsam ordneten Trainer und Sportler die Situation ein und geben als Ziel für die nächste Saison aus, sich erneut in den Kreis der Nationalmannschaft zu rudern, um dann hoffentlich an den Wettkämpfen teilzunehmen.

Morten
Konstantin
Bild von Detlev Seyb

Top----

Rudern unter neuen Vorzeichen – Was ist Neues passiert im RKF in der Corona-Zeit?

Rudern unter Corona

Zu der Frage „Was ist Neues passiert im RKF in der Corona-Zeit?“ denkt man zunächst, dass es nicht viel Positives zu berichten gibt. Aber ich denke, das stimmt so nicht. Es gibt einiges Neues und Positives über die vergangenen Monate zu berichten.

Nach dem Lockdown wurden „betreute Rudertermine“ eingeführt, um die Corona-Vorgaben des Landessportverbandes zum Training in 10er-Gruppen zu erfüllen. Was zunächst für den einen oder anderen stark befremdlich war („Warum soll ich beim Rudern betreut werden? Ich rudere doch schon seit 20, 30, 40, 50 oder 60 Jahren?“), stellte sich im Nachhinein für viele Mitglieder und den RKF als äußerst positiv dar. Ich denke ruhigen Gewissens sagen zu können, dass sich alle der betreuten Ruderer weiterentwickelt haben, jeder auf seine Art und Weise und im eigenen Tempo. Viele Erwachsene aller Altersklassen haben sich vom Großboot in den Einer getraut und dort große Fortschritte gemacht. Sei es vom Großboot in den Trimmy oder Explorer, vom Trimmy zum Skiff, vom Skiff zum richtigen Renneiner, die ersten Starts im Renneiner, die ersten Sprints im Renneiner, Rückmeldung und Verbesserung der eigenen Rudertechnik, Handführung, Freiwasserfahren, Aushebeln, Anlegen und Ablegen mit dem Einer, Wenden in beide Richtungen, Tragen eines Renneiners, Pflege eines Rennboots, Einstellung des Ruderplatzes, … .

Viele mussten sich anfangs überwinden in den Einer zu steigen und kamen ganz euphorisch vom Wasser. Natürlich ist etwas Nervenkitzel und Angst dabei nicht ins Wasser zu fallen - mir geht es immer wieder so, wenn ich lange nicht im Einer rudern war. Aber ich denke das ist ganz normal und schärft die Sinne. Deshalb heißt es ja auch betreutes Rudern, weil erfahrene RKF-Mitglieder auf einen aufpassen und einen betreuen. Doch das Gefühl alleine eine Tour auf der Förde gedreht zu haben, ist nochmal ein anderes als im Großboot. Es stärkt das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten ungemein, weshalb so viele euphorisch vom Wasser kamen. Sie alle haben ein kleines Abenteuer erlebt und es meist aus alleiniger Kraft, Ausdauer, Balance und mit Geschick bravourös gemeistert.

Viele waren auch einfach froh, dass sie im Einer rudern waren, weil sie hierdurch in ihrem eigenen Tempo lernen konnten. Hervorzuheben ist hierbei der neue Wintech Explorer, der für nahezu alle Gewichtsklassen im Anfängerbereich eingesetzt werden kann. Doch nicht nur für Anfänger ist dieses Boot gut geeignet. Auch für Ruderer, die sich im Skiff nicht wohlfühlen, ist der Explorer gedacht. Er ist deutlich schneller und präziser zu rudern als ein Trimmy und nicht so kippelig wie ein Skiff. Bisher haben alle vom Explorer geschwärmt, mit denen ich geredet habe, und es sind schon etliche Anfänger und Fortgeschrittene darin gerudert. Probiert das Boot einfach aus. Es macht Spaß :-)

Beim betreuten Rudern konnte die eigene Rudertechnik durch so manche Filmaufnahme vom Motorboot aus im Nachhinein noch kritisch betrachtet und verbessert werden.
In den Renneinern wurden etliche Starts und Spurts gegeneinander ausgefahren. So manch einer war überrascht von sich selbst wie es möglich ist so schnell loszurudern. Und viele, die als Jugendliche Regattasport betrieben haben, wurden nach längerer Zeit mal wieder ordentlich gefordert und aus ihrer Komfortzone gelockt.
Und doch freuten sich alle auch wieder im Großboot gemeinsam an einem Strang ziehen zu können. Dadurch, dass sich bei allen die Rudertechnik im Einer verbessert hat, läuft es auch viel besser im Großboot. Wer hätte das so erwartet?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass sich während des betreuten Ruderns zum Teil vormals getrennte Gruppen mischen (Studierende, allgemeines Rudern, Damenachtergruppe, Altherren und Anfänger). Dies führt dazu, das jeder jedem hilft (die Einer tragen sich am besten zu zweit in die Halle) und auch jeder mehr Leute kennenlernt. Tatsächlich wurde später auch in den Großbooten viel in gemischten Gruppen gerudert und sich sehr gut ergänzt. Wer hätte zum verspäteten Beginn der Saison gedacht, dass die Renndoppelvierer so viel in den unterschiedlichsten Gruppenzusammensetzungen (Studierende, Altherren, Damen) genutzt und zu so viel Freude führen würden? Und bei dem sommerlichen Ostwind der letzten Wochen wurden die Inrigger mehrmals in gemischten Teams zu Wasser gelassen und beim Rudern die Schweinswale bewundert. Tatsächlich saßen auch in den Inriggern mehrere zum Teil Alteingesessene das allererste Mal.

Durch das betreute Rudern war es außerdem möglich mehreren erwachsenen Anfängern das Rudern beizubringen. Durch die individuelle Betreuung in Klein- und später auch Großbooten wurden schnelle Lernfortschritte erzielt. Tatsächlich sieht es laut Arndt bisher so aus als ob die Austritte und Eintritte sich dieses Jahr die Waage halten. Ich denke dies kann als Erfolg gewertet werden. Herzlich Willkommen im RKF liebe neuen Mitglieder!

Zwar dürfen immer nur 10 Personen (Stand Ende August) aufs Wasser gehen, aber es sind beim betreuten Rudern immer wieder 10 andere Personen, sodass man über längere Zeit doch viele verschiedene Gesichter im RKF sieht und immer wieder bemerkt: der RKF lebt auch in Corona-Zeiten und hält mehr zusammen denn je. Ja, Corona fordert uns an vielen Stellen im Leben, aber gemeinsam ist vieles möglich! Nutzt diese einmalige Chance des betreuten Ruderns in dieser merkwürdigen Zeit!

Vielen Dank an alle, die das betreute Rudern ermöglichen: Ingo, Andreas und Lukas, seit kurzer Zeit auch Arne und allen anderen die ausgeholfen haben!
Rudern unter Corona
Rudern unter Corona
Rudern unter Corona
Rudern unter Corona

Ilka Sel.
P.S.: Und nein, ich wurde nicht überredet diesen Artikel zu schreiben. Es war mir eine Herzensangelegenheit zu beschreiben, was im RKF Positives in den letzten Monaten passiert ist, für diejenigen unter uns, die zurzeit nicht am aktiven Klubleben teilnehmen können. Liebe Grüße an dieser Stelle.


Top----

Der Bootspark 2020 - an Stillstand ist nicht zu denken

Man könnte meinen, dass aufgrund von Corona auch der Umbau von dem Bootspark auf Eis gelegt wurde. Diese Annahme ist jedoch grundsätzlich nicht richtig. Auch in der Corona-Zeit wurde weiter am Bootspark gefeilt, um der breiten Mitgliedschaft neue Rudermöglichkeiten zu bieten.
Der Gebrauchtbootsmarkt ist jedoch nicht so einfach zu durchschauen wie in dem letzten Jahr. Alle Bootswerften versuchen die für Olympia 2020 gebauten Boot mit einem gehörigen Nachlass in den Markt zu drücken. Das macht den Verkauf von gebrauchtem Material nicht einfach. Weiter spielten die Preise für Einer zum Anfang der Corona-Pandemie, wo in jedem Verein nur Einer gefahren werden durfte, völlig verrückt und es wurden spannende Summen für sehr alte Boote aufgerufen.
Wir haben in diesem Jahr, ganz im Sinne der Corona-Regeln, angefangen unsere Übungseiner zu modernisieren. Hierbei haben uns als Erstes drei Einer (Flens, Plum, Nonny) verlassen.

Bootspark 2020
Alle Boote wurden von mir nach Stade zum Schülerruderverein Athenum Stade ausgeliefert, wo unser ehemaliges Mitglied Janis Bardenhagen mehr und mehr die Zügel in die Hand nimmt und sofort voller Tatendrang die Einer neu getauft hat (aus Plum wurde zum Beispiel Panakeia, allzeit gute Fahrt) und einen der Einer grundüberholt hat.
Bootspark 2020Bootspark 2020

Auf der gleichen Tour habe ich dann zwei neue Übungseiner von Filippi bei Schröder Rowing Service in Geesthacht eingesammelt. Bei diesem Besuch ist mir auch ein weiterer Filippi Doppelvierer (diesmal einer für schwere Ruderer für 85-100 kg, einen leichten bis 85kg Mannschaftsgewicht haben wir letztes Jahr erstanden) über den Weg gelaufen, den ich kurzerhand mitgenommen habe.

Bootspark 2020

Wir haben nach langem Werftaufenthalt auch unseren Doppelzweier Holnis zusammen mit einem neuen Übungseiner, den Explorer von Wintech, bekommen.
Die Holnis wurde von Grund auf wieder ruderfähig gemacht. Über den Winter haben sich zahlreiche Löcher ins Boot geschlichen…Wie auch immer das passiert ist.
Diese wurden fachgerecht verschlossen und jeder Ruderplatz wurde komplett neu mit Rollschienen einem Rollsitz und einem neuen Stemmbrett ausgerüstet. Auf dass das Boot noch einige Km gerudert wird.
Der neue Einer von Wintech ist ein Boot, dass als olympische Bootsklasse von den paralympischen Ruderern genutzt wird. Bei uns soll es den Einstieg ins Einerfahren erleichtern und an schmalere Boote gewöhnen. Besonders bei Wellen ist das Boot sehr gutmütig und verzeiht manchen Fehler, der im Renneiner zu massivem Wasserkontakt geführt hätte.

Bootspark 2020

Durch fast jede Altersgruppe und Gewichtsklasse hinweg ist dieses Boot schon sehr positiv angenommen worden.
Für unseren Winter haben wir auch schon vorgesorgt. In der Hoffnung etwas normaler Sport machen zu können sind 4 Ergometer und ein Bikeerg angeschafft worden.
Weiter darf man wie immer gespannt bleiben was sich bei uns im Bootspark bewegt. Unsere Ideen sind vielfältig und die Energie sich mit Booten zu beschäftigen ist ungebremst.

Lukas Fehre

Top----

Sommeraktivitäten der Jugendgruppe

Wie in jedem Jahr hatten wir auch für diese Sommerferien eine Jugendwanderfahrt geplant: In sieben Rudertagen wollten wir die Lahn zwischen Wetzlar und der Rheinmündung und die Mosel zwischen Traben-Trarbach und Koblenz erkunden. Doch wie bei so vielen Plänen für das Jahr 2020 machte uns auch hier die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung, sodass wir uns im Juni schweren Herzens entschieden, unsere Wanderfahrt abzusagen. Schnell war allerdings klar: Ein Ersatzprogramm muss her. Statt unserer zehntätigen Wanderfahrt gab es dadurch im ursprünglichen Zeitraum sechs verschiedene Ausflüge, zu denen wir Corona-gerecht in Gruppen kleiner als 10 Personen aufbrachen.

Am Donnerstag ging es dann auch direkt mit dem ersten Ausflug los. Statt, wie im Winter noch gedacht, zum Startpunkt unserer Wanderfahrt in Wetzlar ging es mit dem Klubbus allerdings Richtung Eckernförde, denn für den ersten Tag hatte Lars einen Ausflug in den Klettergarten in Altenhof organisiert. Vier Stunden lang konnten wir dort unsere Kletterkünste unter Beweis stellen, bis es nachmittags wieder zurück nach Flensburg ging.

Für den Freitag hatten wir eine längere Rudertour aufs Programm gesetzt. Zum Glück spielte uns das Wetter an diesem Tag absolut in die Karten: Es war warm, sonnig und nahezu windstill, wodurch die erste Hälfte unserer Tour am Vormittag wie im Flug verging. Immer entlang der deutschen Fördeküste ging es nach Schausende, dann um Holnis Spitze und schließlich weiter zum Strand in Drei, wo wir unsere Mittagspause einlegten. Nach dem wir uns ausgiebig gesonnt und gebadet hatten und unsere Kraftspeicher mit mitgebrachten Lunchpaketen und Eis wieder aufgefüllt hatten, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Der Wind verschwand währenddessen fast ganz und es wurde immer heißer, sodass wir auf unserem Weg nach Flensburg viele Pausen einlegten. Aber schließlich kamen wir wieder im Ruderklub an und konnte unsere ersten Wanderfahrtskilometer der Saison im Fahrtenbuch verbuchen.

Nachdem wir für das Wochenende keine weiteren Aktionen geplant hatten, trafen wir uns am Montag in der Frühe wieder am Ruderklub. Unser Ziel dieses Mal: Die Wasserskianlage in Jagel. Pünktlich zur Öffnungszeit kamen wir an, was sich im Nachhinein als gut herausstellte, denn so konnten alle in Ruhe ihre mehr oder weniger holprigen ersten Versuche auf den Wasserskiern machen, bevor die Anlage zum Mittag hin voller wurde und auch etliche erfahrenere Wassersportler ihr Können zeigten. Nach zwei Stunden machten wir uns dann sichtlich erschöpft wieder auf den Weg Richtung Flensburg. Danke Johanna, für diesen tollen Start in die zweite Woche!

Sommeraktivität Jugend Juli 2020

Für den Dienstag hatten wir eine zweite Rudertour auf Programm gesetzt. Leider spielte das Wetter dieses Mal nicht mit, sodass die Tour etwas kürzer ausfiel. Trotz immer wieder einsetzenden kurzen Nieselregen-Schauern hatten wir uns für diesen Tag die dänische Küste vorgenommen, an der wir gleich zweimal an Land gingen: Zunächst legten wir am Strand der großen Ochseninseln an und konnten die Insel nach dem Abriss aller Gebäude zum ersten Mal unbebaut erkunden. Nach einem Rundgang um die Insel ging es dann wieder in die Boote.

Unseren zweiten Halt machten wir in Sønderhav, wo wir uns ein Softeis bei Annis Kiosk natürlich nicht entgehen ließen. Frisch gestärkt ging es dann wieder Richtung Ruderklub. So kamen wir statt unserer Wanderfahrt doch noch ruderisch auf unsere Kosten. Für die meisten war es sogar das erste Mal, die beiden Ziele unserer Touren von der Wasserseite aus anzufahren.

Jugendaktivitäten Juli 2020

Der Mittwoch begann für uns in aller Frühe: Schon um 7:30 Uhr trafen wir uns am Ruderklub, denn bis zum Ziel unseres heutigen Ausflugs mussten wir noch gut zwei Stunden mit dem Klubbus Richtung Süden fahren. Schließlich kamen wir dann pünktlich zur Öffnung im Hansapark an. Unser Gedanke, dass der Park an einem Wochentag vielleicht leerer sein könnte, erwies sich leider als Trugschluss, denn der Park war extrem voll und so mussten wir leider häufig lange anstehen – mit Maske und in der prallen Sonne. Trotzdem kamen wir alle auf unsere Kosten, wenngleich wir am Abend ziemlich ausgepowert durch die ganze Sonne wieder in den Klubbus stiegen.

Sommeraktivität Jugend Juli 2020
Als letzten Ausflug hatten wir eine Kanutour auf der Treene vorgesehen. Auch an diesem Tag zeigte sich das Schleswig-Holsteiner Wetter ausnahmsweise mal von seiner besten Seite. Schon als wir morgens in Langstedt unsere Kanus entgegennahmen zeichnete sich ein heißer Tag ab. Auf den ersten Kilometern machten wir dann erstmal mehr oder weniger positive Erfahrungen damit, die Kanus durch die kurvige Treene zu navigieren, wobei es zu einigen (unfreiwilligen) Begegnungen mit der Uferböschung, dem Grund und verschiedenen Baumarten gab. Eines der Kanus hatte dabei eine – nun ja – eher eigenwillige Technik entwickelt: Einer der Insassen watete einfach durch die Treene und zog dabei das Kanu. Auf dem Weg legten wir immer wieder für ausgiebige Badepausen an, um die Hitze etwas erträglicher zu machen. So kamen wir schließlich am Nachmittag gebräunt von Schlamm und Sonne in Hünning an, womit unser letzter Ausflug zu Ende ging.
Sommeraktivität Jugend Juli 2020

Fazit: Natürlich konnten wir unsere Wanderfahrt so nicht ersetzen, hatten aber trotzdem eine abwechslungsreiche und spannende Woche. Auch in Schleswig-Holstein gibt es noch vieles (zum Teil Unbekanntes) zu sehen und auszuprobieren.

 

Text: Bjarne H.
Bilder: Bjarne H., Johanna M. 

Top----

Training zu Coronazeiten

Während es im Trainingsraum und zwischen Schusterkate und Werft still ist wie nie, absolvieren unsere Leistungssportler zu Hause ihre Programme mit eiserner Disziplin. Bis zu 8 Einheiten auf dem Ergo, dem Rad und an provisorischen Gewichten stehen auf dem Plan und wollen bewältigt werden. Motivation? Die ziehen unsere Junioren aus sich und ihrem Umfeld. Am Ende dieser Einheiten stehen nach wie vor schnelle Zeiten auf den Displays, die dann zur Kontrolle an Morten geschickt werden. Die Aussichten? Sind in der aktuellen Zeit leider alles andere als rosig. Großveranstaltungen (also auch Regatten) sind bis Ende August nicht möglich, wodurch auch die Deutschen Meisterschaften ausfallen. Aber  aufgeben? Auf keinen Fall! Diese Saison bringt Besonderheiten mit sich, die so noch nie da gewesen sind. Vergleiche finden nicht mehr auf dem Wasser, sondern weiter auf dem Ergometer statt. Umdenken ist also angesagt. Im Nordosten Deutschlands werden also immer wieder neue Challenges geschaffen, bei denen unsere Sportler dank ihrer Disziplin jede Woche gut abschneiden. 
So lange es nötig ist, werden wir uns zu Hause fit halten, um dann im Herbst hoffentlich wieder voll angreifen zu können. 

Training Zuhause
Kim zieht im Flur ihre Einheiten durch und Konstantin beim Ergo fahren im Grünen
Training Zuhause
Joost beim alternativen Krafttraining und bei Lewin kann auch ein schöner Rücken entzücken 
Ein paar Eindrücke von den Sportlern könnt ihr von den Bildern gewinnen. 
Genau wie unsere Masters freuen wir uns schon darauf bald wieder im Verein sein zu können und vor allem Rudern gehen zu können. 

Bis dahin-bleibt gesund! 
Morten

 

Top----

Erste Trainer C-Ausbildung Leistungssport des DRV 2020

Arne 12 Tage in Ratzeburg.

Am 5. Januar trafen sich 24 neue Kandidaten für die Trainer C Ausbildung in Ratzeburg. Von Flensburg bis Passau reichte das Teilnehmerfeld. Auch altermässig ergab sich eine bunt gemischte Gruppe, die sich an die 12 Tage Ausbildung wagte und ich war einer davon.

Der Januar zeigt sich rudertechnisch meist nicht gerade von der schönsten Seite. Dies war auch in Ratzeburg so. Das kalte, regnerische und meist dunkle Wetter lud nicht zum Rudern ein. Es stand auch nicht auf dem Stundenplan, daher fand der größte Teil der Ausbildung in den Räumen der Ruderakademie statt. Die täglichen sportlichen Stunden in der Sporthalle unterteilten sich in die unterschiedlichsten Aufgabengebiete. Angefangen mit praktischen Spielformen, Stationstraining, Kondition und Koordination sowie Krafttraining ging es über Stabilisations- und Beweglichkeitstraining bis hin zur Teamentwicklung weiter.

Daneben gab es aber auch jede Menge theoretisches Wissen im „Hörsaal“ zu erarbeiten. Von den Trainingsprinzipien und Trainingsmethoden über die langfristige Trainingsplanung sowie die Bewegungsaufläufe und das Techniktraining im Rudern, gab es viele spannende Themen.
DRV Trainer C 01.2020

Auch das allgemeine sportliche Wissen kam nicht zu kurz. So wurde über die sport-medizinischen Grundlagen und die Ernährung ausführlich referiert. Alle Dozenten schafften es, uns mit ihrem Themen zu begeistern. 
Weitere Schwerpunkte der Ausbildung waren die Anfängerausbildung, Zielgruppen im Verein, das Para-Rudern und die Aufsichtspflicht über Kinder und Jugendliche sowie der Bereich des Leistungsrudern der Masters.
Ein ausgesprochen praktischer Teil des Kurses war die Bootstrimmung. Hier wie auch in allen anderen Kursen wurden viele Fragen gestellt. Es wurde sofort überlegt, ob die Messwerkzeuge auch im Heimatverein vorhanden sind und in Gedanken geplant, wie wir das Wissen an unseren Booten ausprobieren können.

Neben dem Unterricht schafften wir es noch unsere tägliche Dosis Sport zu bekommen. Es begann mit der gemeinsamen Runde Joggen, morgens um den Küchensee und endete mit der allabendlichen Ergo-Session in der Sporthalle. Einige Teilnehmerinnen nutzen dies gleich, um an der 2020 Women’s Rowing Challenge teilzunehmen.
Am freien Samstagnachmittag zog es dann fast alle aufs Wasser. Ausgerüstet mit den Booten der Ruderakademie wurde der Ratzeburger See erobert, diesmal sogar bei recht gutem und sonnigen Wetter.

Die 12 Tage waren spannend, spassig und auch anstrengend. Doch unsere zusammengewürfelte Gruppe passte gut zusammen. Es wurde viel gefachsimpelt und Erfahrungen ausgetauscht. Neben einem breiten Fachwissen nehmen wir auch eine Menge neuer Kontakte mit. Auch bei all dem Lehren und Lernen hatten wir zusammen eine Menge Spass.
Nun sind wir vollgestopft mit Wissen und werden auf unsere Ruderer losgelassen und ich freue mich darauf mein Wissen weitergeben zu können.

DRV Trainer C 01.2020
Die 12 Tage waren spannend, spassig und auch anstrengend. Doch unsere zusammengewürfelte Gruppe passte gut zusammen. Es wurde viel gefachsimpelt und Erfahrungen ausgetauscht. Neben einem breiten Fachwissen nehmen wir auch eine Menge neuer Kontakte mit. Auch bei all dem Lehren und Lernen hatten wir zusammen eine Menge Spass.
Nun sind wir vollgestopft mit Wissen und werden auf unsere Ruderer losgelassen und ich freue mich darauf mein Wissen weitergeben zu können.
Arne

Top----

Frühlingserwachen

Ein Samstag wie im Bilderbuch, der erste sonnige Frühlingstag am Ostseebad. Bei so einem Wetter war die Beteiligung entsprechend gut. Verabredungen sind nicht unbedingt erforderlich. Wer kommt wird eingeteilt und mitgenommen, da bleibt keiner am Ufer zurück. Ein Achter, drei Vierer und ein Dreier gingen auf das spiegelglatte Wasser der Förde, 24 ruderwillige RKF`ler.

Fruehling 03 2020
Fruehling 03 2020
Der Samstagvormittag hat sich zum best besuchten Rudertag der Woche entwickelt. Oder war es diesmal das gemeinsame Frühstück nach der Ruderei ? Auch da werden es immer mehr die sich den ersten Samstag im Monat notiert haben, um in munterer Geselligkeit an dem reichlich gedeckten Tisch die Köstlichkeiten von Waltraud zu genießen. Rührei und ausgelassener Speck sind immer zuerst alle.
Uli G. freut sich über Nutella - gibt es bei Gitti nicht - und Jochen trinkt nach dem Kaffee immer sein geliebtes Faßbier. Alle gehen gut gestärkt in das Wochenende und freuen sich auf das nächste Frühstück am 4. April 11 Uhr 30 nach dem Rudern.    Uli G.


Top----

Von Harrislee nach Lissabon

Heino und Bettina haben unser Schmuddelwetter satt und werden sich an diesem Freitag ( 28.2.) auf eine lange Reise ( über 3000 km) in den sonnigen Süden begeben, noch Fragen oder Unklarheiten ?  Unser langjähriger Wanderruderwart gönnt sich ab sofort eine mehrjährige Auszeit in Portugal. Die Bundeswehr rief und Heino hat sich gemeldet. Seine Laufbahn beim Bund macht es möglich auch einmal Deutschland zu verlassen um fernab der Heimat neue Aufgaben zu übernehmen. Im RKF war Heino viele Jahre Wanderruderwart. Heino hat dabei die Fahrten nicht nur auf bekannten Gewässern organisiert, sondern auch neue Ufer gesucht und gefunden. Mit seinen Verbindungen zu Berliner Rudervereinen wurden neue Gebiete entdeckt und geplant dann abgerudert.

Im Jahr 2014 hat Heino eine Idee verwirklicht, die es so bei uns noch nie gegeben hat, eine Rudertour von Berlin nach Flensburg, hört sich gewaltig an - war es auch. Mit einer Seegig und einer Stammbesatzung wurde die lange Strecke von 693 !! Kilometern abgerudert, über Havel, Elbe, Lübeck und die offene Ostsee. Heino`s Verdienste zur Jubiveranstaltung - 100 Jahre Ruderklub Flensburg - sind auch nicht vergessen. Sein Organisationstalent hat dem Vorstand viel Arbeit erspart. Heino hat auch das alte Fahrtenbuch abgeschafft und mit neuer Computertechnik die elektronische Neuzeit im RKF eingeführt. Ein Dankeschön auch an Bettina, wann auch immer im Klub ein Beisammensein oder eine Veranstalung war, sie hat für frische Blumen und Tischdeko gesorgt. Wir sind damit in früheren Zeiten nicht unbedingt verwöhnt worden.
Nun können wir Heino und Bettina nur schöne Jahre in Portugal  wünschen. Ihr Haus in Harrislee erhalten sie sich für den Ruhestand, wann auch immer das sein mag. Z.Zt. hat der RKF keinen Wanderruderwart. Es hat sich bei der Jahreshauptversammlung keiner gemeldet, also Heino : Kräfte sammeln fernab der Heimat und neue Ideen abspeichern für die Zeit nach deinen Dienstjahren. Sollte der Posten Wanderruderwart dann immernoch frei sein melde dich.  

Bettina und Heino

Bettina u. Heino. Ausschnitt des Bildes zur Wanderfahrt 2014 - Berlin nach Flensburg

Alles Gute Heino und Bettina !    Uli G.


Top----

4 Flensburger bei der DRV-Fortbildung Skilanglauf Oberhof 2020

Am 6. Februar 2020 fanden sich 14 Wintersport begeisterte Ruderer und Rudertrainer in Oberhof ein, um ihre Kenntnisse und Fähigkeiten von unseren professionellen Skitrainern Katja und Stephan weiter optimieren zu lassen. Aus Flensburg sind Morten zum Erlangen von noch einem Fortbildungsinhalt und als Grundlage für seine Trainer A Lizenz, Lukas zum Auffrischen der Trainer C Lizenz sowie die beiden Sportbegeisterten Ilka und Simon an den Rennsteig gereist.

Oberhof 02 2020

Der ganze Lehrgang wurde in drei Teile unterteilt. Am Freitag beschäftigten wir uns mit den theoretischen Grundlagen und dem Material, das wir am Rest des Wochenendes nutzen durften. Der Teil der Materialkunde wurde im Seminarraum vorbereitet und im Skikeller zu einem tropfenden, heißen und fröhlichem Abschluss gebracht. Danach fanden sich einige noch an der Bar zusammen und diskutierten sowohl die neuesten rudertechnischen Entwicklungen, als auch die besten Entwicklungen der bekannten Skigebiete. Dieser Abend brachte dem ein oder anderen Verein sicherlich neue Ideen für Trainingslager oder Skifreizeiten.

Samstagmorgen ging es dann für alle endlich auf die Skier. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener alle standen auf den Skiern und durften viele verschiedene Skigewöhnungsspiele machen. Schon diese Spiele brachten selbst die „alten Hasen“ ins Schwitzen. Angefangen bei einfachen Trittübungen arbeiteten wir uns als Gruppe immer weiter vor, um am Ende eine nervenzerreißende Partie Ultimate Frisbee zu spielen. Und dann? Wie könnte es bei Ruderern anders sein? Essen! Vielen Dank an dieser Stelle schonmal an das Sporthotel Oberhof, dessen Team uns hervorragend beherbergte.

Oberhof 02 2020

Am Nachmittag stießen wir dann etwas an die Grenzen auf Grund des warmen Wetters. Wenig Schnee sowie Steine und Tannennadeln im Schnee machten uns einen Strich durch die Rechnung einer gemeinsamen sportlichen Skilanglauf-Tour. Mit Mühe und Not fand Katja eine Route mit ausreichend Schnee, die wir gemeinsam fahren bzw. wandern konnten. Auf dieser Tour konnten dennoch einige erprobte Inhalte vom Morgen umgesetzt und vertieft werden.

Sonntag ging es dann für die Gruppe zunächst in die Sporthalle, wo wir uns mit Yoga und Gymnastik auf den Tag auf den Skating-Skiern vorbereiteten. In der Oberhofer Skihalle auf den Skating-Skiern angekommen, hieß es dann für alle üben, üben, üben. Zwischen aufgewühltem Schnee und vielen Holländern bemühten sich alle die Skier unter Kontrolle und sich selbst auf den Ski zu halten. Nach der eher schwierigen Tour am Samstagnachmittag konnten Sonntag alle dank der guten Betreuung von Connie, Katja und Stephan und den besseren Schneeverhältnissen in der Oberhofer Skihalle schnelle Geschwindigkeitszuwächse verzeichnen.
Oberhof 02 2020

Nach einer letzten gemeinsamen Mahlzeit im Hotel ging es dann für alle hinaus in den Sturm nach Hause.
Bericht von den Flensburgern; Bilder aus der Sammlung aller Teilnehmer. Lukas F.


Top----

Norwegen, wir waren da...

In der ersten Februarwoche Anno 2020 haben sich 8 RKF'ler gemeinsam auf den Weg gemacht, nennen wir sie der Einfachheit halber Chris u. Bernd mit Ihrem "kleinen" Hund Kira, Arndt, Kerstin, Andreas u. Karin, Bente u. HGB. Sie folgten einer Sage nach der, weit weit oben, im Norden, Wasser noch in kristalliner Form anzutreffen ist und sich in viele Zentimeter dicken Schichten ablagern soll.
Nach der Reise in zwei motorisierten Kutschen konnten die Abenteurer das Meer erreichen. Das Übersetzen mit einer Fähre gelang auch ohne Zwischenfälle. Auch wenn man hier im Gegensatz zu "Dont't pay the ferryman, Until he gets you to the other side (Chris De Burgh) den Fährmann bezahlen muss, bevor man auf der anderen Seite ankommt .

Die weitere Route ging, ohne Zwischenfall, bis nach Skeikampen. Das geräumige Haus glänzte nicht nur mit viel Platz, sondern auch mit einer Sauna und einem Kühlschrank der das Wort "Schrank" wörtlich nahm. Zwei Wildschweinhälften hätten hier locker Platz gehabt oder auch zwei Kameraden/-innen oder für Veganer zehn 25 Kilo-Säcke Kartoffeln.

Das Fortbewegungsmittel der Wahl von Einheimischen schienen unter die Füße geschnallte Bretter zu sein. In Ermangelung von Holz mußten wir also in einer urigen Hütte (bei Franz) welche ausleihen.

Die nächsten Tage wurden die gemieteten oder mitgebrachte Skier ausgiebig getestet. Schnee gab es knapp einen Meter und Loipen waren reichlich vorhanden. Unsere Gruppe war skitechnisch unterschiedlich fortgeschritten, so das Andreas als Skileher (mit viel Einfühlungsvermögen) dem Einen oder Anderen den richtigen "Schwung" beibringen musste. Aber trotzdem schienen Einen die Trolle zwischdurch in den Schnee zu schubsen. An Kontaktaufnahme mit dem verschneiten Boden hat es also nicht gemangelt, aber über die Tage wurde es mit der Eleganz auf den Brettern sichtlich besser. Der mitgebrachte "Hütehund" Kira hat immer versucht seine Schäfchen auf der Piste beisammen zu halten, zu ihrem Leidwesen klappte das nicht überall.

Eine Tour zum Sonnenaufgang war wegen der klaren Luft und schönen Ausblickes am Berg Skei auch ein Highlight. Seltsame, weißbefiederte Wesen konnten wir als Schneehühner ausmachen (nein, nicht die Mädels!), ansonsten konnte man die Tierwelt, an Spuren im Schnee, eher erahnen.
Den Tag haben wir anschließend genutzt um in Lillehammer die Sprungschance von unten bis oben (immerhin um die 700 Treppenstufen) zu begutachten und bei Swix mal in den Laden zu schauen.

Die Temperaturen lagen in der Nacht bei ca. -7°C und am Tage auch schon mal knapp über dem Gefrierpunkt. Es musste keine Tour wegen schlechtem Wetter ausfallen, die Pistenfahrzeuge sorgten zudem für regelmäßige Auffrischung der Loipen.

Am letzten Tag wurden, nach dem Abendessen, noch diverse Musiktitel aus digitalen Geräten herausgezaubert und ein wenig gesungen, getanzt oder nur Quatsch gemacht.

Wir haben die Tage im Schnee wohl alle genossen und sind wieder wohlbehalten zuhause angekommen, denn der Fährmann hatte ein Einsehen mit uns.

Nicht nur Fotos wurden als Andenken mitgenommen, sondern auch die blauen Flecken werden uns noch einige Tage erhalten bleiben.
Außerdem freuen uns aber auf ein Wiedersehen mit dem Schnee, wenn nicht in Flensburg, dann im kommenden Jahr an der gleichen Stelle.

Bilder zeigen wir, aber nicht die Besten! Schließlich wollen wir den Geheimtipp Euch nicht zu schmackhaft machen, nachher möchte noch jemand mit?!

Norwegen022020
Bente hat das "Gruppenbild mit Hund" gemacht
Norwegen022020
Hier hatten wir uns am Skizentrum verabredet. Solange man wartet kann man ja auch was tinken.
Norwegen022020
Winterlandschaft
Norwegen022020
Von der Piste aus: Der Berg Skei. Bilder von verschiedenen Mitstreitern. Text HGB!

Top----

Deutsche Ergomeisterschaften in Kettwig 2020

Konstantin Kluge ist deutscher Meister auf dem Ruderergometer

Am Sonntag den 2. Februar fanden in Kettwig die deutschen Meisterschaften im Ergometerrudern statt. Vom Ruderklub Flensburg e.V. machten sich zwei Sportler mit Trainer Morten Schult auf den Weg, um sich bestmöglich zu präsentieren. Konstantin Kluge, der in seiner ersten Saison bei den 17/18 jährigen A Junioren vor großen Aufgaben steht, präsentierte sich in fantastischer Form. Nach einem kontrollierten Vorlauf schaffte er den Sprung unter die besten 10 Starter in einem Feld von 40 Startern.

Für das Finale hatten sich Trainer und Sportler dann noch einmal mehr vorgenommen und wollten in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Nach einer sehr guten Startphase reihte Konstantin sich hinter dem favorisierten Duisburger auf dem zweiten Rang ein. Der Duisburger musste jedoch kurz nach der Streckenhälfte das Rennen aufgeben, sodass Konstantin in Führung kam. Deutlich vor dem Feld liegend fuhr er ein Rennen gegen sich und die Uhr. Der Sieg war keine Sekunde mehr in Gefahr. Nach 2000 Metern stand eine Zeit von 6:18,9 Minuten auf dem Display. Eine neue Bestzeit und ein verdienter erster Titel als Deutscher Meister! 

Neben Konstantin war auch Joost Dobroszczyck in Kettwig am Start. Joost kämpfte sich in einem Feld von 70 leichten B Junioren auch ins Finale der besten 10 und konnte dort mit einer Zeit von 5:11,9 einen sehr guten achten Platz belegen.

Konstantin
Konstantin bei der Siegerehrung
Joost
Joost auf dem Ergo

Morten

Top----

ErgoCup Rendsburg

Am Samstag den 18. Januar machte sich eine große Gruppe aus dem RKF auf den Weg nach Rendsburg, um dort am alljährigen Ergocup teilzunehmen. Seit vielen Jahren war vor allem der Mastersbereich sehr zahlreich vertreten und stellte neben zwei Einzelstartern auch zwei ganze Achtermannschaften. Der Männerachter, initiiert von Lukas Fahre, hatte es auf der 350 Meter langen Strecke mit einer Achtergruppe um den letztjährigen deutschen Meister auf dem Ruderergometer Bennjamin Reuter zu tun. Kurz nach dem Start konnte sich unsere Achtermannschaft jedoch vor die Sportgemeinschaft aus Büdelsdorf legen und den Vorsprung bis ins Ziel tragen. Die Achtermannschaft um Ilka Selmer musste sich mangels Gegner in zwei Vierer aufteilen und somit gegen sich selbst antreten. Auch hier konnte die gute Trainingsarbeit der letzten Wochen mit einem schnellen Rennen präsentiert werden. Zwei Achter auf dem Ergocup sind ein starkes Zeichen für kontinuierliche, gute und spaßige Arbeit in den kalten Wintermonaten. 

Unsere Jugendgruppe war in diesem Jahr mit 4 Startern eher schmal aufgestellt. Den Anfang machte Kim Gaude bei den B Juniorinnen. Sie fuhr ein sehr ambitioniertes Rennen und zeigte die nächste Steigerung. Auf die Nachfrage ob sie mit sich zufrieden war, gab sie nur ein knappes „hm naja es wird ja“ als Antwort. Da sie sich jedoch mit jeder Einheit und jeder Belastung phänomenal steigert, dürfen wir auch in der Saison noch einiges von ihr erwarten. Lewin, der nach 1,5 Wochen im Bett sich einen Start nicht nehmen lassen wollte, fuhr ein sehr dosiertes Rennen. Von Anfang an hieß es, dass er sich schonen sollte und nur für die Sicherheit fahren sollte. Trotz dieser Taktik kam er mit 4 Sekunden Abstand zu seiner bisherigen Bestzeit ins Ziel. Eine wirklich starke Leistung, die sehr viel Hoffnung auf eine gesunde Zeit macht. Unsere beiden letzten Starter Joost und Jaane präsentierten sich in herausragender Form. Beide konnten mit sehr gut eingeteilten Rennen ihre jeweiligen Rennen für sich entscheiden und den Landesmeistertitel mit nach Hause nehmen.
Für Joost bedeutet das, dass er weiterhin als leistungsstärkster Junior im leichten B Bereich unterwegs ist und sich für die Saison berechtigte Hoffnungen auf einen der begehrten Rollsitze im ersten leichten Doppelvierer des Ruderverbandes Schleswig Holstein machen darf. 

Ergocup Rendsburg 10.2020
Joost steht rechts im Bild; Bild + Text von Morten

 

Top----

Fari Cup 2019

Auch in diesem Jahr sind wir zum Fari Cup gefahren. Diesmal aber mit 2 Rennachtern und einem Vierer. Die Rennachter als Masters Männer und Masters Frauen.

Los ging es in Flensburg bei Regen. Im Regen angekommen, wurden die Boote im Regen aufgeriggert und bei Nieselregen zu Wasser gelassen. Ab dann war es trocken, sogar die Sonne ließ sich einige Minuten blocken. Die blieb so bis zum Zieleinlauf und der obligatorischen Runde in der Binnenalster.


Der Vierer (Männer-Gig-Vierer m.St. MDA 70) wurde auf die 4200 Meter 1. mit 18:51,7 Minuten: Nordschleswigscher RVb/RK Flensburg/Ribe Roklub/Aabenraa RK
Gerd Larsen, Johannes Staats, Adelhardt Palle, Robin Ellinghaus, St. Marianne Hoffmann

Der Männer Achter (MDA 55) wurde 2. mit 32:52,6 Minuten auf die 7500 Meter:
Jürgen Paulsen, Frank Genge, Stefan Lucht, Harro Bitterling, Siegfried Grisée, Bernd Hansen, Arne Ingmar Johannsen, Horst-Günter Burmester, St. Lukas Fehre

Unsere "Mädels" (Frauen-Achter MDA 36) wurde 1. mit 33:21,4 Minuten:
Bente Burmester, Susanne Klages, Christine Hansen, Kerstin Weber, Claudia Horst, Doris Nebbe, Ilka Selmer, Hanna Jakob, St. Thekla Kersken.
Ein schöner Tag mit schönen Ergebnissen für alle Beteiligten.

Offizielle Fotos von der Strecke gibt es immer hier:
http://fotos.faricup.de/ (öffnet neues Browserfenster)

P.S. Der Regen holte seine verpaßte Zeit nach, nachdem wir Boote aufgeladen und geduscht hatten. HGB!

Fari 2019
Das Männer Boot, kurz vor dem Ziel (Bild Henning)
FariCup 2019
Die Frauen Mannschaft (Bild von Bente geliefert).

Top----

Siegerehrung (Siegesfeier 01.11.)

Das war am Freitag wieder eine große Veranstaltung am Ostseebad. Der Vorstand hatte zur Siegerehrung eingeladen und viele kamen um den erfolgreichen Jugendlichen der Saison 2019 den verdienten Beifall zu spenden. Vorab wurde schon Andreas D. lange für seinen Einsatz in der Küche beklatscht. Das umfangreiche Menü war wieder Spitzenklasse und ist im RKF nicht zu überbieten. Dank natürlich auch an den Azubi im 3.Lehrjahr der Kochkunst Arne J. und wer noch so für den reibungslosen Ablauf vor und hinter dem Tresen sorgte - Karin V. und Stefan L.
Siegesfeier 2019

. Es sollte dann der Abend von Morten werden - und wurde es auch ! Morten ist zusätzlich zu seiner Trainertätigkeit bei uns ins Trainerteam des Landesverbandes berufen worden. Morten hat am Freitag noch einmal die Besten und Erfolgreichsten der letzten Zeit vor die Versammlung gestellt und auch jedem Gelegenheit gegeben sich zu seiner eigenen Ruderlaufbahn zu äußern. So sahen wir die Kandidaten mal im Rampenlicht auf der RKF-Bühne. Viele haben die Saison 2019 erfolgreich beendet. Cheftrainer Ingo V. fand dankbare Worte für die siegreichen Ruderer, egal ob sie einen 1. Platz ( oder weiter hinten ) waren.

Siegesfeier
Siegesfeier 2019

Charlotte W. wurde als erfolgreichste Ruderin in der RKFgeschichte gefeiert. Keine wie sie hat vo viele nationale und internationale Regatten besucht. Die Erfolge zahlen sich aus. Charlotte trainiert z.
Zt. im Leistungszentrum in Berlin für den Einsatz zur Olympiade 2020 in Tokio. Für ihren Lebenstraum im Deutschlandachter der Frauen in Japan zu starten drücken wir ihr alle Rudererdaumen.  Detailierte Berichte zu den Erfolgen der Jugendlichen schreibt Morten noch auf unserer Homepage oder im nächsten "Rollsitz". Ein harmonischer und geselliger Abend hörte für die Teilnehmer der Regatta in Hamburg am Samstag etwas eher auf.  "Man will  ja auch noch etwas schlafen wenn es schon um 7 Uhr wieder los geht" (Frank Genge) Dort sind am Samstag zwei Achter von uns gestartet.
Der Damenachter hat den 1. Platz erreicht und der Herrenachter einen 2.

Der RKF bleibt auf seiner Erfolgsspur und geht zuversichtlich ( nicht in den Winterschlaf ! ) in die Saison 2020. Um unsere Kinder und Jugendlichen kümmern sich ab sofort vier Studenten aus den eigenen Reihen  ( Aufzucht von Lukas F. )       Uli G.

Top----

Friedrichstädter Ruderregatta verbunden mit den
Sprint – Landesmeisterschaften SH 2019

Der Morgentau lag noch auf den Gräsern vor der Friedrichstädter Rudergesellschaft, als an einem Samstagmorgen für Teile des RKF der Renntag begann. Das sonst eher bescheidene Wetter in Schleswig-Holstein zu dieser Jahreszeit war uns an diesem Tag wohlgesonnen und bescherte allen einen zwar frischen, aber regenfreien und sonnigen Regattatag. Gute Aussichten für unsere jungen Sportlerinnen Helena und Kim, die früh morgens ihr erstes Rennen im Doppelzweier für sich entscheiden konnten. Auf der gut 250m langen Bahn konnten sie ihre Gegnerinnen mit erfreulichen 6 Sekunden Abstand hinter sich lassen.
Mitja, Joost und Jaane gelang es später jeweils in ihren Altersklassen nach einem sehr guten Rennen im 1er dieses für sich zu entscheiden.

Im Laufe des Vormittags beobachteten wir weitere spannende Rennen von der Brücke in Friedrichstadt aus und feuerten unsere RKF-Mitstreiter fleißig an. Da die Brücke gleichzeitig auch den Startpunkt markierte, konnten wir direkt in die angespannten Gesichter der Rennteilnehmer sehen. Viele Vereine und Angehörige nutzten die Nähe zu ihren Schützlingen um letzte Instruktionen oder motivierende Worte loszuwerden. Wir diskutierten ob die Strecke wirklich gerade ist. Es sah nämlich so aus als ob sie eine leichte Kurve macht, nahmen es aber so hin - lässt sich ja nicht ändern. Es erklärte aber vielleicht, warum so manch einer im Laufe seines Rennens von der Bahn abkam und aufpassen musste nicht mit anderen Booten oder dem Ufer zu kollidieren. Kein leichter Job für den Schiedsrichter, der mit Flaggen und Megaphon ausgestattet, wild gestikulierend versuchte das Schlimmste zu verhindern. Der böige Wind, der durch den Flussausläufer pfiff, lies aber den Großteil der Geräusche verstummen. Im Tunnelblick, voll auf sich selbst konzentriert, gelang es somit nicht allen Sportlern den Anweisungen Folge zu leisten. Infolgedessen geriet das ein oder andere Boot in Konflikt mit der Streckenmarkierung. Schwere Kollisionen sind aber zum Glück ausgeblieben.

„Der Sieg beginnt im Kopf!“ Mit diesen Worten stimmte Gunnar nicht nur seine Mannschaft, sondern alle vom RKF auf ihre bevorstehenden Rennen ein. Im Vierer ohne Steuermann gelang es Michael, Jonatan, Gunnar und Justus dann schließlich bis ins Finale der Landesmeisterschaften zu fahren und dort einen Platz auf dem Treppchen zu ergattern. Die Stimmung wurde nur durch eine beschädigte Startnummer getrübt. Eine von den Jungs unverschuldete Kollision mit einem anderen Verein kürzte die Nummer um ein paar Zentimeter. Umtausch ausgeschlossen. Später am Tag, kämpfte sich Konstantin in einem Kopf an Kopf Sprint mit einer Zeit von genau 1:00min ins Ziel und wurde Landesmeister im 1er.

Friedrichstadt 09.2019

Nach seinem Erfolg im 1er, bestritt Mitja zusammen mit Magnus am Nachmittag das Rennen im 2er, in der Altersklasse B. Es konnte an den Erfolg angeknüpft werden und auch hier, mit solidem Abstand, der erste Platz belegt werden.

Für die Studentengruppe des RKF gab es gleich mehrere gute Nachrichten. Nach einem spannenden Rennen konnten Bente, Anja, Gunnar und Lukas im Mixed-4er alle anderen Boote hinter sich lassen und am Siegersteg mit strahlenden Augen ihre Medaillen in Empfang nehmen.
Siegreicher Mixed-4er beim Empfang ihrer Medaillen  
Friedrichstadt 09.2019

Dasselbe gelang Ilka, Thekla, Jonatan und Justus. Mit einem Abstand von 4 Sekunden wurde auch sie erste in ihrem Rennen. Doch nicht nur das. Sie ließen sogar alle anderen 9 Boote, die insgesamt gestartet waren, hinter sich.
Nicht verwunderlich, dass auch sie am Siegersteg anlegen durften.

Im Kampf um die Landesmeisterschaft konnten sich Michael, Niklas, Daniel und Simon für das Finale qualifizieren und wurden nach einem spannenden Sprint Vize-Sprint-Landesmeister im 4er.
Das gleiche gelang Lars O., Lars M., Mitja und Joost bei den Junioren. Ohne Vorlauf durften sie direkt im Finale zeigen was in ihnen steckt und wurden, wie die Studenten, Vize-Sprint-Landesmeister mit einem hauchdünnen Rückstand von nur 1 Sekunde.

Fröhliche Gesichter nach ihrem Sieg im Mixed-4er

 

Krönender Abschluss des Tages war das Rennen um die Landesmeisterschaft im 8er. Über den Vorlauf kämpfte sich das Team um Michael, Jonatan, Gunnar, Lukas, Niklas, Simon, Justus und Daniel zusammen mit Thekla als Steuerfrau in das Finale. Sie konnten ihre gute Leistung aus dem Vorlauf beibehalten und in dem neuen, noch namenlosen Achter, den dritten Platz belegen.
Abschließend wurde als Erinnerung noch ein Gruppenfoto geschossen und alle Sportler fuhren, nach dem Aufladen der Boote, glücklich aber erschöpft nach Hause.

Friedrichstadt 09.2019

Top----

Brückenbau 2019

Was lange dauert wird endlich gut: Unser neuer Steg ist sicherlich von einigen schon bewundert worden. Für alle die noch nicht im Klub waren: Wir haben einen neue Stegbrücke!
Die Bauzeit war im Verhältnis zur Genehmigungszeit verschwindend gering :-)
Stegumbau 11.2019
Bilder von Klaus als Collage zusammengestellt. HGB!

Wer den Fortschritt nachlesen möchte, der kann dies im folgenden Text:

Ungewohntes Bild am Mittwoch 23.10. am RKF. Schweres Gerät an unserer Brücke im Einsatz. Pfähle und alles was drauf ist ( war ) verschwinden total. Neue Pfähle werden eingespült - nicht mehr eingerammt - und sollen in Zukunft den gefräßigen Holzwurm fernhalten. Alle Segelvereine in Flensburg-Glücksburg haben schon seit vielen Jahren ihre Pfähle erneuert. Die Zeit ( Wetter und Salzwasser ) und der Holzwurm haben lange am Unterbau genagt. Die Stabilität war nicht mehr gegeben. In 2 bis 3 Wochen ist alles fertig. Der Ruderbetrieb ist z.Zt. nur ab Floß "Dansk Roklub" möglich. Den Spaziergang dorthin machten 4 Oldies schon am Samstag. Wandern und rudern nennt man ja auch "Wanderrudern" !!       Uli G.
STegumbau 2019
Die Arbeiten an unserer Brücke gehen zügig voran. Die Collage (oben) zeigt den Zustand des Einsatzes am 28.10.  Fotos von Klaus Bartels
Steg am 26.10.2019
Steg am 24.10.2019
Fotomontage von Uli
Steg am 29.10.2019, Horst-G. B.
Stegunbau 16112019
Stegumbau 23.11.0219

Top----

Bootspark -Ausverkauf im RKF???

Nein natürlich nicht.
Wie Ihr aber schon mitbekommen habt, haben wir in diesem Jahr angefangen eine Verjüngungskur in unserem Bootspark zu starten.
Angefangen hat alles mit einem Bootsparkforum bei dem alle interessierten Mitglieder die Möglichkeit hatten Ihre Wünsche und Vorstellungen vorzutragen. Hier wurde lebhaft diskutiert welche Boote der Verein in Zukunft benötigt und an welchen Stellen Verbesserungsbedarf besteht. Auch unsere im Hintergrund arbeitenden Bootswarte wurden an dieser Stelle abgeholt und mit in den Denkprozess eingebunden.

Resultat des Abends war eine nette Diskussion, mit dem Wunsch nach Aufarbeitung von aktuellem Material, sowie ein interessanter Ideenaustausch über das was von den Vereinsmitgliedern gewünscht wird. Mit diesen Informationen bildete sich eine Arbeitsgruppe aus rudererfahrenen Mitgliedern, die sich zum Ziel gesetzt haben alle Boote im Verein Probe zu rudern und eine Bedarfsliste über Material zu erstellen.
Weiter benötigen neue Boote natürlich auch Platz in der Halle. Hier habe ich mich dann voll ins Zeug gelegt und einige, nur noch selten genutzte Boote einer besseren Bestimmung zugeführt. Mein Ansporn ist gewesen kein Boot in einem Feuer zu verbrennen, das finanzielle Optimum für uns rauszuholen und die Halle für Neues vorzubereiten.

Folgende Boote haben den Weg in andere Bootshallen gefunden:
Bootspark 2019

Die Kollage zeigt das Funboot, das Gig Boot „Altes Gym“, den Renneiner „Campus“, den Übungseiner „Balou“ und den Rennzweier „Berliner Kindel IV“.
Dies sind nur einige der Boote, die in diesem Zuge verkauft wurden. Die nachfolgende Liste zeigt die vollständige Übersicht über die Boote, die unsere Halle verlassen haben. Hier sind auch einige Informationen über die Boote aufgeführt.


Bootstyp

Bauform

Baujahr

Rumpf

Hersteller 

Name 

1x

Rennboot

1991

Kunstoff

Empacher

Campus

2x

Übungsboot

2007

Kunstoff

BBG

Volltreffer

2x

Übungsboot

1997

Kunstoff

Empacher

Solitüde

2-

Rennboot

1971

Holz

Stämpfli

Berliner Kindel

4x

Rennboot

1984

Holz

Pirsch

Emil Petersen

4-

Rennboot

1980

Holz

Stämpfli

Ostseebad

1x

FunBoot

unbekannt

Kunstoff

unbekannt 

Ohne Namen

1x

Übungsboot

2008

Kunstoff

BBG

Balou

4x+

Gig

2003

Kunstoff

Baumgarten

Altes Gym

Die zweite Kollage zeigt den Übungszweier Solitüde und die Rennvierer Ostseebad geriemt und Emil Petersen geskullt. Einzig das Boot Volltreffer ist nicht mit in den Collagen aufgenommen.

Bootspark 2019

Die Käufer der Boote kamen aus dem In- und Ausland. Es waren Vereine und auch private Leute, die ihre Bootshäuser ausgestattet haben und sich jetzt an unseren Booten erfreuen.

In dem gleichen Zeitraum sind fast alle Skulls, die bei uns im allgemeinen Ruderbetrieb gerudert werden, mit neuen Manschetten ausgerüstet worden. Im Zuge des letzten Gemeinschaftsdienstes sind dann diese überholten Skulls sortiert, beschriftet und eingestellt worden. Mit diesem Schritt sollen alle Boote zugewiesene und beschriftete Skulls haben. Hier ist ab jetzt drauf zu achten, dass immer die richtigen Skulls zu dem richtigen Boot genutzt werden.
Bootspark 2019

Die Boote wurden auf ihre Rollschienen und Dollen kontrolliert und haben bei Bedarf neues Material verbaut bekommen oder werden in der nächsten Zeit mit schon bestelltem Material ausgerüstet.
Wir arbeiten zurzeit mit unserem Team an der Vermessung von allen Booten, um mit dem überholten Material ein neues optimales Rudererlebnis für alle zu schaffen.
Weiter rüsten wir alle Boote insbesondere auch die GigBoote mit Kenterschlaufen und „Quick Release“ aus um die Sicherheit in den allen Booten zu erhöhen. Hiermit setzen wir die Sicherheitsanforderungen der FISA (Weltruderverband) und des DRV (Deutscher Ruder Verband) um.
Ich freue mich auf eure Rückmeldung wenn ihr feststellen solltet, dass sich bei dem Rudern was verändert hat.
Einige Boote sind schon neu bei uns eingetroffen und es werde noch weitere Boote folgen. Dem Thema „Neue Boote“ werde ich aber einen weiteren Artikel widmen.
Für das Team Bootspark
Lukas


Top----

Abrudern 2019

Abrudern 2019
Wetter und Wasser optimal, ein lauwarmer Sonntag am Ostseebad. Unser Vorsitzender Arndt Mattsen begrüßte etwa 40 Anwesende mit dem Hinweis auf ein erfolgreiches Ruderjahr 2019. Die Jugend hat  für den RKF zahlreiche Siege errudert, und die Aktivitäten der "älteren Jugend" ( bis zurück zu den Jahrgängen um 1940 ) hat es auch auf beachtliche Kilometerleistungen gebracht. 33 Ruderwillige haben um 13 Uhr 15 alle Bootsklassen zu Wasser gebracht. 2 Achter, 4 Vierer, 2 Zweier und ein Einer machten die übliche Hafenrundfahrt. Beate hat mit dem traditionellen "Hiphiphura" an der Hafenspitze für Aufmerksamkeit gesorgt.
Abrudern 2019
Es war gerade Fischmarkt und das Ufer reichlich bevölkert. Selbstgebackener Kuchen, Kaffee oder Tee und Schmalzbrote sorgten für das heitere und gesellige Beisammensein im Bootshaus. Winterruhe gibt es ja schon seit Jahren nicht mehr, und ein Winter mit Eis und Schnee ist auch noch nicht zu erkennen. Also wird weiter gerudert, Samstag oder Sonntag ab 9 Uhr 30, das hat sich bewährt. Unsere Fitneßhalle wird in der Woche aktiv genutzt , und das Winterturnen am Mittwoch ( 18 Uhr 30 ) im Alten Gym. hat auch wieder angefangen.   Uli G.

Top----

Copenhagen Harbour Race (12.10.2019)

Zum Copenhagen Harbour Race starteten in diesem Jahr am 12. Oktober eine Männer-, eine Frauenmannschaft des RKF und eine Renngemeinschaft aus Lübeck mit Unterstützung von Arne.
Bei sehr guter Stimmung und wechselhaftem Wetter setzten wir unsere 3 Boote über den engen Steg des Kobenhavns Roklub im Südhafen ins Wasser und legten uns mit 30 anderen 8ern bei starken Schauern vor die Start- und Ziellinie.

Copenhagen Harbour Race (12.10.2019)

Unsere „Studenten“ mit Stfr. Kim Viola Kanitz, Ingo Voigt, Jonatan Grimm, Justus Börms, Lasse Fiedler, Lukas Fehre, Michael Alnor, Michael Helmchen, Simon Kersten ruderten gegen 11 Mannschaften und wurden mit 23,42 Minuten siebter, wobei die ersten drei Plätze dieser Klasse von dänischen Renngemeinschaften belegt wurden.

Hoch motiviert gingen wir Mädels mit einem fliegenden Start auf die Strecke in der offenen Klasse der Frauen und fanden uns sehr schnell zusammen. Ein dänisches und ein schwedisches Boot mussten all ihre Kräfte einsetzen um uns zu überholen, während wir unsererseits noch vor der Wende an dem Damenachter der Sjökrigsskolen vorbeiziehen konnten.

Unter den anfeuernden Rufen von Stfr. Bente Burmester, die uns auch durch die Wende souverän steuerte, mussten sich Anja Nordmann, Ilka Selmer, Doris Nebbe, Claudia Horst, Greta Nele Braun,Christine Hansen, Hanna Jakob und Kerstin Weber dabei nur drei dänischen Rudergemeinschaften und den Mädels aus Kungälv/Schweden geschlagen geben. Wir erzielten mit 27,42 Minuten bei 9 startenden Booten einen sehr guten fünften Platz.

Copenhagen Harbour Race (12.10.2019)

Im gemischten Achter unterstützte Arne Johansen die Mädels und Jungs aus Lübeck, Hürth und dem NRV und erkämpfte sich mit ihnen in 23,31 Minuten den dritten Platz bei 8 startenden Mannschaften.

Copenhagen Harbour Race (12.10.2019)

Für den Abend hatte die Mitglieder des Roklub ihren Festsaal geschmückt und ein sehr gutes und reichhaltiges drei Gänge Menü zubereitet, welches allen schmeckte und auch für die Vegetarier stand ein leckeres Essen bereit.
Bei dem einen oder anderen Glas Wein und Bier ließen wir bei netten Gesprächen diesen erfolgreichen Tag in geselliger Runde ausklingen, bevor sich das erste Auto noch am Abend auf den Heimweg machte und 4 Mädels nach einigen Tanzeinlagen ins Hotel aufbrach.
Einschlägigen Berichten zufolge, sollen die 2 Frauen und 6 Männer der Studententruppe, die im Fitnessraum des Roclub übernachteten, den RKF bis in die frühen Morgenstunden auch auf der Tanzfläche gut vertreten haben.

Copenhagen Harbour Race (12.10.2019)

Wir möchten uns noch bei Susanne Klages bedanken, die uns durch ihre Zugehörigkeit zum NRV leider nur vom Ufer aus unterstützen konnte.

Bericht Chris
Nachfolgend einige Bilder von der Strecke: Copenhagen Harbour Race auf Flickr.com , mit freundlicher Genehmigung durch Dorthe M. Jensen.
Copenhagen Harbour Race 2019
Copenhagen Harbour Race 2019
Copenhagen Harbour Race 2019

Top----

Jugendwanderfahrt 2019 auf der Donau

In diesem Jahr ging es für uns Jugendlichen zum ersten Mal auf eine Wanderfahrt ins Ausland. Dank der großzügigen Unterstützung des Altherrenverbandes und der Leihboote, die uns der Linzer RV Ister zur Verfügung stellte, konnten wir in 10 Tagen (01. – 10.07.2019) die Donau zwischen Passau und Krems unsicher machen und nebenbei noch einen Abstecher nach Wien unternehmen. Von dieser tollen Fahrt auf einer wunderschönen Strecke berichten wie jedes Jahr die Jugendlichen abwechselnd.

Tag 1: Anreise (Bericht: Mitja)
Wir haben uns alle, bis auf Bjarne und Niklas, die schon einen Tag zuvor mit unserem Gepäck vorgefahren sind, um 5:50 Uhr am Bahnhof getroffen, um gemeinsam los zu fahren.
Als wir am Hamburger Hauptbahnhof angekommen waren, war es wie immer ziemlich knapp mit dem Umsteigen. Wir haben aber unseren Anschluss noch bekommen und konnten erleichtert aufatmen. Nach ein paar amüsanten Runden Uno und einer lustigen Zugfahrt haben wir auch noch so gerade eben unseren Anschlusszug in Nürnberg erreicht, und konnten dann auch ganz entspannt bis Passau durchfahren.
Am Bahnhof in Passau mussten wir die stark erkältete Lea an der Apotheke absetzen, wo sie dann auch von Bjarne und Niklas abgeholt wurde. Der Rest der Gruppe musste sich noch einem 30minütigen Fußmarsch bis zum Zeltplatz unterziehen. Dort angekommen, mussten wir dann noch eine weitere halbe Stunde auf die anderen warten. Wegen des warmen Wetters wollten wir alle ein wenig baden. Als wir dann unsere Zelte aufgebaut und Essen gekocht hatten, sind wir gemeinsam in die Stadt gegangen, um Eis und Döner zu Essen. Nach diesem anstrengenden Tag waren wir froh, dass alles geschafft war und sind einfach nur müde ins Bett gefallen.

Tag 2: Passau – Engelhartszell (Bericht: Konstantin)
Der Erste Rudertag begann mit einem gewaltigen Regenschauer, der glücklicherweise gegen Zehn Uhr vorübergezogen war, was für uns bedeutete, dass wir unsere Zelte abbauen und unsere Boote riggern konnten. Dieses Jahr hatte der Linzer Ruderklub uns netterweise zwei Vierer zur Verfügung gestellt. Nachdem wir gemeinsam den Klubbus mit unserem Hab und Gut beladen hatten, konnten wir uns auf den Weg machen die erste Etappe auf der Donau von Passau nach Engelhartszell zu rudern.
Da der Campingplatz, bei dem wir die erste Nacht verbrachten, keinen richtigen Steg hat, waren wir gezwungen unsere Boote in einem kleinen Seitenfluss der Donau, ins Wasser zu setzen, was uns auch den Vorteil verschaffe, dass die Boote von keiner Strömung mitgenommen wurden.
Der erste Kilometer diente zur Einstellungsfahrt und verlief recht ruhig, bis wir in die Donau ruderten. In Passau mündet der Inn in die Donau, was nicht nur zu einer Strömung von 8 Kilometern pro Stunde beiträgt, sondern auch das kalte Bergwasser des Inns mit sich bringt.
Auf den nächsten Kilometern konnten wir die wundervolle Stadt Passau bewundern und überquerten nach einer halben Stunde die Grenze nach Österreich. An diesem Tag war es leicht bewölkt, was das Rudern leichter machte. Durch unsere schnelle Geschwindigkeit, von durchschnittlich etwa 17 Kilometern pro Stunde, erreichten wir unseren Ort für die tägliche Mittagspause deutlich früher als erwartet. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits etwa die Hälfte der Strecke, mit etwa 14 Kilometern, zurückgelegt. Dort verspeisten wir unseren am Morgen vorbereiteten Proviant und konnten anschließend noch in der Donau Baden gehen. Dies war daher möglich, da wir kurz hinter einer S-Kurve Pause gemacht hatten, wo nur eine sehr geringe Strömung war und wir somit nicht abtrieben. Beim Baden wurden wir von einer kalten Wassertemperatur von etwa 20°C überrascht, da die Außentemperatur an die 30°C grenzte. Nach der „kurzen“ Mittagspause, die wir um eine Stunde verlängerten, um nicht zu früh an unserem Ziel anzukommen, ging es weiter auf der Donau.
Zeitgleich musste der Landdienst, der sich von Tag zu Tag wechselt, den ausgeliehenen Anhänger für die Boote zurück nach Linz bringen und anschließend für die Kochkisten einkaufen und zu guter Letzt auch noch zu dem Reiseziel nach Engelhartszell fahren.
Aus diesem Grund haben wir auf der Weiterfahrt mit den Ruderbooten einige Pausen eingelegt, um dem Landdienst zugute zu kommen. Etwa einen Kilometer vor Engelhartszell befand sich die erste der Sieben Schleusen auf der rund 230 Km langen Strecke. Die Fallhöhe der Schleuse in Jochenstein betrug etwa 10 Meter, was etwa 2/3 der Höhe der höchsten Schleusen auf der Wanderfahrt ist. Nach der Schleuse lag direkt der Campingplatz in Engelhartszell, wo der Landdienst bereits auf uns wartete. Nachdem wir angelegt hatten, wurden die Boote leergeräumt und die Hütten bezogen.
Anschließend konnten wir in einem Freibad auf dem Campingplatz baden und danach in unseren Kochkisten kochen. Nach dem Abendbrot spendierte die Fahrtenkasse noch ein Eis aus dem Campingplatz-Kiosk.
So endete der erfolgreiche erste Rudertag in Engelhartszell.
WF Jugend 07.2019
Tag 3: Engelhartszell – Aschach (Bericht: Helena)
Am Morgen sind wir gegen 7:30 Uhr aufgestanden und haben dann auch relativ pünktlich um 8:00 Uhr gefrühstückt. Nachdem jede Kochgruppe abgewaschen hatte, cremten sich die meisten von uns noch vorbildlich ein. Wie an jedem Tag, haben wir dann den Bus beladen und gemeinsam die Boote ins Wasser getragen. Während das eine Boot schon vorgefahren ist, hatte das andere noch einige Startschwierigkeiten. An diesem Tag hatten Kim, Niki und Mitja Landdienst. Da wir 34 km zu rudern hatten, sind wir mir guter Musik die ersten 18 km mit ein paar Trinkpausen durchgefahren. Danach haben wir an einem schönen Steg angelegt und Mittagspause gemacht. Lars, Konstantin, Jaane, Joost und ich sind dann noch in der Donau baden gegangen. Die Wassertemperatur war zwar nicht ganz so angenehm, aber es war lustig. Nach der regenerierenden Pause sind wir dann weiter gefahren. Die restlichen Kilometer gingen locker weg. Und nach ein paar kleinen Pausen und fokussierten Konzentrationszehnern sind wir dann auch schon in Aschach angekommen, wo auch schon Niki, Mitja und Kim auf uns warteten. Glücklicherweise hatten sie auch schon die Zelte aufgebaut. Im Anschluss sind wir dann nochmal baden gegangen und haben den restlichen Nachmittag mit viel Musik rumgegammelt. Dann haben wir in unseren Kochgruppen lecker Essen gekocht und sind dann anschließend im Restaurant des Campingplatzes ein Eis essen gegangen. Den Rest des wunderschönen Abends haben wir dann gemütlich an der Donau ausklingen lassen.

Tag 4: Aschach – Linz (Bericht: Bjarne)
Nach einer geruhsamen Nacht und dem gemeinsamen Frühstück machten wir uns am nächsten Morgen wieder auf den Weg. Eine verhältnismäßig lange Etappe mit zwei Schleusen stand an. Bereits nach 5km passierten wir die erste Schleuse und die Landschaft veränderte sich von einem Moment auf den anderen vom bergigen Donautal zur flachen Ebene. Da es dort leider wenig vom Wasser aus zu sehen gab, außer einigen Fabriken, zog sich das erste Stück ziemlich hin. Zusätzlich war es einer der heißesten Tage der Tour, sodass wir uns während mehrerer ausgedehnter Pausen ordentlich durchbrutzeln lassen konnten. Hinter der Streckenhälfte stand dann ein Highlight der Tagesstrecke an: Statt in Ottensheim die Schleuse zu benutzen, trugen wir in den Altarm um und kamen dadurch direkt neben der Startanlage für die Ruder-WM 2019 in Linz heraus. Dadurch konnten wir die gesamte WM Strecke abrudern, auf der sich gut einen Monat später entscheiden sollte, wer sich für die Olympia 2020 qualifiziert. Schließlich konnten wir auch an der Tribüne und dem Zielturm vorbeifahren, wobei der Applaus leider ausblieb. Kurz dahinter ging es wieder auf die eigentliche Donau, wo wir von einer enormen Strömung zum Rastplatz für unsere Mittagspause geschossen wurden. Dort wartete schon der Landdienst mit flussgekühlten Getränken und wir gönnten uns eine ausgiebige Mittagspause im Schatten. Von dort aus war schon der größte Teil der Strecke geschafft und wir durchfuhren auf den letzten Kilometern Linz, um dann schließlich am Nachmittag im Linzer RV Ister anzukommen. Von dort hatten wir auch die Boote geliehen und wurden herzlich empfangen, woraufhin wir uns im Bootshaus und den Balkonen einrichteten, während einige schon einmal die Stadt erkunden gingen. Nach dem Abendessen, das wir gemeinsam auf dem Balkon genossen, gingen wir dann nochmal gemeinsam in die Stadt, um uns mal wieder ein Eis zu gönnen und den Ausblick von der Festung über Linz und die Donau zu genießen. Besonders beeindruckend war auf dem Rückweg die links und rechts der Donau installierte Lichtkunst. Zurück im Ruderverein gingen wir dann auch schon schlafen. Einige von uns verbrachten die laue Nacht draußen auf dem Balkon unter sternenklarem Himmel.
WF Donau 07.2019

Tag 5: Linz – Au (Bericht: Magnus)
Nach dem üblichen gemeinsamen Frühstück machten sich unsere 4er auf die relativ kurze Tour nach Au. Durch starke Strömung auf der ganzen Fahrt erwies diese sich als angenehm und leicht. Auf halber Strecke machten wir Mittagspause an einem Wassersportrastplatz.
Wir ließen uns viel von der Strömung treiben und kamen trotz dessen zu früh an.
Der Landdienst empfing uns jedoch pünktlich und die Zelte waren bereits aufgebaut. Zum Abendessen wollten wir gemeinsam grillen aber ein mysteriöser Mann ging vorher an den Grillplatz und zündelte erfolglos. Während des gesamten Grillens störte er uns hin und wieder mit seinem Lampenöl und verbrannte dabei einige unserer Grillwürste
Nach dem Abendessen gingen wir noch gemeinsam über den Auer Donauwall zum Donaufisch Doni aka "Doni the fish" und zum Aussichtsturm.
Der Tag klang aus und es wurde pünktlich zur Bettruhe geschlafen.

Tag 6: Au – Willersbach (Bericht: Lea)
Gut erholt und motiviert standen wir morgens auf, frühstückten und verstauten unsere Taschen im Bus. Doch bevor wir mit den Booten ablegten, drängte uns Fahrtenmutti Bjarne berechtigterweise dazu, uns ordentlich einzucremen, wobei das exquisite Bräunungsöl mit UV-Schutz bei vielen heiß begehrt war. Heiß sollten auch noch unsere Körper in den folgenden Stunden werden, denn es war mal wieder ein besonders sonniger Tag vorhergesagt. Wir fuhren los und mein Boot besetzt mit Bjarne, Oke, Mitja, Magnus und mir strotze nur so vor Energie. So steckten wir auch beim Warten an der Umtragestelle auf den Bootswagen eine Joggerin an, mitzusingen, und demonstrierten einem Passagierschiff auf eine sehr eigene Art unsere gute Laune. Der Höhepunkt dieser war beim Einsetzen des Bootes in den Altarm, auf dessen Grund und Steg besonders viel Matsch und Entenkacke aufzufinden war, und es geschah, was geschehen musste: Magnus rutschte auf dem schmierigen Untergrund aus und nicht einmal 1 Sekunde später landete er mit seinem Allerwertesten in der Entenkacke. Für uns alle zunächst amüsant, selbst Magnus konnte drüber lachen (es schien also nicht allzu schlimm gewesen zu sein), doch ab dem Zeitpunkt kippte die Stimmung. Jeder hatte diese Entenkacke an den Klamotten, an den Beinen und als es dann auch noch hieß, dass wir durch das Umtragen 1km mehr zu rudern haben mussten als mit einem Schleusengang war die Stimmung unter dem Nullpunkt. Da konnten Mitja selbst die sich in der Sonne auf ihrem Sportbootdeck räkelnden nackten Frauen im Altarm nicht aufmuntern. Wieder auf der Donau angekommen wuschen wir den Schmutz raus und ruderten die paar Kilometer bis zur Mittagspause. Dazu machten wir auf einer Insel in der Donau Rast, stärkten uns, badeten, tauschten uns aus über unsere Lieblingssonntagsmärchen und verteidigten unser Blut gegen die gierigen Mücken. Da wir gut in der Zeit lagen, ließen wir uns auf den nächsten Kilometern extra Zeit und entspannten ein wenig, was zwischenzeitig von einem nervenaufreibenden Stück unterbrochen wurde: mindestens 6 Motorsportboote kamen frontal ohne Rücksicht auf uns zugedüst. Wir fühlten uns wie Odysseus und kämpften mit den Wellen und zum Glück hörte nach der nächsten Kurve die Sportbootzone auf und wir konnten uns wieder entspannt sonnen. Unsere körperlichen Bedürfnisse drängten uns zu unserem Campingplatz, wo wir direkt Zeugen des Malheurs von Konstantin werden durften, der sich beim Baden einen Schnitt (diesmal am Arm und ganz ohne Krankenhausbesuch) zuzog. Dadurch vorgewarnt gingen wir auch vorsichtig          baden und vertrieben uns die Zeit bis zum Essen ganz individuell: mit Lesen, Reden oder einfach nur Faulenzen. Abends hatten einige Jungs wohl noch zu viel Energie übrig und erklommen einen nächst gelegenen Berg, während die anderen den Abend entspannter ausklingen ließen.  Doch die Nacht sollte alles andere als entspannt für das Jungszelt im Kampf gegen die Mücken werden….

WF Donau 07.2019
Tag 7: Willersbach – Melk (Bericht: Jaane)
Am Morgen sind wir um 7.30 Uhr aufgestanden, denn wir waren genötigt um 8 Uhr zu frühstücken. Wir waren alle noch sehr genervt /müde, denn wir wurden in der Nacht von einem Schwarm Mücken angegriffen, der am Morgen von uns allen sehr verflucht wurde. Als wir dann endlich startbereit waren, ging es um ca. 9.30 Uhr los. Es war zwar keine Sonne zu sehen, aber immerhin gab es keinen Niederschlag. Konstantin, Niki, Oke, Magnus und ich stiegen in das Boot. Das erste Schleusen lief zwar nicht ganz so gut, da das andere Boot bestehend aus Joost, Kim, Mitja, Johanna und Lars, die während der Schleusung abgetrieben sind, den Pickhacken verloren hatten, aber ihn sich wieder geholt haben. Danach machten wir eine kleine Pause. Was uns Sorgen bereitete, war das Wetter, denn über uns zog eine riesige Regenwolke. Das andere Boot mit Joost, Kim, Mitja, Johanna und Lars legten dann bei der Hälfte an, um eine Mittagspause einzulegen, und man so nicht soviel Regen abbekommt. Da wir (Konstantin, Niki, Oke, Magnus und ich) uns dachten, dass es besser sei nicht anzulegen, ruderten nur wir weiter. Nach einiger Zeit wurden die Wellen so stark, dass sie sich die ganze Zeit an unseren Auslegern brachen. Nach 30 Minuten hatten wir so viel Wasser im Boot, dass wir uns hinter einer auf dem Wasser schwimmenden Bauplattform retten mussten. Dort war nur starke Strömung, weshalb wir mit dem Bugball  durchgehend gegen die Plattform gedrückt wurden. Oke und Magnus hielten sich an der Plattform fest und Konstantin, Niki und ich schöpfen das Wasser aus dem Boot. Als wir damit fertig waren, ruderten wir langsam weiter. Nach kurzer Weiterfahrt mussten wir dann umtragen. Nachdem wir dann einen kleinen See überquerten, kam die zweite Umtragestelle, die sich als etwas lehmig herausstellte. Von dort aus ruderten wir direkt durch zur Ruderunion Melk. Dort angekommen gingen wir alle duschen, um anschließend in den Kochgruppen die bereits geplanten Gerichte zu kochen. Nach dem Essen gingen wir in die Stadt, um uns ein Eis zu kaufen und den Stift (Kloster) anzugucken. Da es jedoch bereits geschlossen war und sowieso Eintritt gekostet hätte, sind wir wieder zurück zum Ruderklub gegangen. Alle sind um 22.30 Uhr zu Bett gegangen.

Tag 8: Ausflug nach Wien (Bericht: Joost)
Auf eine erholsame, mückenfreie Nacht in dem kleinen Vereinsraum der Ruderunion Melk folgte am Morgen das Frühstück. Für einige eine ganz normale Mahlzeit, für Andere (mich eingeschlossen) das wohl schlechteste Frühstück der ganzen Wanderfahrt. Am Vortag wurde das Nutellaglas gelehrt, weshalb das Frühstück nutellafrei blieb. Nach diesem Schock zu früher Morgenstund packten wir dann unser Tagesgepäck und gingen zu Fuß zum Melker Bahnhof. Dort angekommen warteten wir auf den Zug und stiegen 20 Minuten später in einen Zug nach Wien. Vom Wiener Hauptbahnhof aus nahmen wir dann die Tram und fuhren geschlossen an den ersten Touristenhotspot dieser Tagestour: Das Schloss Schönbrunn. Wir gingen durch die Parkanlage des Schlosses und teilten uns in kleinere Gruppen von mindestens drei Personen auf um auf eine 30-minütige Erkundungtour zu gehen. Es gab schöne Brunnen, viele Gewächse, Grünanlagen, die von Rasenmäherrobotern gepflegt wurden, ein Taubenhaus, ein zahlungspflichtiges Heckenlabyrinth sowie einen Zoo. Nachdem wir uns wieder gesammelt hatten und einen Aussichtspunkt bestiegen haben, von dem man eine hervorragende Sicht auf Wien hatte, gingen wir zurück zum Ausgang und nahmen wieder die Tram, um weiter in die Innenstadt Wiens vorzudringen. Unser nächstes Ziel war der Stephansdom. Diesen betrachten wir zuerst von innen und dann bestiegen wir den Kirchturm. Von dort oben hatte man eine wunderschöne Aussicht über Wien und man konnte sich sogar vollkommen überteuerte Souvenirs kaufen, die bei den vom asiatischen Kontinent stammenden Touristen anscheinend großen Anklang fanden. Dann begann der Abstieg. Die nicht enden wollende Wendeltreppe, die uns immer wieder im Kreis nach unten laufen ließ, hätte es fast geschafft, uns das halbverdaute Frühstück zu entlocken, weshalb wir alle sehr froh waren, endlich wieder unten angekommen zu sein. Auf dem Kirchenplatz trennten sich dann unsere Wege und wir teilten uns in Gruppen auf, mit der Absicht, Wien nun auf eigene Faust zu erkunden. Es gab drei Gruppen: Die Gruppe um Konstantin, Oke und Mitja, eine mit Bjarne, Lea, Magnus, Helena und Kim und die letzte im Bunde, mit Johanna, Lars, Niki, Jaane und mir (Joost). Unser erstes Ziel war es, in den Genuss eines Wienerschnitzel zu bekommen, welches wir dann auch nach einem Besuch in einem Laden mit dem Namen ,,Figlmüller" abhaken konnten. Unsere nächste Destination war es, den Naschmarkt zu besuchen. Dort gab es alles, von Austern über Baumkuchen mit Nutella bis hin zu allen möglichen Nusssorten. Bei solchen Märkten dürfen natürlich auch windige Verkäufer nicht fehlen, die dir erst das Probieren des gesamten Nusssortiments aufzwingen und hinterher zutiefst beleidigt sind, wenn du überhaupt gar nichts kaufen wolltest. Da muss man sich schon zweimal überlegen, ob du wirklich nichts kaufen willst, denn ein zweites Mal dort längszugehen würde ich niemandem anraten. Da der Großteil der Gruppe meinte, dass Sachertorte bei einem Wienbesuch nicht fehlen dürfe, machten wir uns mit der U-Bahn auf zurück zu den Hauptgeschäftsstraßen. Nachdem wir uns an allen möglichen Luxusmarkenedelboutiquen vorbeigeschlängelt hatten, setzten wir uns in ein Café in der Fußgängerzone und aßen solch eine in diesem Fall nicht dem Hotel Sacher entstammende Torte, die einer solchen jedoch schon nahe kam. Am Abend fanden wir uns dann gegen 18:00 Uhr alle in der Fladerei ein, die ein paar Minuten vom Zentrum Wiens entfernt war und aßen jeder ein bis zwei Fladen, welche ein außerordentliches Sättigungspotenzial hatten, trotz eines vergleichsweise kleinen Preises. Da dies der letzte Punkt der Tagestour in Wien war, machten wir uns kurz darauf wieder auf zur Bahnhofshalle und fuhren mit Schienenverkehr zurück nach Melk. Nach der Ankunft in Melk machten wir uns alle bettfertig und glitten schon bald sanft ins Reich der Träume.
WF Donau 07.2019
Tag 9: Melk – Krems (Bericht: Kim)
Am Morgen sind wir um 7.30 Uhr aufgestanden, danach haben wir erstmal Frühstück gegessen. Als wir fertig gegessen hatten, packten wir unsere Sachen zusammen und verluden sie in den Bus. Dann brachten wir die Boote zum Steg und fuhren los. Das Boot von Johanna, Oke, Mitja, Helena und Kim hatte kurz vor der Pause ziemliche Probleme mit den Wellen die von den Passagierschiffen kamen. Die Wellen waren so groß, dass der Bug mit Wasser vollgelaufen war und Oke mit einer Brotdose versuchte, das Wasser wieder in die Donau zu transportieren (was aber nicht gelang da immer mehr Wasser ins Boot kam). Die Passagiere von dem sogenannten Passagierschiff fotografierten uns auch noch, was Johanna in diesem Moment richtig aggressiv machte und sie nur noch die Passagiere beleidigte. Sie rief andauernd zu Bjarne, dass wir untergehen, aber Bjarne antwortete immer nur, dass es nur noch 100 Meter zur nächsten Anlegestellen wären. Wir liefen aber immer voller, weswegen Johanna den Beschluss fasste, das, wir sobald wie möglich anlegen sollten, da wir sonst untergehen würden. Auf der gegenüberliegenden Seite war ein Strand und wir beschlossen  dort Anzulegen. Dort angekommen nahmen wir unsere Brötchen aus den Brotdosen um mit den Brotdosen das Boot auszuschöpfen. Das Boot von Bjarne, Lars, Lea, Jaane und Konstantin legte auch kurz darauf auch an diesem Strand an. Dort beschlossen wir, dass wir die Pause vorziehen. Das Boot von Lars, Jaane, Konstantin, Lea und Bjarne war auch ein bisschen vollgelaufen. Nach einer 1,5 h langen Pause nahmen wir den Rest der der Strecke auf uns. In Krems angekommen haben wir die Boote geriggert und zum Hänger getragen. Vom Steiner Ruderklub gingen wir zur Jugendherberge wo wir diese Nacht auch schlafen sollten. Dort angekommen richteten wir unsere Zimmer ein. Am Abend gingen wir in kleinen Gruppen in die Stadt, wo sich manche etwas Essen für die Rückfahrt kauften, darauf brachten manche unsere gekauften Sachen in die Jugendherbergen. Darauf gingen wir zum Restaurant wo wir auch Abendessen gegessen haben. Und so ging auch dieser Tag zu enden.

Tag 10: Abreise (Bericht: Lars)
Nachdem wir den Abend ruhig haben ausklingen lassen, mussten wir am nächsten Morgen früh raus um den Zug zu bekommen. Nachdem alles gepackt war und wir in der Jugendherberge gefrühstückt hatten, machten sich Bjarne und Johanna mit dem Klubbus auf den Weg um die Boote in Linz wegzubringen und anschließend die knapp 1100km lange Strecke zu fahren und der Rest machte sich auf den Weg zum Bahnhof. Von dort ging es über Umwege und mit dem Schienen-Ersatz-Verkehr zum ersten Umsteigepunkt  - wohlgemerkt ohne Verspätung. Kaum über die Grenze gefahren, gab es dann jedoch die erste Verspätung, sodass wir mal wieder unsere Lauffähigkeiten unter Beweis stellen mussten. Danach ging es dann bis nach Hamburg mit dem gleichen Zug, wo wir die Stunde Wartezeit mit dem klassischen McDonald's Besuch verbrachten. Am Ende kamen wir um 10 Uhr abends, einerseits, dass es vorbei war, andererseits auch froh wieder zuhause zu sein, in Flensburg nach einer wie immer tollen Wanderfahrt an.
WF Donau 07.2019
Alle Teilnehmer... Bilder: Konstantin Kluge

Top----

Charlotte auf dem Weg nach Tokio

Update von Ingo:
Lotte startet am Dienstag, 27.08. um 12:16 in die WM, es geht gegen Canada, Großbritannien, China und Neuseeland. Nur das erste Boot qualifiziert sich direkt für das A-Finale, der Rest muss in den Hoffnungslauf, der voraussichtlich am Donnerstag stattfindet.
Alle weiteren Informationen (Livestream, Startzeiten etc.) sind zu finden unter http://www.worldrowing.com/events/2019-world-rowing-championships/

Charlotte hat ihr Studium in den USA erfolgreich beendet und ist nach Deutschland zurückgekehrt. Aber in Flensburg gesehen haben wir sie trotzdem noch nicht wieder. Sie ist dem Ruf des Bundestrainers für den Frauen-Riemen Bereich gefolgt und mehr oder weniger direkt aus den USA nach Berlin gezogen, um mit der Riemen-Nationalmannschaft zu trainieren. Das große Ziel: die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.
Die Qualifikation für die Olympischen Spielen gelingt im besten Fall auf der WM in diesem Jahr (24.08.-01.09.in Linz/Ottensheim). Wenn die geforderte Platzierung (Platz 5 im Achter, Platz 8 im Vierer, Platz 11 im Zweier) nicht erreicht wird, besteht noch die Chance, über eine Qualifikationsregatta vom 17.-19.05.2020 in Luzern den Flug nach Tokio zu buchen.

Doch ein Schritt nach dem nächsten. Nur wenige Tage nachdem Charlotte in Berlin angekommen ist, wurde sie für die Weltcup-Regatta in Poznan im 8+ nominiert. Hier erreichte die Mannschaft den siebten Platz. Ein Achtungserfolg, wenn man bedenkt, wie wenig diese Mannschaft zu dem Zeitpunkt zusammen trainiert hatte. Im Vorlauf wurde Kanada geschlagen, im notwendigen Hoffnungslauf reichte es dann leider nur zu Platz 5 und damit der Teilnahme am B-Finale. Das B-Finale konnte „unser“ Achter dann gegen die Niederlande gewinnen.

Poznan 06 2019
Foto : DRV / Seyb

Nun folgt vom 12.-14.07. die nächste Weltcup-Regatta in Rotterdam. Auch hier wird Charlotte wieder im Achter auf Schlag sitzen (zu verfolgen unter www.worldrowing.com).

Je nach Ergebnis wird dann die Besetzung für die WM in Linz noch einmal geändert. Es kann sein, dass Charlotte dann in einem anderen Boot sitzen wird.
Das Wichtigste aber ist, dass sie als erste RKF-Sportlerin überhaupt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit bei den Weltmeisterschaften in diesem Jahr in der offenen Altersklasse an den Start gehen wird. Ein toller Erfolg, für den der Grundstein vor Jahren in Flensburg gelegt wurde.

Wir drücken alle Daumen die wir haben, dass dieser Traum in Erfüllung geht. Ingo V.
LottTokia2020
Verfolgt die Ergebnisse, wir werden diese immer wieder aktualisieren...

 

Top----

RKF Geschichten 2019

... alles was so zwichendurch mal pasiert ist uns unter "Aktuelles" zu finden war.

Königin zu Besuch

Königin Margrethe II. von Dänemark heute mit der Yacht "Dannebrog" am Westufer des Hafens angekommen. Bei den vielen Begleitbooten durfte der RKF natürlich nicht fehlen. Bei strömendem Regen legte unser Herrenacher vom Steg ab, und viel besser wurde es im Innenhafen auch nicht. Die Sicht auf "Deres Majestaet" war an der königlichen Yacht vorbei kaum möglich, aber der RKF war dabei.
In unserem Achter ertrugen das nasse Wetter von r.n.l. Gert H., Hanni St., Gert L., Jochen, Jürgen, Dieter, Frank, Arne und Olaf ( St.)
Staatsbesuch FL 09.2019
Staatsbesuch FL 09.2019
Staatsbesuch FL 09.2019
Frage zu dem untern Foto: Wurde der Parkschein von der Besatzung eingelöst? Schließlich parkt das schmucke Schiff bis Freitag im Innenhafen.  Text und Fotos von Uli G. und Klaus

RKF mittendrin

Rum-Regatta in Flensburg. 80 Segler trafen sich am Samstag in der Bucht von Wassersleben zur Ausfahrt Richtung Holnis. Alle mußten am RKF vorbei. Ein Herrenachter und ein Damenvierer haben die Seglerflotte mit Muskelkraft aufgemischt, ein schönes Foto unter grauen Lichtverhältnissen.  Uli G.
RKF Herrenachter
RKF Damenvierer

Studentenmodels

RKF News 14072019
RKF News 14072019
Na das sind doch ein paar schöne Fotos. Vier Aktive aus der Studentengruppe haben sich für einen Fototermin ( heißt heute Fotoshooting) qualifiziert. Jane Möllgaard ( rudert natürlich auch bei uns ) hat sich für ihre Gesellenprüfung zur Fotografin die Aufgabe gestellt : Rudermannschaft mit Trainer. Unsere vier Jungs waren für die hohen Ansprüche der Kamerafrau genau die Richtigen, nicht nur optisch sondern auch ruderisch. Bei solchen Aufnahmen ist viel Geduld angesagt, hinter der Kamera und bei den sehenswerten Ruderern vor der Linse. Trainer Lukas war auf dem Wasser im Begleitboot dabei um die perfekte Blattführung zu beobachten. Fotografin Jane hat gelungene Bilder "geschossen" und kann allein damit ihrer Gesellenprüfung entspannt entgegensehen. Unsere Männer in ordnungsgemäßer RKF-Ruderkleidung mußten vorab nicht einmal geschminkt werden. Unsere Studenten ( nicht nur die Vier ! ) können sich sehenlassen. Hoffentlich kommt noch ein Bericht von unseren Studentinnen, Jane ran an die Arbeit.   Uli G.

Top----

DHM 2019 Studierendengruppe

Am Freitag den 28.06.2019 war es so weit, die Taschen waren gepackt, die Ruderboote auf den Anhänger geladen und voller Vorfreude brachen wir zu Zehnt auf nach Hamburg, wo wir bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern mit je einem Boot für die Europa-Universität Flensburg und die Hochschule Flensburg antreten wollen.
Gegen Abend trafen wir auf dem Sattelplatz ein und spazierten zum ersten Mal über das riesige Regattagelände. Wir waren begeistert von der zwei Kilometer langen Rennstrecke, wo jede Bahn mit Bojen abgetrennt ist, und von dem glatten Wasser. So glattes Wasser haben wir Mädels, die wir fast alle in Flensburg zum ersten Mal in einem Ruderboot saßen, noch nie zuvor gesehen. ‚Und das ist hier immer so?‘ – Offensichtlich. Nach einem letzten Training mit Sonnenuntergang (s. Bild links) machten wir uns dann auf den Weg ins Bett. Während viele Teilnehmer campten hatten wir eine private Unterkunft.
Dt. Hochschulmeisterschaften 06.2019

Der Samstag startete früh mit einem ausreichenden Frühstück nach einer kurzen Nacht. Die Aufregung war bei uns allen zu spüren. Zusätzlich erschwerten die 30°C die Bereitschaft Sport zu machen. Im Rudersport muss man sich auf einer Rennstrecke in mehreren Läufen beweisen und sich so ins Finale rudern. Für die Europa-Universität Flensburg starteten wir in einem neuen Novice-Gig-Vierer mit Steuerfrau. Das ist ein breiteres Boot, was dennoch gut für Rennen geeignet ist. In der Anfängerklasse, also wo keiner vorher je auf einer Regatta gerudert ist, sollten wir also 400 Meter hinter uns bringen. Die Jungs von der Hochschule starteten in der Fortgeschrittenenklasse mit Regattaerfahrung in einem Renn-Doppel-Vierer auf einer Strecke von 1000 Metern. Nun sollte sich zeigen, ob das wochenlange Training mit Extraeinheiten und kleinen Komplikationen sich auszahlen würde.

Das erste Rennen war ein Vorlauf, wo die ersten beiden Plätze sich direkt für das Halbfinale qualifizieren können. Alle anderen müssen sich in einem Hoffnungslauf erneut beweisen, um einen Platz im Halbfinale zu bekommen. „Achtung. Los!“ war das Signal worauf hin alle Steuerfrauen anfingen ihre Teams in einen flotten Schlag zu kriegen. Greta B. als unsere Schlagfrau zog das Tempo an und brachte uns in einen perfekten Rennschlag. Mit Kraft, Ausdauer und Durchhaltevermögen schafften wir mit deutlichem Vorsprung den zweiten Platz und waren damit direkt im Halbfinale. Mit so einem Einstieg hatten wir nicht gerechnet, umso größer war die Freude darüber etwas länger Pause vor dem nächsten Rennen zu haben. Denn 400 Meter sind eine verdammt lange Strecke, wenn man alle Kraft aus den Oberschenkeln herauszuholen versucht.

Dt. Hochschulmeisterschaften 06.2019

Die Jungs mussten sich durch die Distanz von 1000 Metern durchkämpften und kamen als drittes Boot ins Ziel. Damit mussten Sie sich in einem weiteren Hoffnungslauf für das Finale beweisen.
Das Halbfinale fühlte sich für uns an wie eine Ewigkeit. Die Gegner waren deutlich stärker als in unserem Vorlauf und das Rennergebnis somit sehr knapp. Mit einer Zeit von 1:29:58 Minuten kamen wir erneut als Zweite ins Ziel. Damit hatten wir uns einen Platz im A Finale errudert und somit einen der ersten sechs Plätze von den 17 teilnehmenden Booten gesichert.

Das Finale war dann der Höhepunkt, wo alle Mannschaften die Reserven herausholten. Die Konkurrenz war sehr stark. Aus den Vorläufen und Halbfinalen war uns klar, dass drei Boote mit unserer Zeit konkurrierten und drei weitere vier Sekunden schneller waren als wir. Für uns fühlte es sich bereits wie ein Sieg an so weit gekommen zu sein und wir beschlossen das Finale zu genießen, indem wir uns mit einem gleichmäßigen Schlag sauber über die Ziellinie bringen. Genau das taten wir und glitten als fünfte noch vor einem weiteren Boot ins Ziel. Fünfter aus 17 lässt sich sehen.
Die Freude über dieses Ergebnis war nicht nur unter uns Mädels riesig, wir feierten den Tag und das Erlebnis mit der ganzen Gruppe. Der Spaß und die Erfahrung standen im Vordergrund und haben uns reichlich belohnt. Das neue Ziel ist der Renn-Doppel-Vierer in der Fortgeschrittenenklasse mit der gleichen Truppe bei der DHM 2020. Bis dahin wird fleißig im Ruderklub Flensburg trainiert.

Dt. Hochschulmeisterschaften 06.2019
Obere Reihe von links: Thomas, Jonatan, Lukas, Justus, Lasse
Untere Reihe von links: Kim, Caroline, Rebekka, Hanna, Greta
Ein Bericht von Rebekka L. Eggert, Bilder von Lukas F.

Top----

Die Frühaufsteher

RKF Frühaufsteher
Treffpunkt jeden Dienstag um 5 Uhr 55 auf dem Floß, schon umgezogen und in Wartestellung zur Sitzverteilung im Achter. 6 Uhr Abfahrt auf dem ruhigen Fördewasser. 7 Uhr 15 anlegen am Steg, Boot rein, schnell duschen und dann Platz nehmen zum "Waltraud-Frühstück" . Berufstätige frühstücken unter Zeitdruck (in der Praxis warten schon die ersten Patienten ) Wer sich schon im Ruhestand befindet hat viel Zeit die die gut belegten Brötchen ( selber schmieren ) zu genießen. Wer morgens nicht mehr richtig schlafen kann sollte das alles mal mitmachen. Es bleibt keiner am Ufer zurück, nach dem Achter werden kleinere Boote "bestückt".    Uli G.
RKF Frühaufsteher
Bild + Ton: Uli G.

Top----

Unsere Studentenruderei

Mit "unseren" Studenten meinen wir die z.Zt. stärkste Truppe im RKF. Montag, Mittwoch und Freitag 19 Uhr ist am und im Klub ein munteres lebhaftes Treiben zu beobachten. 15 und mehr Studierende der UNI - Flensburg sind Mitglieder im RKF geworden, und die Zahl der Begeisterten steigt weiter. Viel Arbeit für den "Obersten Studenten" Lukas F. und seine inzwischen herangereiften Mitstreiter (Beispiel : Rebekka ) an den drei Wochentagen. Nach dreimaligem Besuch im Klub müssen die Interessenten Mitglieder im RKF werden, alles in unserem Sinne ordentlich geregelt.  Erfahrungsgemäß bleiben Studierende 3 bis 4 Jahre in Flensburg und sind dann beruflich oder privat nicht mehr in unserer schönen Stadt. Aber so wie Schüler und Abiturienten nachwachsen , finden auch jedes Jahr wieder neue Studenten den Weg zum Ostseebad. Lukas behält die Übersicht: mach weiter so    Uli G
Studentenruderei
So wird ein Rennvierer getragen - und so steigt man richtig ein
Studentenruderei
Großes Durcheinander auf dem Floß bevor Lukas ordnet und einteilt
Studentenruderei
Wer sitzt wo ? Erste Ausfahrt im Achter mit Erklärung der Blatthaltung, Bild + Text: Uli G.

Top----

Deutsche Jugendmeisterschaften 2019

Einmal Gold und zweimal Silber für Flensburgs Ruderer (Bericht für das Flensburger Tageblatt, ausführlicher im Anschluss)

Am Wochenende vom 20.-23. Juni fanden auf dem Beetzsee in Brandenburg die deutschen Meisterschaften im Rudern statt. Mit dabei war die Trainingsgruppe des Ruderklub Flensburg e.V.. Mit hervorragenden Leistungen in der Saison durften die jungen Sportler sich berechtigte Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden machen. Über Vorläufe und Halbfinals schafften bis auf Mitja Heller alle Sportler den Sprung in die Finalrennen am Sonntag. Am Sonntag ging zunächst Konstantin Kluge im Einer und Doppelzweier an den Start. Beide fuhr er mit viel Mut und Selbstbewusstsein und belegte den fünften Platz im Zweier und sicherte sich im Einer einen sehr guten vierten Platz. Weiter ging es mit Lars Oke Ohlsen, der im leichten Vierer ohne an den Start ging. In einem Herzschlagfinale kam seine Mannschaft mit einer halben Sekunde Vorsprung vor dem dritten Platz ins Ziel. Der Jubel war riesengroß- Lars Oke ist mit seiner Mannschaft deutscher Vizemeister. Nach dem Viererrennen musste Lars Oke sich jedoch schnell wieder erholen, um vier Stunden später im Achter das nächste Rennen zu fahren. Auch im Achter war es bis zur Ziellinie spannend und eng, aber als die Zielhupe ertönte war es Okes Mannschaft, die als zweites über die Ziellinie kam. Der Jubel der Mannschaft war riesengroß-wir sind zweimal deutscher Vizemeister!!

Im letzten Rennen mit Flensburger Beteiligung gingen die drei Flensburger Lewin Weychardt, Joost Dobroszczyck und Lars Marek in unterschiedlichen Mannschaften im Leichtgewichtsdoppelvierer der B Junioren an den Start. Lewin und Joost belegten Platz fünf und 11. Lars, der mit seiner Mannschaft als Favorit angereist war, hielt dem Druck bis zum Finale stand. Dort kämpfte die Mannschaft über die 1500 Meter erbittert gegen jeden Angriff der Gegner und fuhren mit einer Sekunde Vorsprung zum Sieg. Nach der harten und langen Saison kannte der Jubel im Boot keine Grenzen. Nach einer perfekten Saison ist Lars mit seiner Mannschaft deutscher Meister
Deutsch Jugendmeisterschft 2019
(v.l.n.r.: Lars Marek (Flensburg), Malte Zilkens (Kappeln), Malte Machwitz, Johannes Langhans (beide Ratzeburg), Moritz Klingfurt (Rendsburg) Bild und Text: Morten Schult

Ausführliche Version der Veranstaltung:

Von Mittwoch bis Sonntag war unsere 6-köpfige Trainingsgruppe in Brandenburg zur deutschen Juniorenmeisterschaft. Mit hervorragenden Leistungen und insgesamt drei Medaillen kehrten unsere Sportler am späten Sonntag wieder zurück

Junior B Schwergewicht:
Den Beginn des Regattatages machen traditionell die Mittelboote der B Junioren. So auch bei der diesjährigen deutschen Meisterschaft. Konstantin Kluge, der mit seinem Partner Henning Otzen aus Kappeln schon in der Saison erfolgreich war, stellte sich der Konkurrenz von insgesamt 23 Doppelzweiern aus ganz Deutschland. Vom Vorlauf an war die Mannschaft höchst motiviert, um das große Ziel des A Finales zu erreichen. Im Vorlauf und Halbfinale hatten sie es jeweils mit einer Mannschaft zu tun, die zur Regatta in Hamburg noch besser war. Schon im Vorlauf machten Konstantin und Henning jedoch deutlich, dass sie in den zwei Wochen nach Hamburg gut gearbeitet haben und so sicher ins Finale fuhren. Sonntag im Finale war die Spannung dennoch sehr groß. Den engen Kampf um Platz 4 konnte der Zweier leider nicht für sich entscheiden und beendet die Saison so mit einem sehr starken fünften Platz.
Mitja und Konstantin stellten sich zudem der sehr starken Konkurrenz im 27 köpfigen Feld des schweren Junior B Einers. Mitja, der sich in der Saison immer weiter nach vorne arbeitete, gehörte zu den jüngsten Startern im Feld und wollte Erfahrungen sammeln. Im Vorlauf präsentierte er sich in guter Form und kämpfte sich durch Brandenburgs Wellen. Im Hoffnungslauf wurde es dann richtig knapp. Lag Mitja bei 500 Metern noch klar auf Halbfinalkurs, lies er über die Strecke zu sehr abreißen. Im Ziel fehlte dann genau eine Sekunde für den Einzug ins Halbfinale. Ein Ergebnis, das Mitja fürs nächste Jahr nach eigener Aussage umso mehr anspornt.
Konstantin ging nach langem Zögern auch im Einer an den Start. Den Vorlauf konnte er deutlich für sich entscheiden und kam im Halbfinale auf einem sicheren zweiten Rang an. Im Finale fuhr er mutig los und fuhr ab 500 Metern ein Rennen gegen sich selbst. Platz eins bis drei fuhren deutlich vorweg und Platz fünf und sechs lagen deutlich distanziert zurück. Am Ende der Meisterschften ein sehr gutes Rennen mit sehr gutem Ausgang und einem starken vierten Platz!

Deutscher Meister im leichten Doppelvierer
Lars Marek, Lewin Weychardt und Joost Dobroszczyck stellten sich im ersten, zweiten und dritten Doppelvierer des Ruderverbandes Schleswig Holstein der nationalen Konkurrenz. Für Joost ging es darum, dass er in seinem ersten Junior B Jahr Erfahrungen sammelt, um im nächsten Jahr noch mehr angreifen zu können. Lars und Lewin wollten in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Nachdem Lars mit seinem Boot in Hamburg deutlich vor Lewins Boot gewann, durften die beiden sich durchaus Hoffnung machen. Über sehr starke Vorläufe und Halbfinals qualifizierten die beiden jungen Sportler sich für das Finale am Sonntag. Bis in die Haarspitzen motiviert gingen beide in ihren Booten an den Start. Schnell war klar, dass es ein sehr enges Rennen werden würde. Lars Boot setzte sich von Beginn an, an die Spitze des Rennens. Lewins Boot hingegen musste sich eher am Ende des 6 Boote Feldes einordnen und kämpfte bis ins Ziel um Platz 4 oder 5. Umso weiter das Rennen in die Nähe des Zieles kam, desto nervöser wurden alle Trainer im Zielbereich. Und dann waren die Boote auf den letzten 250 Metern und Lars lag mit seinen Bootspartnern aus Ratzeburg, Lübeck und Rendsburg immernoch in Führung. Im Ziel kannte der Jubel an Land und im Boot keine Grenzen-Lars ist mit seiner Mannschaft Deutscher Meister!!!

Vize Meister im Vierer und Achter
Lars Oke Ohlsen, der mit Sportlern aus Lübeck, Kappeln, Kiel und Mecklenburg Vorpommern im Boot saß konnte sich im zweiten Junior A Jahr den Traum einer Meisterschaftsmedaille erfüllen. Den Auftakt machte er im leichten Vierer ohne der A Junioren. Im Vorlauf erwischte die Mannschaft keinen guten Start und konnte lediglich den zweiten Platz belegen, wodurch sie den Umweg über den Hoffnungslauf nehmen müssen. Okes Analyse des Rennens fiel mit den Worten „Naja jetzt haben wir unser schlechtes Rennen, das wir auf jeder Regatta brauchen hinter uns und können voll angreifen“, sehr locker aus. Er sollte Recht behalten. Im Finale am Sonntag gingen die Boote Bugball an Bugball über die Strecke. Lediglich ein Boot konnte sich lösen während alle anderen Boote um die Silbermedaille kämpften. Im Ziel waren es 7 zehntel Sekunden, die der Vierer Vorsprung hatte. Dennoch waren alle erleichtert. Deutscher Vizemeister im Vierer Ohne!!

Im Achter sollte es nicht minder spannend werden. Wieder konnte sich ein Boot aus Bayern leicht lösen und dahinter blieben zwei Boote gleichauf. Der Achter aus dem Norden kämpfte jeden Schlag unerbittlich und rettete einen Vorsprung von 0,6 Sekunden über die Ziellinie. Die Erleichterung bei Oke und seiner Mannschaft war riesengroß-Deutscher Vizemeister im Achter!!
DJM 2019 8er
Bild vom Achter: Detlev Seyb
DJM 2019 4er
Bild vom Vierer: Michael Schürmann

Top----

Regatta Poznan

Während unsere Nachwuchssportler sich in Brandenburg auf der deutschen Jugendmeisterschaft der nationalen Konkurrenz stellen, greift unsere Charlotte in Poznan ins internationale Renngeschehen ein. Unter dem neuen Frauen Riemen Trainer Tom Morris sitzt Charlotte im Frauen Achter auf Schlag. Der zweite World Cup im polnischen Poznan dient vor dem dritten World Cup in Rotterdam als erster Test für den neu formierten Achter. Morten (Text, Bild Detlef Seyb)
Poznan 2019

Top----

Wanderfahrt Pagen (Zurück zu alten Ufern)

Über das Pfingstwochenende 2019 haben sich einige unerschrockene Ruderer der „Studentengruppe“ auf den Weg gemacht die Unterelbe zu erkunden. Mein altes Heimatrevier.
Ziel war die Elbinsel Pagensand, auf der muskelbetriebene Wassersportler gern gesehene Gäste sind und eine Nacht in dem Naturschutzgebiet übernachten können.
Zuerst ging es aber nach Stade, um von da aus mit Ruderbooten des Rudervereins Athenum Stade auf die Elbe zu starten.

In der Schwingemündung angekommen, bot sich uns gleich ein sehr trauriges Bild.
Wanderfahrt Pagen 2019

Der Lotsenschoner „Elbe No5“ war am Vortag von dem Containerschiff „Astrosprinter“ im Fahrwasser der Elbe begegnet, was dem Holzboot leider nicht sehr dienlich war. Aus einem glücklichen Zufall, war die DLRG sehr schnell vor Ort und es ist bei diesem Zusammenstoß kein Todesopfer zu beklagen.
Dieser Anblick schärft uns allen nochmals die Sinne auf welchem Gewässer wir uns gleich bewegen sollen. Vorweggenommen wir sind alle wohlbehalten wieder in Stade angekommen.

Die Elbe erwartete uns an diesem Tag von ihrer schönsten Seite und so starteten wir auslaufend der Schwingemündung Richtung Pagensand.
Wanderfahrt Pagen 2019

Auf Pagen angekommen bildeten sich 2 „Grüppchen“. Die eine wollte lieber den ersten echten Sommertag am Strand erleben und die andere war hungrig darauf, zu erfahren wie man noch einige Km auf der Elbe hinter sich bringt.

Wanderfahrt Pagen 2019
Wanderfahrt Pagen 2019

Die Rudernden haben schnell noch einen Ausflug nach Krautsand unternommen und sind danach zum Abendbrot wieder auf Pagensand eingetroffen.
Gemeinsam wurde noch der neue „Leuchtturm“, eher eine Fahrwassertonne, an der Südspitze erkundet, um dann vor dem nahenden Nieselregen in die Zelte zu kriechen.
Am nächsten Morgen sind wir bei einsetzendem Nieselregen wieder nach Stade eingelaufen und hatten das Glück, dass wir pünktlich wieder zurück waren. Die Schwingemündung wurde für die ersten Bergungsarbeiten der „Elbe No5“ gegen Mittag vollgesperrt.

Lukas F. (Bild+Text)

Top----

Vorbericht: Deutsche Meisterschaften 2019

Auf den diesjährigen deutschen Meisterschaften werden vom RKF folgende Sportler an den Start gehen:

Lars Marek im ersten leichten B Doppelvierer des Ruderverbandes Schleswig Holstein. Dieser Vierer wird auf der Grundlage der bisherigen Ergebnisse versuchen in den Kampf um die Medaillen ein zu greifen.

Lewin Weychardt im zweiten leichten B Doppelvierer des Ruderverbandes Schleswig Holstein. Auch Lewins Vierer zeigte bisher sehr gute Leistungen und strebt das A Finale mit Medaillenambitionen an.

Joost Dobroszczyck im dritten leichten B Doppelvierer des Ruderverbandes Schleswig Holstein. Joosts Vierer, der nur aus Sportlern des jüngeren Jahrgangs besteht, wird versuchen sich so weit wie möglich nach vorne zu rudern. Da die Mannschaft sehr jung ist und somit jedes neue Rennen Raum für Entwicklungen lässt, sind wir sehr auf das Abschneiden dieser Mannschaft gespannt.

Konstantin Kluge im schweren B Doppelzweier und schweren B Einer. In beiden Bootsklassen muss Konstantin alles investieren, um das A Finale zu erreichen. Nach den bisher gezeigten Leistungen ist diese Aufgabe zwar sehr anspruchsvoll aber durchaus lösbar.

Mitja Heller im schweren Junior B Einer. Mitja zeigte über die Saison weg eine stetige aufwärts gerichtete Entwicklung im Einer. Auch er ist im ersten Junior B Jahr und wird auf der Meisterschaft wertvolle Erfahrungen sammeln.

Lars Oke Ohlsen im leichten Junior A Vierer ohne und Achter. Das leichte Junior A Projekt zeigte schon in den vergangenen Jahren immer wieder hervorragende Leistungen auf den deutschen Meisterschaften. Auch in dieser Saison präsentierte Oke sich mit seiner Mannschaft in bestechender Form.

Insgesamt erwarten wir die Rennen auf der deutschen Meisterschaft alle mit sehr viel Vorfreude und wünschen unseren Sportlern viel Erfolg!!

https://www.havel-regatta-verein.de/docs/events/2019/djm/me.pdf unter diesem Link kann das Meldeergebnis eingesehen werden. Morten

DJM 2019

Oke sitzt auf der 6 im leichten Junior A Achter aus Schleswig Holstein und Meckelnburg Vorpommern. Bild: meinruderbild


Top----

Firmenruderregatta + Sommerfest 2019

Firmenruderregatta 2019
Die verregnete Veranstaltung ..... Wenn man das so liest denkt man doch, fällt aus, wird nix, Termin verschoben, war aber nicht so. Die Wetteraussichten zur Firmenregatta am Samstag waren mehr als ungünstig: Starkregen, Gewitter, Wind aus Ost ! Nun sind Ruderer ja Wassersportler und keine Weicheier. So lernten die Mannschaften der 13 beteiligten Firmen ( und Schulen ) gleich unsere weit verbreiteten Wetterverhältnisse kennen und hatten sogar vielfach auch Spaß daran, der Frohsinn hat gewonnen. Wenn man erst bis auf die Haut naß ist ist alles egal.

Nach der Begrüßung am Klubgelände mußten die Mannschaften des ersten Rennens die 5 Boote zum Start im Innenhafen ( Schiffahrtsmuseum ) rudern, das ging noch trocken zu. Dank der "Mürwiker" wurden alle anderen Teilnehmer und Steuerleute zur Hafenspitze gebracht. Unsere beiden Begleitbootfahrer Lukas und Ingo haben dann zügig und bestimmend die ganze Regatta seeseitig gut gemeistert. Kein Bootsschaden, kein Personenschaden, Seelenschaden bei den Verlierern auch nicht bekannt.  

An der Hafenspitze standen bei den Aus- und Einsteigmanövern Arne, Claudia, Goschi und Christoph B.,drei Altbewährte mit Ruhe und Gelassenheit. Sie mußten klitschnaß mit ansehen wie in den trockenen Räumen von Gosch an den Hummerknochen genagt wurde. Am Westufer vor den Traditionsseglern standen 3 Zelte und ein Bierwagen im Einsatz des Wohlbefindens der Aktiven und Gäste. Beate F., Marlis F., Hennie L., Ilka S und Detlef M. verteilten Kuchen, belegte Brötchen und heiße Würstchen an Abnehmer, für Aktive kostenlos, für Spaziergänger zu zivilen Preisen. Charly Cook, Karin V. und Stefan L. standen am Bierhahn des gut ausgestatteten Bierwagens mit breiter Überdachung. Nur von einem großen Regenschirm ( ansich Sonnenschirm ) geschützt hatten Bente B. und Ilka Selmer auf schmalem Tisch ihr "Regattabüro" eröffnet.

Es lief alles wunderbar und störungsfrei ab. Jeder war auf seinem Posten und freute sich über die ehrenamtlichen und immer von allen voll anerkannten ( ??? ) Tätigkeiten im RKF. Um 16 Uhr war auch der Endlauf vorüber und die Mannschaft des Siegerbootes durfte das Boot zurück zum Bootshaus rudern. Da die Regatta mit unserem Sommerfest terminlich verknüpft war fanden sich noch über 80 Aktive im Klub ein. Arne J. hat wieder mit Begeisterung gegrillt und die gesponserten Salate wurden auch gern verspeist. Unser Präsident Arndt ehrte nicht nur die Siegermannschaft sondern auch noch langjährige Mitglieder des Ruderklubs Flensburg. Nils Andre`für 10 Jahre, Ulrike Schendel für 40 Jahre und Wilhelm Jacobsen ( ansich nur unter "Spitz" bekannt ) für 70 Jahre Treue zum RKF. 
Lukas nahm mit launigen Worten 7 neue Mitglieder auf und Tarek reichte das Ruderblatt zum Schluck des Weihwassers. Am Lagerfeuer konnte wer wollte noch seine nassen Klamotten trocknen. Ein gelungener Tag des Rudersports in Flensburg verabschiedete sich ohne Regen und mit angenehmer Temperatur.  Uli G.
Firmenruderregatta 2019
Firmenruderregatta 2019
"Klubeigenes Personal"  den ganzen Tag im Einsatz, Brötchen belegen, Kuchenspenden aufteilen, Würstchen heiß machen, Bier einschenken, Kaffee kochen usw. und zufriedene Gesichter beim Personal, es ist alles so gelaufen wie geplant...
Firmenruderregatta 2019
Bei der Firmenregatta wurde jedenfalls das Hafenwasser mal umgerührt.
Firmenruderregatta 2019
Die Mannschaften mußten aufs Wasser, die Zuschauer am Ufer hatten es aber auch nicht besser ... Regen,Regen, etwas weniger Regen ..
Firmenruderregatta 2019

Sieger der Firmenregatta Fa. Bilfinger, Steuerfrau Martina mußte ins Wasser, die Mannschaft der Adelbyer ( rechts unten ) ruderte zum Beachtungserfolg

Firmenruderregatta 2019

Der Erfolg des Regattatages war ein Verdienst fleißiger Klubmitglieder die vorher, mittendrin und nachher im vollen Einsatz waren - siehe vorangegangenen Bericht.    Um die Liste der aktiven Mitgestalter zu vervollständigen heute eine letzte Collage zur Firmenregatta. Die vielen Fotos machten Uli G., Ingard, Volker, Claudia, Uwe und Karin. Die Zelte am Hafen wurden von Andreas D. technisch ausgestattet, die schon in Heimarbeit geschnittenen vielen Brötchen von Gerhard P. geliefert und dann in früher Morgenstunde gut und vielseitig belegt von Karin und Jürgen Völz, Stefan L., Kirstin Busch und Ingard I. Jemand vergessen ? - dann bitte melden. Uli G.

Firmenruderregatta 2019
Nach der Regatta zufriedene Gesichter der "Macher" des Tages mit Schlucktaufe neuer Mitglieder und Lagerfeuer
Bilder und Text von Uli G.

Top----

Regatta Hadersleben

Nach der Regatta in Lübeck konnten an diesem Wochenende Kinder und Juniorengruppe wieder gemeinsam auf eine Regatta fahren. Für die drei Kindersportler des Ruderklubs stand in Hadersleben die Qualifikation für den Bundeswettbewerb im September in München an. Kim und Helena machten Samstag früh im Zweier den Auftakt über 3000 Meter. Gegen Wind, Welle und ihre Gegner kämpften die beiden sich über die Strecke, um am Ende den Gesamtsieg in ihrem Rennen einzufahren! Somit sind die beiden Landesmeisterinnen und gehen auf dem Bundeswettbewerb an den Start-herzlichen Glückwunsch!!

Als nächstes sollte Jaane auf die Strecke gehen. Nachdem sie am Steg ein kurzes Bad nahm, kämpfte auch Jaane sich vortrefflich über die Strecke. Erschöpft sagte sie, dass es bei den Wellen ziemlich anstrengend war nicht noch einmal ins Wasser zu fallen. Bei der Siegerehrung dann die große Überraschung-auch Jaane ist Landesmeisterin geworden. Sichtlich überrascht und glücklich nahm sie ihre Medaille entgegen und verwies so ihre Gegnerin, die in Lübeck noch eine Minute schneller war auf den zweiten Platz. Auch an Jaane herzlichen Glückwunsch!! Die drei werden im September gemeinsam mit Morten zum Bundeswettbewerb fahren, um dort wieder um die Medaillen zu kämpfen!
Um Verlauf des weiteren Regattatages gingen auch unsere Junioren in ihren bekannten Bootsklassen an den Start und konnten alle ihre Rennen für sich entscheiden. Dann hieß es mittags jedoch-Alle Boote vom Wasser, wir brechen die Regatta ab. So konnten die restlichen Rennen aufgrund der zu hohen Wellen nicht mehr ausgetragen werden. Auch am Sonntag war keine Besserung in Sicht, sodass es um 10 Uhr hieß: alles auf den Anhänger verladen und ab nach Hause. Ein ungewöhnliches Gefühl, wenn eine Regatta so früh beendet ist, aber so wird der restliche Sonntag genossen.

Regatta Hadersleben 2019
Jaane (mit Brille) nach ihrem Titel zur Landesmeisterin
Regatta Hadersleben 2019
Mitja (sitzt im Boot) nach seinem Sieg im Junior B 1x am Samstag

Die Bilanz des Wochenendes: wenig Schlaf, trotz weniger Rennen 7 Siege, wir bleiben dran.
Morten (Bilder auch von Morten zugeschickt)

 

Top----

Regatta Hamburg 2019

Drei Wochen vor der deutschen Meisterschaft stand für unsere Juniorengruppe die letzte nationale Standortbestimmung an. Den Auftakt machten am frühen Morgen Konstantin und Henning im schweren Doppelzweier. In ihren Rennen mussten sie feststellen, dass diese Bootsklasse extrem umkämpft ist und immer wieder neue Mannschaften dazukommen können, die bisher noch nicht in Erscheinung getreten sind. So konnten die Beiden sich nur für den zweiten Lauf am Sonntag qualifizieren und mussten sich dort einem weiteren Boot geschlagen geben. Nach diesem Ergebnis warten an den verbleibenden zwei Wochenenden noch große Aufgaben auf das Gespann. 
Weiter machte Oke im leichten Vierer ohne der A Junioren. Nachdem die letzten zwei Trainingswochenenden eher holprig verliefen, waren die Gefühle vorm Start gemischt. So auch die Leistung am Samstag-ein holpriger Start und wenig gemeinsame Punkte ließen den Vierer auf dem vierten Platz einkommen. Sonntag konnte der Vierer sich jedoch deutlich besser zusammenraufen und im ersten Lauf mit knappem Rückstand auf den dritten, den vierten Platz belegen. 
Weiter ging es mit den leichten Junior B Doppelvierern. In diesen konnten am Samstag sowohl der erste Vierer mit Lars, als auch der zweite Vierer mit Lewin den ersten Platz belegen-somit gab es im ersten Lauf am Sonntag die Mittelbahnen für beide Boote. Sonntag zeigten beide Boote eine fulminante Vorstellung. Der erste Vierer bleibt weiterhin das Maß aller Dinge und kam mit einem Vorsprung von drei Sekunden auf das zweite Boot ins Ziel. Das zweite Boot war auch das zweite Boot des Ruderverbandes Schleswig Holstein. Diese hatten wiederum drei Sekunden Vorsprung auf die bayrische Renngemeinschaft. Kurzum Platz 1 und 2 im nationalen Ranking-wir sind gespannt wie es in drei Wochen aussieht, arbeiten weiter fokussiert, um die letzten Sekunden herauszuholen. 
Auch Joost konnte sich im selben Rennen im dritten Boot überaus präsentieren und belegte von den 18 gestarteten Booten den neunten Platz!! 
Mitja und Magnus konnten im schweren Junior B Einer weitere wichtige Erfahrungen sammeln. 

Den Abschluss einer jeden Regatta bilden traditionell die Achterrennen. So auch in Hamburg. Oke, der mit 7 anderen Ruderern aus Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern in Renngemeinschaft fährt, fuhr ein fantastisches Rennen. Über den ganzen Tag musste das Gewicht im Achter noch um acht Kilo reduziert werden, um die Waage zu schaffen. Am Start verschlief die vom Regattasprecher als "Ostseeachter" betitelte Mannschaft den Auftakt und musste sich so von hinten durch das Feld arbeiten. Mit effektiven Spurts schub die Mannschaft sich immer weiter nach vorne, sodass am Ende eine halbe Achterlänge auf Platz eins fehlte. Auch dieses Ergebnis stimmt für die deutschen Jahrgangsmeisterschaften sehr positiv. 


Die junge Trainingsgruppe präsentiert sich auf den Regattaplätzen hervorragend und geht nun in die entscheidende Phase der Saison. Wir sind gespannt!!
Regatta HH 06.2019
Lars sitzt in seinem Vierer auf der 1, Bericht Morten

 

Top----

 

Über'n Tellerrand ...

Der DRV bietet natürlich auch Wanderfahrten an - die sind zu finden unter https://www.rudern.de/breitensport/wanderrudern unter Verbandswanderfahrten / Termine. Der Ruderverban in Schleswig Holstein bietet unter http://www.rish.de/termine/kategorie/wanderfahrten/ Möglichkeit an, seine Welt mit dem Ruderboot zu erkunden.

Das Ruderer - Portal in Deutschland https://de-de.facebook.com/RUDERSZENE/

Top----

Hinweise der Redaktion

Je nach Anzahl der Artikel kann sich das Erscheinungsdatum des Vereinsmedium (in Papierform) "Der Rollsitz" etwas ändern. Ich bitte den Redaktionsschluß zu beachten und angekündigte Artikel auch zu liefern, wenn um Terminverlängerung gebeten wurde.......!!
Sobald die Zeitung einen fertigen Zustand erreicht hat, geht diese an eine Druckerei - dann kann nichts mehr geändert werden.

Artikel für den "Rollsitz" und die Internetseiten:
Geschichten, Berichte oder einfach Infos die für andere Mitglieder interessant sein können, sind immer willkommen.
Wer einen Rechner benutzt (oder Touchpad / Laptop / Handy ), kann Dokumente im Textformat (*.txt) als Rich-Text-Format (*.rtf) oder andere von Word (office 200 oder höhere Version) lesbare Datei, abgeben.

Bilder können bei mir gewissen Umfang eingescannt werden. Wer dies selber macht, sollte der Redaktion das Bild als "Tiff", "JPEG", "GIF" oder "Windows BMP" zur Verfügung stellen. Die Daten können am Besten per USB Stick bei mir abgegeben werden, oder natürlich auch per eMail. Bei Mails sollte man die maximale Größe, mit Bildern und Text, von 20 MB nicht überschreiten, sonst bleibt es Unterwegs wg. Größenbeschränkungen irgendwo hängen. Bei Bildern bitte den Ersteller/ Herkunft angeben (Schutz geist. Eigentums).

Wenn Ihr mir Berichte oder Tabellen schickt, bitte nicht als PDF - hier kann durch den nötigen Export in das entsprechende Programm erhebliche manuelle Nacharbeit nötig sein. Das ist ja unnötig, weil die Daten ja schon richtig formatiert in eurem Quellprogramm (Word, Excel etc.) vorliegen.

Die Möglichkeit zur Mitgestaltung an unserer Klubzeitung oder den Internetseiten ist also immer gegeben.
Und gute Ideen und Vorschläge bereichern unsere Medien enorm - also: "Raus aus der Lethargie und ran an die Arbeit".

Einige Artikel werden auch auf unseren Internetseiten veröffentlicht. Wer das nicht möchte muß der Redaktion dies unbedingt mitteilen.

Ein Formular zur Beurteilung der Internetseiten findet unter "Feedback" und kann von jedem ausgefüllt werden, der seine Meinung zur Gestaltung kund tun möchte.
Fehler und Ungenauigkeiten in Ausführungen können vorkommen, diese werden gern korrigiert und sind nicht absichtlich geschehen. Bitte den Umgangston bei der Vorbringung der Wünsche beibehalten - das macht es einfacher ;-)
Die Redaktion

 

Top----
Startseite | Zurück | DerRKF | Neues | Berichte | Suchen | Gästebuch | Rückmeldung | Kontakt | Impressum