Berichte und Aktuelles aus dem RKF

Übersicht:

+ Bekanntmachungen und Veranstaltungstermine im Klub
+ Aktuelle Berichte aus dem Vereinsleben / Das Archiv der Berichte
+ Artikel f. Webseite / "Rollsitz" erstellen
+ Veranstaltungskalender
+ Serviceseite (Formulare, Info zur Webseite etc.)
+ Klubbekleidung
+ Gästebuch  
+ Kilometerlisten der Mitglieder (ab 1987, nur über Anmeldung)
+ Kilometerliste RKF (Gesamtzahlen)
+ Berichtsarchiv: 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005
Einblicke: Jugend | Erwachsene/Masters | Infos für Anfänger | Aus dem Vereinsleben | Winterrudern
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Bekanntmachungen / Informationen

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Berichte von Veranstaltungen etc. sind im Anschluß an die RKFNews zu finden

.... RKF News ....

RKF mittendrin

Rum-Regatta in Flensburg. 80 Segler trafen sich am Samstag in der Bucht von Wassersleben zur Ausfahrt Richtung Holnis. Alle mußten am RKF vorbei. Ein Herrenachter und ein Damenvierer haben die Seglerflotte mit Muskelkraft aufgemischt, ein schönes Foto unter grauen Lichtverhältnissen.  Uli G.
RKF Herrenachter
RKF Damenvierer

 

Unsere Studentenruderei

Mit "unseren" Studenten meinen wir die z.Zt. stärkste Truppe im RKF. Montag, Mittwoch und Freitag 19 Uhr ist am und im Klub ein munteres lebhaftes Treiben zu beobachten. 15 und mehr Studierende der UNI - Flensburg sind Mitglieder im RKF geworden, und die Zahl der Begeisterten steigt weiter. Viel Arbeit für den "Obersten Studenten" Lukas F. und seine inzwischen herangereiften Mitstreiter (Beispiel : Rebekka ) an den drei Wochentagen. Nach dreimaligem Besuch im Klub müssen die Interessenten Mitglieder im RKF werden, alles in unserem Sinne ordentlich geregelt.  Erfahrungsgemäß bleiben Studierende 3 bis 4 Jahre in Flensburg und sind dann beruflich oder privat nicht mehr in unserer schönen Stadt. Aber so wie Schüler und Abiturienten nachwachsen , finden auch jedes Jahr wieder neue Studenten den Weg zum Ostseebad. Lukas behält die Übersicht: mach weiter so    Uli G
Studentenruderei
So wird ein Rennvierer getragen - und so steigt man richtig ein
Studentenruderei
Großes Durcheinander auf dem Floß bevor Lukas ordnet und einteilt
Studentenruderei
Wer sitzt wo ? Erste Ausfahrt im Achter mit Erklärung der Blatthaltung, Bild + Text: Uli G.

 

Berichte aus dem RKF

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Berichte von Mitgliedern, hier in verschiedene Kategorien eingeordnet, zur schnelleren Übersicht.
Neuigkeiten / Bekanntmachungen sind oben zu finden (haben nur kurze Lebensdauer).....
Informationen zur Printausgabe "Der Rollsitz" Nr. 182: Redaktionsschluss ca. 01.02.2019

Berichte aus dem Juni
- 21.06.2019 - Regatta Poznan 2019
- 20.06.2019 - Wanderfahrt Pagen (Zurück zu alten Ufern)
- 18.06.2019 - Firmenruderregatta + Sommerfest 2019
- 18.06.2019 - Vorbericht Deutsche Jugendmeisterschaften 2019
- 11.06.2019 - Regatta Hadersleben 2019
- 04.06.2019 - Regatta Hamburg 2019
Berichte nach Bereichen sortiert
Veranstaltungen, allgemeine Berichte Verschiedene Links
- Wanderfahrt Pagen (Zurück zu alten Ufern)- Infos der Redaktion
- Firmenruderregatta + Sommerfest 2019- Archiv der Berichte
- Ergo-Challenge 2018/19- Aktuelles für Zwischendurch
- Spargelessen im RKF (AH - Versammlung mit Damen)-
- Trainingslager Norwegen (12.2018) (aktualisiert)-
- Anrudern mit Bootstaufe (07.04.2019)-
- Gemeinschaftsdienste im RKF-
- Norwegen 2019 (Akademische Abteilung RKF)-
- Jahreshauptversammlung 2019-
- Ergocup 2019 (Kinder / Jugend)-
- RKF - Filmpräsentation (Klubgeschehen in 46 Min.)-
- Grünkohl mit Programm -
- Siegesfeier 02.11.2018-
- Abrudern 2018 -
- Lauenburger Wasserschlacht II (Fortsetzung aus dem Vorjahr)-
- RKF Film 2018 -
- 50. Bundeswettbewerb der Kinder in München-
Berichte zu Regatten Berichte zu Wanderfahrten
- Regatta Poznan 2019- Wanderfahrt Weser (09.-13.05.)
- Vorbericht Deutsche Jugendmeisterschaften 2019- Alsen Rund 2018
- Regatta Hamburg 2019 - Jugendwanderfahrt 2018
- Regatta Köln 18. / 19.05.2019- Wanderfahrt Berlin (06.- 14.06.2018 )
- Regatta Bremen 2019 - Miniwanderfahrt in Dänemark
- Regatta Hamburg, Trainingslager Ratzeburg Ostern 2019-
- Regatta Lübeck (26.04.)-
- Dove-Elbe Ralley 2019-
- Fari Cup (03.11.2018)-
- Copenhagen Harbour Race (13.10.2018)-
Alle Berichte der Jugend Alle Berichte der Erwachsenen
- Regatta Poznan 2019- Dove-Elbe Ralley 2019
- Vorbericht Deutsche Jugendmeisterschaften 2019- Crashkurs vom Winde verweht
- Regatta Hadersleben 2019- Frauenpower im RKF
- Regatta Hamburg 2019 - Ergo-Challenge 2018 (Studenten)
- Regatta Köln 18. / 19.05.2019- Fari Cup (03.11.2018)
- Regatta Bremen 2019 - Gemischte Achtermannschaft
- Regatta Hamburg, Trainingslager Ratzeburg Ostern 2019- Wanderfahrt Weser (09.-13.05.)
- Regatta Lübeck (26.04.)- Alsen Rund 2018
- Copenhagen Harbour Race (13.10.2018)- Wanderfahrt Berlin (06.- 14.06.2018 )
- Jugendwanderfahrt 2018- Miniwanderfahrt in Dänemark
Berichtsarchiv der Vorjahre
Weitere Berichte sind in den Archiven für ....
2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005
..... hinterlegt
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Regatta Poznan

Während unsere Nachwuchssportler sich in Brandenburg auf der deutschen Jugendmeisterschaft der nationalen Konkurrenz stellen, greift unsere Charlotte in Poznan ins internationale Renngeschehen ein. Unter dem neuen Frauen Riemen Trainer Tom Morris sitzt Charlotte im Frauen Achter auf Schlag. Der zweite World Cup im polnischen Poznan dient vor dem dritten World Cup in Rotterdam als erster Test für den neu formierten Achter. Morten (Text, Bild Detlef Seyb)
Poznan 2019

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Wanderfahrt Pagen (Zurück zu alten Ufern)

Über das Pfingstwochenende 2019 haben sich einige unerschrockene Ruderer der „Studentengruppe“ auf den Weg gemacht die Unterelbe zu erkunden. Mein altes Heimatrevier.
Ziel war die Elbinsel Pagensand, auf der muskelbetriebene Wassersportler gern gesehene Gäste sind und eine Nacht in dem Naturschutzgebiet übernachten können.
Zuerst ging es aber nach Stade, um von da aus mit Ruderbooten des Rudervereins Athenum Stade auf die Elbe zu starten.

In der Schwingemündung angekommen, bot sich uns gleich ein sehr trauriges Bild.
Wanderfahrt Pagen 2019

Der Lotsenschoner „Elbe No5“ war am Vortag von dem Containerschiff „Astrosprinter“ im Fahrwasser der Elbe begegnet, was dem Holzboot leider nicht sehr dienlich war. Aus einem glücklichen Zufall, war die DLRG sehr schnell vor Ort und es ist bei diesem Zusammenstoß kein Todesopfer zu beklagen.
Dieser Anblick schärft uns allen nochmals die Sinne auf welchem Gewässer wir uns gleich bewegen sollen. Vorweggenommen wir sind alle wohlbehalten wieder in Stade angekommen.

Die Elbe erwartete uns an diesem Tag von ihrer schönsten Seite und so starteten wir auslaufend der Schwingemündung Richtung Pagensand.
Wanderfahrt Pagen 2019

Auf Pagen angekommen bildeten sich 2 „Grüppchen“. Die eine wollte lieber den ersten echten Sommertag am Strand erleben und die andere war hungrig darauf, zu erfahren wie man noch einige Km auf der Elbe hinter sich bringt.

Wanderfahrt Pagen 2019
Wanderfahrt Pagen 2019

Die Rudernden haben schnell noch einen Ausflug nach Krautsand unternommen und sind danach zum Abendbrot wieder auf Pagensand eingetroffen.
Gemeinsam wurde noch der neue „Leuchtturm“, eher eine Fahrwassertonne, an der Südspitze erkundet, um dann vor dem nahenden Nieselregen in die Zelte zu kriechen.
Am nächsten Morgen sind wir bei einsetzendem Nieselregen wieder nach Stade eingelaufen und hatten das Glück, dass wir pünktlich wieder zurück waren. Die Schwingemündung wurde für die ersten Bergungsarbeiten der „Elbe No5“ gegen Mittag vollgesperrt.

Lukas F. (Bild+Text)

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Vorbericht: Deutsche Meisterschaften 2019

Auf den diesjährigen deutschen Meisterschaften werden vom RKF folgende Sportler an den Start gehen:

Lars Marek im ersten leichten B Doppelvierer des Ruderverbandes Schleswig Holstein. Dieser Vierer wird auf der Grundlage der bisherigen Ergebnisse versuchen in den Kampf um die Medaillen ein zu greifen.

Lewin Weychardt im zweiten leichten B Doppelvierer des Ruderverbandes Schleswig Holstein. Auch Lewins Vierer zeigte bisher sehr gute Leistungen und strebt das A Finale mit Medaillenambitionen an.

Joost Dobroszczyck im dritten leichten B Doppelvierer des Ruderverbandes Schleswig Holstein. Joosts Vierer, der nur aus Sportlern des jüngeren Jahrgangs besteht, wird versuchen sich so weit wie möglich nach vorne zu rudern. Da die Mannschaft sehr jung ist und somit jedes neue Rennen Raum für Entwicklungen lässt, sind wir sehr auf das Abschneiden dieser Mannschaft gespannt.

Konstantin Kluge im schweren B Doppelzweier und schweren B Einer. In beiden Bootsklassen muss Konstantin alles investieren, um das A Finale zu erreichen. Nach den bisher gezeigten Leistungen ist diese Aufgabe zwar sehr anspruchsvoll aber durchaus lösbar.

Mitja Heller im schweren Junior B Einer. Mitja zeigte über die Saison weg eine stetige aufwärts gerichtete Entwicklung im Einer. Auch er ist im ersten Junior B Jahr und wird auf der Meisterschaft wertvolle Erfahrungen sammeln.

Lars Oke Ohlsen im leichten Junior A Vierer ohne und Achter. Das leichte Junior A Projekt zeigte schon in den vergangenen Jahren immer wieder hervorragende Leistungen auf den deutschen Meisterschaften. Auch in dieser Saison präsentierte Oke sich mit seiner Mannschaft in bestechender Form.

Insgesamt erwarten wir die Rennen auf der deutschen Meisterschaft alle mit sehr viel Vorfreude und wünschen unseren Sportlern viel Erfolg!!

https://www.havel-regatta-verein.de/docs/events/2019/djm/me.pdf unter diesem Link kann das Meldeergebnis eingesehen werden. Morten

DJM 2019

Oke sitzt auf der 6 im leichten Junior A Achter aus Schleswig Holstein und Meckelnburg Vorpommern. Bild: meinruderbild


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Firmenruderregatta + Sommerfest 2019

Firmenruderregatta 2019
Die verregnete Veranstaltung ..... Wenn man das so liest denkt man doch, fällt aus, wird nix, Termin verschoben, war aber nicht so. Die Wetteraussichten zur Firmenregatta am Samstag waren mehr als ungünstig: Starkregen, Gewitter, Wind aus Ost ! Nun sind Ruderer ja Wassersportler und keine Weicheier. So lernten die Mannschaften der 13 beteiligten Firmen ( und Schulen ) gleich unsere weit verbreiteten Wetterverhältnisse kennen und hatten sogar vielfach auch Spaß daran, der Frohsinn hat gewonnen. Wenn man erst bis auf die Haut naß ist ist alles egal.

Nach der Begrüßung am Klubgelände mußten die Mannschaften des ersten Rennens die 5 Boote zum Start im Innenhafen ( Schiffahrtsmuseum ) rudern, das ging noch trocken zu. Dank der "Mürwiker" wurden alle anderen Teilnehmer und Steuerleute zur Hafenspitze gebracht. Unsere beiden Begleitbootfahrer Lukas und Ingo haben dann zügig und bestimmend die ganze Regatta seeseitig gut gemeistert. Kein Bootsschaden, kein Personenschaden, Seelenschaden bei den Verlierern auch nicht bekannt.  

An der Hafenspitze standen bei den Aus- und Einsteigmanövern Arne, Claudia, Goschi und Christoph B.,drei Altbewährte mit Ruhe und Gelassenheit. Sie mußten klitschnaß mit ansehen wie in den trockenen Räumen von Gosch an den Hummerknochen genagt wurde. Am Westufer vor den Traditionsseglern standen 3 Zelte und ein Bierwagen im Einsatz des Wohlbefindens der Aktiven und Gäste. Beate F., Marlis F., Hennie L., Ilka S und Detlef M. verteilten Kuchen, belegte Brötchen und heiße Würstchen an Abnehmer, für Aktive kostenlos, für Spaziergänger zu zivilen Preisen. Charly Cook, Karin V. und Stefan L. standen am Bierhahn des gut ausgestatteten Bierwagens mit breiter Überdachung. Nur von einem großen Regenschirm ( ansich Sonnenschirm ) geschützt hatten Bente B. und Ilka Selmer auf schmalem Tisch ihr "Regattabüro" eröffnet.

Es lief alles wunderbar und störungsfrei ab. Jeder war auf seinem Posten und freute sich über die ehrenamtlichen und immer von allen voll anerkannten ( ??? ) Tätigkeiten im RKF. Um 16 Uhr war auch der Endlauf vorüber und die Mannschaft des Siegerbootes durfte das Boot zurück zum Bootshaus rudern. Da die Regatta mit unserem Sommerfest terminlich verknüpft war fanden sich noch über 80 Aktive im Klub ein. Arne J. hat wieder mit Begeisterung gegrillt und die gesponserten Salate wurden auch gern verspeist. Unser Präsident Arndt ehrte nicht nur die Siegermannschaft sondern auch noch langjährige Mitglieder des Ruderklubs Flensburg. Nils Andre`für 10 Jahre, Ulrike Schendel für 40 Jahre und Wilhelm Jacobsen ( ansich nur unter "Spitz" bekannt ) für 70 Jahre Treue zum RKF. 
Lukas nahm mit launigen Worten 7 neue Mitglieder auf und Tarek reichte das Ruderblatt zum Schluck des Weihwassers. Am Lagerfeuer konnte wer wollte noch seine nassen Klamotten trocknen. Ein gelungener Tag des Rudersports in Flensburg verabschiedete sich ohne Regen und mit angenehmer Temperatur.  Uli G.
Firmenruderregatta 2019
Firmenruderregatta 2019
"Klubeigenes Personal"  den ganzen Tag im Einsatz, Brötchen belegen, Kuchenspenden aufteilen, Würstchen heiß machen, Bier einschenken, Kaffee kochen usw. und zufriedene Gesichter beim Personal, es ist alles so gelaufen wie geplant...
Firmenruderregatta 2019
Bei der Firmenregatta wurde jedenfalls das Hafenwasser mal umgerührt.
Firmenruderregatta 2019
Die Mannschaften mußten aufs Wasser, die Zuschauer am Ufer hatten es aber auch nicht besser ... Regen,Regen, etwas weniger Regen ..
Firmenruderregatta 2019

Sieger der Firmenregatta Fa. Bilfinger, Steuerfrau Martina mußte ins Wasser, die Mannschaft der Adelbyer ( rechts unten ) ruderte zum Beachtungserfolg

Firmenruderregatta 2019

Der Erfolg des Regattatages war ein Verdienst fleißiger Klubmitglieder die vorher, mittendrin und nachher im vollen Einsatz waren - siehe vorangegangenen Bericht.    Um die Liste der aktiven Mitgestalter zu vervollständigen heute eine letzte Collage zur Firmenregatta. Die vielen Fotos machten Uli G., Ingard, Volker, Claudia, Uwe und Karin. Die Zelte am Hafen wurden von Andreas D. technisch ausgestattet, die schon in Heimarbeit geschnittenen vielen Brötchen von Gerhard P. geliefert und dann in früher Morgenstunde gut und vielseitig belegt von Karin und Jürgen Völz, Stefan L., Kirstin Busch und Ingard I. Jemand vergessen ? - dann bitte melden. Uli G.

Firmenruderregatta 2019
Nach der Regatta zufriedene Gesichter der "Macher" des Tages mit Schlucktaufe neuer Mitglieder und Lagerfeuer
Bilder und Text von Uli G.

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Regatta Hadersleben

Nach der Regatta in Lübeck konnten an diesem Wochenende Kinder und Juniorengruppe wieder gemeinsam auf eine Regatta fahren. Für die drei Kindersportler des Ruderklubs stand in Hadersleben die Qualifikation für den Bundeswettbewerb im September in München an. Kim und Helena machten Samstag früh im Zweier den Auftakt über 3000 Meter. Gegen Wind, Welle und ihre Gegner kämpften die beiden sich über die Strecke, um am Ende den Gesamtsieg in ihrem Rennen einzufahren! Somit sind die beiden Landesmeisterinnen und gehen auf dem Bundeswettbewerb an den Start-herzlichen Glückwunsch!!

Als nächstes sollte Jaane auf die Strecke gehen. Nachdem sie am Steg ein kurzes Bad nahm, kämpfte auch Jaane sich vortrefflich über die Strecke. Erschöpft sagte sie, dass es bei den Wellen ziemlich anstrengend war nicht noch einmal ins Wasser zu fallen. Bei der Siegerehrung dann die große Überraschung-auch Jaane ist Landesmeisterin geworden. Sichtlich überrascht und glücklich nahm sie ihre Medaille entgegen und verwies so ihre Gegnerin, die in Lübeck noch eine Minute schneller war auf den zweiten Platz. Auch an Jaane herzlichen Glückwunsch!! Die drei werden im September gemeinsam mit Morten zum Bundeswettbewerb fahren, um dort wieder um die Medaillen zu kämpfen!
Um Verlauf des weiteren Regattatages gingen auch unsere Junioren in ihren bekannten Bootsklassen an den Start und konnten alle ihre Rennen für sich entscheiden. Dann hieß es mittags jedoch-Alle Boote vom Wasser, wir brechen die Regatta ab. So konnten die restlichen Rennen aufgrund der zu hohen Wellen nicht mehr ausgetragen werden. Auch am Sonntag war keine Besserung in Sicht, sodass es um 10 Uhr hieß: alles auf den Anhänger verladen und ab nach Hause. Ein ungewöhnliches Gefühl, wenn eine Regatta so früh beendet ist, aber so wird der restliche Sonntag genossen.

Regatta Hadersleben 2019
Jaane (mit Brille) nach ihrem Titel zur Landesmeisterin
Regatta Hadersleben 2019
Mitja (sitzt im Boot) nach seinem Sieg im Junior B 1x am Samstag

Die Bilanz des Wochenendes: wenig Schlaf, trotz weniger Rennen 7 Siege, wir bleiben dran.
Morten (Bilder auch von Morten zugeschickt)

 

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Regatta Hamburg 2019

Drei Wochen vor der deutschen Meisterschaft stand für unsere Juniorengruppe die letzte nationale Standortbestimmung an. Den Auftakt machten am frühen Morgen Konstantin und Henning im schweren Doppelzweier. In ihren Rennen mussten sie feststellen, dass diese Bootsklasse extrem umkämpft ist und immer wieder neue Mannschaften dazukommen können, die bisher noch nicht in Erscheinung getreten sind. So konnten die Beiden sich nur für den zweiten Lauf am Sonntag qualifizieren und mussten sich dort einem weiteren Boot geschlagen geben. Nach diesem Ergebnis warten an den verbleibenden zwei Wochenenden noch große Aufgaben auf das Gespann. 
Weiter machte Oke im leichten Vierer ohne der A Junioren. Nachdem die letzten zwei Trainingswochenenden eher holprig verliefen, waren die Gefühle vorm Start gemischt. So auch die Leistung am Samstag-ein holpriger Start und wenig gemeinsame Punkte ließen den Vierer auf dem vierten Platz einkommen. Sonntag konnte der Vierer sich jedoch deutlich besser zusammenraufen und im ersten Lauf mit knappem Rückstand auf den dritten, den vierten Platz belegen. 
Weiter ging es mit den leichten Junior B Doppelvierern. In diesen konnten am Samstag sowohl der erste Vierer mit Lars, als auch der zweite Vierer mit Lewin den ersten Platz belegen-somit gab es im ersten Lauf am Sonntag die Mittelbahnen für beide Boote. Sonntag zeigten beide Boote eine fulminante Vorstellung. Der erste Vierer bleibt weiterhin das Maß aller Dinge und kam mit einem Vorsprung von drei Sekunden auf das zweite Boot ins Ziel. Das zweite Boot war auch das zweite Boot des Ruderverbandes Schleswig Holstein. Diese hatten wiederum drei Sekunden Vorsprung auf die bayrische Renngemeinschaft. Kurzum Platz 1 und 2 im nationalen Ranking-wir sind gespannt wie es in drei Wochen aussieht, arbeiten weiter fokussiert, um die letzten Sekunden herauszuholen. 
Auch Joost konnte sich im selben Rennen im dritten Boot überaus präsentieren und belegte von den 18 gestarteten Booten den neunten Platz!! 
Mitja und Magnus konnten im schweren Junior B Einer weitere wichtige Erfahrungen sammeln. 

Den Abschluss einer jeden Regatta bilden traditionell die Achterrennen. So auch in Hamburg. Oke, der mit 7 anderen Ruderern aus Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern in Renngemeinschaft fährt, fuhr ein fantastisches Rennen. Über den ganzen Tag musste das Gewicht im Achter noch um acht Kilo reduziert werden, um die Waage zu schaffen. Am Start verschlief die vom Regattasprecher als "Ostseeachter" betitelte Mannschaft den Auftakt und musste sich so von hinten durch das Feld arbeiten. Mit effektiven Spurts schub die Mannschaft sich immer weiter nach vorne, sodass am Ende eine halbe Achterlänge auf Platz eins fehlte. Auch dieses Ergebnis stimmt für die deutschen Jahrgangsmeisterschaften sehr positiv. 


Die junge Trainingsgruppe präsentiert sich auf den Regattaplätzen hervorragend und geht nun in die entscheidende Phase der Saison. Wir sind gespannt!!
Regatta HH 06.2019
Lars sitzt in seinem Vierer auf der 1, Bericht Morten

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Ergo-Challenge 2018/19

Wir, die Studentengruppe des RKF, wollten sportlich durch den Winter kommen. Darum und um ein bisschen Schwung in das Wintertraining zu bringen, stellten wir uns der Herausforderung des 8GP. Der 8GP ist ein Online-Ergometerwettkampf, bei dem wir uns fünf Monate lang jeden Monat einer Aufgabe stellen und als Team gemeinsam auf einem Ergometer eine bestimmte Strecke fahren. Die Motivation in unseren Reihen war so hoch, dass wir sogar zwei Gruppen gemeldet haben: einen Männer-Vierer und einem gemischten Achter. An einem Montag Mitte November, begann der Spaß mit zwei Mal 500 Meter pro Person. Die zu bewältigenden Aufgaben wurden jeden Monat anspruchsvoller, und wir - so war unsere Hoffnung - mit jedem Monat fitter.

So wurden im Dezember gemeinsam 25,000 Meter im Achter bzw. 12,500 Meter im Vierer gefahren, im Januar fuhr jeder Sportler bereits zwei Mal 1000 Meter, im Februar wurden dann 2000 Meter am Stück gefahren und im März durfte jeder 15 Minuten auf dem Ergo sitzen und so viele Meter hinter sich bringen, wie er schafft. Auf der Homepage des 8GP (https://8gp.dk/) konnen jederzeit Zwischenstände angeschaut werden.

Am Ende der Wintersaison wurden dann die Punkte gezählt und die Ergebnisse können sich sehen lassen: So erreichte der Männer-Vierer bei den Open Men Fours den zweiten Platz und der gemischten Achter den dritten Platz der Open Mixed Eights. Nach dieser höchst motivierenden Wintertrainingsphase freuen wir uns, in die Wassersaison zu starten! Lasse F.


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Spargelessen im RKF (AH - Versammlung mit Damen)

 
AH`s mit Damen ? Das haben wir ja noch nie gemacht, jedenfalls nicht bei Versammlungen der "Alten Herren". Am Freitag wurde die Tradition unterbrochen, bleibt es dabei ?  Unser AH-Präsident Detlef Handler begrüßte 24 Anwesende zu einem Abend mit Schinken und Spargel vorab, beste Qualität ! 70 Jahre AH-Verband bedeutet 7 Jahrzehnte Förderverein für die Jugend im RKF. Zu niedrigen Jahresbeiträgen haben die Mitglieder die Kassenlage des aktiven Klubs immer sinnvoll unterstützt. Die Geselligkeit wurde nie vernachlässigt. "Altgediente" können sich an die immer Anfang des Jahres stattfindenden Versammlung erinnern, an die humorvollen Protokolle und die oft nie ernst gemeinten "sachlichen" Unterhaltungen nach dem Essen. Gesprächsstoff gab und gibt es ja immer, so auch am 24.5. im Bootshaus. Die Plätze an den beiden langen Tischen wurden oft gewechselt, jeder wollte mal anderen einen sinnvollen Smalltalk anbieten - oder antun ! ? Ausgesuchte Weine haben das Niveau hoch gehalten und so ging man erst gegen Mitternacht nach Hause. Fazit : das sollten wir regelmäßig machen: ein gutes Essen vorab und leichte Konversation zum Nachtisch.       Uli G
RKF AH Vorsitzende Zwei Präsidenten des AH-Verbandes , Johannes Fechner hatte 2 Jahrzehnte geführt, bevor Detlef Handler sein Nachfolger wurde
RKF Spargelessen
RKF Spargelessen
Das Essen war wieder hervorragend - und am Samstag nach dem Rudern gab es noch reichlich Reste, HGB!
Bild + Text von Uli G.
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Regatta Köln 18. / 19.05.2019

Am vergangenen Wochenende war unser Juniorengruppe auf der Kölner Juniorenregatta überaus erfolgreich. Konstantin ging im schweren Junior B Einer und schweren Junior B Doppelzweier an den Start. Er meisterte beide Rennen am Samstag mit Bravour, konnte diese jeweils deutlich gewinnen und sich so für den ersten gesetzten Lauf am Sonntag qualifizieren. Hier sollte er gegen die schnellsten Boote antreten. Sowohl im Einer als auch im Doppelzweier konnte er einen hervorragenden vierten Platz erzielen. In den kommenden Wochen wird die Prioriät dann vor allem auf dem Doppelzweiertraining liegen, welcher zur DjM in Brandenburg gefahren werden soll. Lewin, Lars und Lea präsentierten sich im leichten Doppelvierer äußerst stark. Mit sehr ambitionierten Rennen konnte Lars am Samstag im ersten Boot des Ruderverbandes Schleswig Holstein die schnellste Zeit dieser Bootsklasse errudern, während Lewin und Lea als zweites Boot des Ruderverbandes Schleswig Holstein die dritt schnellste Zeit errudern konnten. Dies bedeutet, dass die drei ersten Vierer innerhalb von einer halben Sekunde ins Ziel kamen. Leider wurde die Regatta am Sonntag frühzeitig abgebrochen, sodass ein direkter Vergleich nicht möglich war.

Regatta Köln 05.2019

Links: Konstantin nach seinem Einersieg am Samstag

 

Rechts: Henning (RVK) und Konstantin (rechts, RKF) nach ihrem Sieg am Samstag

Regatta Köln 05.2019

Oke präsentierte sich im leichten Vierer ohne und im schweren Achter wie schon in Bremen in sehr guter Form. Nach Steuerschwierigkeiten am Samstag und einem unglücklichen Start am Sonntag geht das Boot als zweites Boot in die Vorbereitung der kommenden Regatten in Hamburg und Ratzeburg.
Auch unser „kleiner“ B Junior Mitja durfte in Köln wertvolle Erfahrungen im Einer sammeln. Am Samstag musste er noch einsehen, dass man mit zwei Krebsen auf den ersten 250 Metern den Anschluss ans Feld nicht halten kann, zog jedoch die richtigen Konsequenzen aus diesem Rennen und ging Sonntag mit deutlich weniger AUfregung an den Start. Hier konnte Mitja von Beginn an dem Tempo seiner Gegner folgen und arbeitete sich über die Strecke mit langen kraftvollen Schlägen an einigen seiner Gegner vorbei, sodass am Ende ein solider zweiter Platz im vierten Finale zu Buche steht.

 

Regatta Köln 05.2019
(v.l.n.r.) Moritz (RRV), Lars (RKF), Malte (RVK), Malte (RRC), Johannes (RRC) nach ihrem Sieg am Samstag
Mit diesen Ergebnissen geht es nun in die letzten Wochen der Saison, in denen alle nochmal mit dem letzten Feinschliff allerbeste Ergebnisse aus sich herausholen möchten. Morten

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Regatta Bremen 2019

Vom dritten bis zum fünften Mai war die Juniorengruppe des Ruderklub Flensburg e.V. zur Regatta in Bremen auf dem Werdersee. Hier gingen die Sportler in den Booten des Ruderverbandes Schleswig Holstein an den Start. Oke ging im leichten Achter und leichten Vierer mit seinen Ruderkammeraden aus Schleswig Holstein und Meckelnburg Vorpommern an den Start und Magnus durfte sich nach Lübeck auch in Bremen im Einer beweisen.
Gerade die leichten Vierer konnten sich optimal präsentieren und stellten mit dem ersten Boot und dem zweiten Boot das zweitschnellste Boot der Regatta in Bremen. Diese Ergebnisse machen Hoffnung auf die kommenden Regatten in Köln und Hamburg, die als Standortbedingungen für die deutschen Meisterschaften in Brandenburg gelten. Magnus kämpfte sich unter widrigen Bedingungen durch alle seine Rennen und machte nach einem durchwachsenen Winter den Schritt in die richtige Richtung und überwand seinen inneren Schweinehund.

Überraschen konnte Joost, der mit seinem Vierer und im Zweier mit seinem Partner aus Rendsburg gute Ergebnisse einfahren konnte. Samstag ging der Zweier noch in Leistungsgruppe Drei an den Start und konnte von allen gestarteten leichten Zweiern die zweitschnellste Zeit erzielen. Am Sonntag durfte der Zweier sich in der Konkurrenz der Leistungsgruppe eins beweisen und konnte sich auch hier in der vorderen Hälfte positionieren. Für einen Zweier mit zwei Sportlern des jüngeren Jahrgangs ein hervorragendes Ergebnis.

Regatta Bremen 052019 Joost und sein Zweierpartner
Die Bilanz des Wochenendes -10 Siege für unsere Leistungssportler und viele wertvolle Erfahrungen. Morten

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Regatta Hamburg, Trainingslager Ratzeburg Ostern 2019

Am 6. April 2019 startete für die Leistungssportgruppe des Ruderklub Flensburg e.V. die Wettkampfsaison 2019. In Hamburg ging es darum, dass die Entscheidungen über die Besetzung der Projektboote des Ruderverbandes Schleswig Holstein getroffen werden mussten. Hierfür gingen Lewin, Lars und Joost im leichten Projekt von Landestrainer Kim Koltermann und Konstantin und Mitja im schweren Projekt von Landestrainer Björn Lötsch und Morten Schult an den Start. Schon in den Wochen zuvor konnte man die Trainingsgruppe jeden Samstagmorgen beobachten, wenn zwischen dem Ostseebad und der Schusterkate Vorbelastung um Vorbelastung gefahren wurde, damit alle optimal vorbereitet nach Hamburg reisen konnten.
Regatta Hamburg 06042019

Momente, die jeden Trainer verzweifeln lassen):Stm.  Tizian Hillemann (Geesthacht), Maximilian Giering (Lübeck), Henning Otzen (Kappeln), Konstantin Kluge (Flensburg), Mitja Heller (Flensburg)


Mit guten Rennen konnten alle Sportler sich leistungsgerecht einsortieren, sodass Joost im dritten leichten Vierer rudern wird, Lewin im zweiten leichten Vierer sitzt und Lars im ersten leichten Vierer sitzt. Gerade Während Lewin schmerzhaft lernen musste, dass man sich auch mal über technische Probleme stellen muss, wenn man nach hohen Zielen greifen will, konnte Joost sehr wertvolle Erfahrungen sammeln und Lars sein volles Potenzial abrufen. Ein sichtlich erleichterter Lars Marek sagte:“ Nach dem langen Wintertraining ist es schön zu sehen, dass sich all der Aufwand und alle Stunden im Trainingsraum gelohnt haben.“
Bei den schweren B Junioren konnte Konstantin die Rangliste deutlich vor seinem Zweier und Viererpartner Henning aus Kappeln gewinnen. Mitja hingegen, der seine ersten 1500 Meterrennen im Einer fuhr, war sehr nervös und musste sich für den ersten Vierer qualifizieren. Im Vorlauf meisterte er seine Aufgabe noch mit Bravour und ging selbstbewusst in den Endlauf. In diesem Endlauf krebste Mitja am Start so kapital, dass er quer in der Bahn lag und sich zunächst neu sortieren musste. Als er dann in den Tritt kam, kam er immer besser in Schwung und konnte sich nach und nach an seinen Gegnern vorbeischieben und konnte den vierten Platz belegen. Eine Erfahrung, die ihn mit Sicherheit für die kommenden Jahre prägen wird ;-)

Unser A Junior Lars Oke hatte sich schon über Wettkämpfe in Mölln und Leipzig eine Position im leichten Junior A Projekt erarbeitet und übte in Hamburg für den eine Woche später stattfindenden Wettkampf in Köln.

Regatta Hamburg 06042019
Konstantin Kluge (RKF) auf Schlag Henning Otzen (RVK) im Bug


Nach dem Abschluss des Wettkampftages ging es für alle nach Ratzeburg, wo die nächsten fünf Tage intensiv in den Mannschaftsbooten trainiert werden sollte. So standen täglich zwei oder drei Einheiten mit zusätzlichen Vorträgen auf dem Programm. Ein straffes Programm, das dank der Voraussetzungen in Ratzeburg hervorragend bewältigt werden konnte.
Nun sehen wir gespannt den nächsten Aufgaben entgegen.

Morten Schult

 

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Regatta Lübeck (26.04.)

Am Freitag den 26.04. ging's los zur ersten richtigen Regatta dieses Jahres, wie immer nach Lübeck. Nachdem am Freitag alle nochmal auf dem Wasser waren, gingen wir zeitig im Vereinsgebäude der LRG schlafen. Am nächsten Morgen mussten Jaane und Kim als erstes raus um die 3000m Meter lange Strecke zu fahren, bei der sie Erste aus Schleswig Holstein wurden.

Über den Tag verteilt hatten wir Junioren nach und nach auch unsere Rennen. Konstantin gewann sowohl sein Zweier als auch sein Viererrennen. In dem Leichtgewichtsvierer Rennen wurde Lewin in seinem Boot zweiter und ich in meinem Boot erster. Auch Magnus fuhr seine zwei Einerrennen erfolgreich und gewann Diese.

Am Nachmittag konnten Jaane und Kim dann nochmal ihr Können im Zweier auf 500m beweisen und wurden Zweite. Am Sonntag gingen weitestgehend die gleichen Boote an den Start außer bei Jaane und Kim, die jeweils im Einer starteten und auch dieses Rennen gut überstanden. Konstantin gewann auch am Sonntag wieder seine beiden Rennen. Lewin und ich wurden Dritter im Zweier und die Platzierung in den Vierer Rennen blieben gleich. Auch Magnus gewann eines seiner Rennen und fuhr auch das Zweite gut durch. Oke hatte über das Wochenende verteilt 4 Rennen im Achter. Da es keinen weiteren Leichtgewichtsachter gab, mussten sie bei den Schweren Achtern mitfahren und wurden vierte. Nachdem alle ihre Rennen gemeistert hatten fuhren wir zufrieden nach einem erfolgreichen Wochenende nach Hause.
Lars Marek

Regatta Lübeck 04.2019
Von link nach rechts: Moritz Klingfurt (Rendsburg), Malte Machwitz (Ratzeburg), Malte Zilkens (Kappeln), Johannes Langhans (Ratzeburg), Lars Marek (Flensburg), Bild Kim Koltermann

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Dove-Elbe Ralley 2019

In diesem Jahr war unser Achter (Heinrich Meesenburg) insgesammt 3x im Einsatz: Der Klassiker unserer Männer Masters Achter (Stm. Jochen, HGB, Arne, Frank, Michael B., Siggi, Dieter, Stefan L., Jürgen P.), seit Ewigkeiten mal wieder eine Damenmannschaft (Stm Dirk B., Anja, Ilka S., Doris, Karin V., Claudia, Susanne , Chriss , Bente)
und eine Renngemeinschaft mit Berliner Vereinen und Elmshornern Ruderern (Stfr. Wiebke H., Jürgen B. (Elmshorn), Andreas D. und Arndt M. (RKF), Uwe D. und Frank B. (Ruderklub Tegel), Reinhard S. (Neuruppin), Gerd L. und Hanni S. (RKF).

Wir hatten es wettertechnisch sonnig, mit zunehmender Wolkendecke und zwei Regenschauern. Die Stimmung auf dem Platz war wieder gut und so war die Zeit vor dem Rennen auch kurzweilig. Es gab schließlich den einen oder anderen Kameraden /-in den man kannte und sich kurz austauschen konnte.

Die Strecke selbst war ja bekannt und bot keine Überraschungen. Lediglich der wechselnde Wind sorgte mehr oder weniger Schub ;-)
Eine Tour die bei uns ganz prima "lief": Alle waren motiviert und horchten der ermahnenden Stimme Jochens (diesmal als Steuermann) wenn der Rhythmus mal nicht ganz stimmte.

Das Einlaufbier nach dem Aussteigen war seher willkommen. Nach dem Duschen gab's erstmal was zu essen.
Die Regatta klang bei der Siegerehrung aus.
Und hier unsere Ergebnisse:

Rennen Nr 26 8 + GIG B MF
2. RK Flensburg mit 59:27 Minuten, Gesamtunkte 488

Rennen Nr 32 8 + GIG F MM
1. RK Flenbsurg mit 54:20 Minuten, Gesamtpunkte 326
3. RK Flensburg, Elmshorner RC, RC Tegel, Neuruppiner RC mit 57:56 Minuten, Gesamtpunkte 347

Die "Quälerei" während der Fahrt war an diesem Tag schnell vergessen, insbesondere wenn es so gut lief wie unserem Achter und wir auch noch einen 1. Platz machen konnten. HGB!

Bilder und Erlebnisberichte der anderen zwei Achter kommen ggf. noch.


Gergedorf MF Achter 2019
Die Masters - Frauen (Bild mit Karins Kamera)
Bergedorf 04.2019
Gerd und Hanni, im Hintergrund Doris, Chriss, Wiebke, Andreas und Arndt (Bild Claudia)

 

Die Dove Elbe soll wieder an das durch Tidenhub beeinflußte Gewässer angeschlossen werden.
Das hätte wohl in letzter Konsequenz zur Folge das der Rudersport dort in der bisherigen Form nicht mehr möglich ist.

Auf Wunsch des RC Bergedorf stellen wir hier auch die Info für alle Interessierten bereit
Alle Infos zu dem Thema: https://www.forum-tideelbe.de/massnahmen/ausgewaehlte-massnahmen?id=0
Online Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-dove-elbe-retten
Bürgerintivitive: https://dove-elbe-retten.de/
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Crashkurs vom Winde verweht

Das war am Wochenende bei uns nicht das Idealwetter für Neueinsteiger - neudeutsch Crashis. 
19 Teilnehmer standen am Freitagabend auf der Matte. Aber raus aufs Wasser ging nicht und war auch nicht vorgesehen (Nordostwind Stärke 5 bis 6).
Der Kennlernabend diente der Boots- und Materialkunde , Vorstellung der Räumlichkeiten mit der Sporthalle und erste Sitzversuche auf dem Ergometer. 

Ein offenes Boot auf dem Vorplatz wurde mit sachkundigen Erklärungen den Anwesenden gezeigt und darauf hingewiesen was man alles falsch oder richtig machen kann. In der Hoffnung - am Sonntag ist das Wetter sicher besser - und für eine erste Ausfahrt günstiger, ging man in erwartungsvoller Stimmung nach Hause. Leider war dann der Sonntag 14 Uhr nur für ein Unterhaltungsprogramm der besonderen Art geeignet.
Crashkurs2019
Lukas hat bei "seinen" Studenten ein Multitalent entdeckt mit Showerfahrung auf vielen sportlichen Bühnen: Volltreffer ! Rebekka, erst seit einem Jahr bei uns im Klub, kam, sah und ergriff gleich die Initiative  für ein Programm im Klubraum und draußen auf der Wiese. 
Alle machten mit ( von uns auch Harry  M.) und strapazierten sich unter Rebekka`s Anleitung tanzend und spielend bis zur Erschöpfung (leicht übertrieben).       
Crashkurs2019
Lukas kümmerte sich parallel in der Halle ( Halle der Bewegung ) um die Grundübungen des Ergometerruderns und die Handhabung an den Geräten. Im Klubhaus wurden schon Kuchen vom Blech und Torten hingestellt, mit frisch gebrühtem Filterkaffee eine angenehme Unterbrechung zwischen Theorie und Praxis. Damit nicht genug. Arne hat windgeschützt hinter dem Haus lange mit der Grillkohle gekämpft, konnte dann aber doch Fleischspezialitäten der besonderen Güteklasse servieren. Mit einem Bierchen dazu entwickelte sich eine aufgelockerte Stimmung.

Der Versuch Sonntag geht es aber aufs Wasser wurde vom kalten Nordostwind im wahrsten Sinne abgeblasen.  Jetzt werden die "Neuen" !! ?? auf die Woche verteilt und finden mit Unterstützung der "Altgedienten" schnell den Anschluß an oder in die Gemeinschaft. Unser regionaler Wettergott Meno Schrader verspricht den Bewohnern von Schleswig-Holstein (auch Schläfrig-Holzbein genannt) 70 Prozent Westwind, 10 Prozent Nord- und Südwind, und nur 20 Prozent Ostwind !

19 Interessenten sind gekommen: Acht Männer und elf Frauen ( Damen natürlich ). Das Durchschnittsalter liegt bei 31,5 Jahren, genau die Jahrgänge sehen wir gern bei uns.
"Altgediente" und "Neue" finden im Boot und am Tresen schnell zueinander, man soll es nur wollen 1     Uli G.

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Anrudern mit Bootstaufe 07.04.2019

Der Wettergott war auf unserer Seite. Wie man auf den Fotos sieht nur Sonnenschein und glattes Wasser. Der Vorsitzende Arndt Mattsen begrüßte am Sonntag 13 Uhr zum Anrudern viele Klubkameraden die - gut erholt aus dem Winterschlaf zurück - den Weg zum Bootshaus fanden. Anrudern ist jedes Jahr im April, aber verbunden mit einer Bootstaufe schon seltener. Familie Koch - Kinder des in den 50er und 60er Jahren aktiven Miglieds Egon Koch - haben ein neues Jugendskiff kräftig mitfinanziert. Die Verbindung zur Familie Koch wird auch noch nach Jahrzehnten aufrechterhalten. Tochter Beate hat bei uns aktiv gerudert und trainiert, und dabei unseren Jugendtrainer Jürgen Hauschke kennengelernt und.... geheiratet. ( echte Klubehe ! ) Wir hatten schon in früheren Jahren einen Einer "Egon Koch" . Der ist aber in die Jahre gekommen und inzwischen ausgemustert. Stefan Koch ( Sohn von Egon Koch ) hat am Sonntag den nagelneuen Einer getauft, und Lukas Fehre hat den Anwesenden die Schwimmfähigkeit des Bootes vorgeführt.

RKF Anrudern 2019
RKF Anrudern 2019
Zwei Achter, 3 Vierer, 1 Dreier und 1 Zweier begeiteten den "Täufling" bis zur Hafenspitze und zurück. Der leichte Ostwind hat keine Schwierigkeiten bereitet . Zurück im Klub wurden 7 Torten und sonstige Kuchen angeschnitten und die Kaffeestunde z.T. nach draußen verlegt. Arne J. hatte reichlich Bratwurst besorgt und "gegen unseren Willen" die Grillsaison eröffnet. Hätte man das gewußt hätte man nicht so viel Kuchen gegessen. Jetzt gehen wir froh gelaunt und erwartungsvoll in die Rudersaison 2019. Die Crashkurse beginnen auch schon am kommenden Wochenende ( Freitag 12. bis Sonntag 14. ) Der Vorsitzende kann zufrieden sein !  Uli G.
RKF Anrudern 2019
Die Grillsaison ist immer zu kurz, ein rechtzeitiger Beginn also notwendig ;-)

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Gemeinschaftsdienste März/April 2019

Gemeinschaftsdienst Nr. 3

Letzte Putzarbeiten am Tag vor dem Anrudern. Sogar die 9 Ergometer kamen einmal an die frische Luft. Hier und da wurde noch mit Farbe rumgekleckert, aber nun können wir der Saison sauber entgegensehen.  Uli G.
Gemeinschaftdienst

Das Gemeinschaftsdienst nicht von "Gemein" (Böse) kommt ist klar, denn zusammen haben wieder etliche Teilnehmer "Klar Schiff" gemacht. Viele Hände schaffen hier wirklich ein Menge Sachen weg. Es wurden auch Mitglieder gesichtet, die ohnehin schon ehrenamtlich Tätig sind. Gut - nicht alles ist "muss ich jetzt haben", aber beim nächsten Mal ist jemand anderes dran ;-) Und falls es keinem aufgefallen ist: Es bläst keiner Trübsal auf den Bildern - das liegt nicht unbedingt an der netten Aufforderung des Fotografen zu lächeln. In der Pause gibt's auch 'nen Keks zum Kaffe oder Tee oder Bier oder ...
Also kein Grund das man nicht mal vorbeischaut :-) HGB!

 

Gemeinschaftsdienst Nr. 2

Gemeinschaftsdienst 03.2019

Das gute Wetter am letzten Samstag (31.03) hatte wohl auch seinen Anteil an der regen Beteiligung zu den Arbeiten im und am Bootshaus, oder lockten die Würstchen mit Kartoffelsalat viele an. Farbpinsel, Wasch- und Wischlappen im harten Einsatz.
Die beiden Fotocollagen sagen alles gut aus ( zusammengestellt von Karin Völz und Uli G. ) Auch die Brücke zum Wasser wurde sinnvoll bearbeitet. Endlich ist einmal ein rutschfestes Gittergeflecht als "Auslegeware" montiert worden. Da haben unsere "ewigen Studenten" gute Arbeit geleistet. Wie verhalten sich jetzt Möwen und Enten auf der Brücke ? Sie werden auch weiterhin ihr Verdautes auf dem Gitter entsorgen. Und nicht vergessen:
Samstag 6.4. Gemeinschaftsdienst Nr. 3 mit dem reichhaltigen Frühstück ( bitte bei Arne anmelden ) und am Sonntag 13 Uhr ist Anrudern. Uli G.

Gemeinschaftsdienst 03.2019

 

Gemeinschaftsdienst Nr. 1

Gemeinschaftsdienst
Wer sich auf den Fotos erkennt war dabei. Leider nicht abgelichtet aber mit Eifer dabei, Thea, Hauke, Frank G. und HGB. Zwei weitere Daten der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen bietet der Vorstand noch an, 30.3. und 6.4. immer ab 9 Uhr 30 mit anschließendem fröhlichen Beisammensein ( bis zu Hause der Mittagsschlaf ruft )    Uli G.

Anm. der Redaktion: Wir bitten zu entschuldigen wenn sich jemand nicht auf den Bildern wiedergefunden hat oder nicht erwähnt wurde. Das ist keine Absicht. Jedenfalls waren alle Teilnehmer am Arbeitsdienst mit Eifer dabei :-)

 

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Norwegen 2019

Akademische Langlaufabteilung RKF

Norwegen

Auch in dieser Wintersaison sollte es mal wieder in den norwegischen Schnee zum Skilanglaufen gehen. Das Ziel lautete wie das eine oder andere vergangene Jahr Skeikampen nördlich von Lillehammer.
Zwei Wochen war der harte Kern unterwegs, nach einer Woche gab es ein doppelbelegtes Wochenende, bevor die ersten schon wieder abreisten und die anderen ihren Skiurlaub noch vor sich hatten. 14 Leute waren wir insgesamt, die sich im klassischen Skilanglauf, Skating und alpinen Skisport versuchten. Wir haben schöne Touren unternommen und dabei den Tiefschnee gekostet. Wir waren bei strahlendem Sonnenschein, Schneesturm und eisigem Wind unterwegs und haben sogar Wiebke und Steffen Schweiger auf der Loipe getroffen 😊. Zu essen gab es reichlich: selbst gebackenes Brot, Pfannkuchen und Obstsalat zum Frühstück, Hackfleisch in so mancher Variation und das Obst und Gemüse reichte auch bis zum letzten Tag. Es gab eine laute und leise Woche voller Puzzle, Gesellschaftsspiele, Bücher, Sauna und viel Schnee. Die Rückfahrt war etwas abenteuerlich. Angefangen bei sehr viel Schnee auf den Straßen über 6 m hohe Wellen im Skagerrak kamen wir mit ordentlicher Verspätung wieder in Flensburg an. Mal wieder hatten wir eine schöne, erholsame, sportliche, gemütliche, fröhliche, lustige Ski-Reise zusammen. Nun kann die Rudersaison 2019 losgehen!

Norwegen Studis 2019

Wir sagen hiermit vielen herzlichen Dank, dass wir den Klubbus für diese schöne Tour ausborgen durften!

Eure „Studenten“ und Studierenden

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Jahreshauptversammlung 2019

Gewählt oder ernannt:
RKF Wahl 2019
Auf der Jahreshauptversammlung am letzten Freitag (bericht nachfolgende Passage) wurden die neuen (aber vorrangig die bewährten ) Führungskräfte präsentiert und natürlich einstimmig zu ihrer Amtsübernahme begrüßt. Einundfünfzig RKF´ler konnten den Ge- ( -erwählten ) persönlich gratulieren, für alle Nichtanwesenden hier die Fotos mit Namen und ihren Tätigkeiten - von links nach rechts und oben nach unten :  Vorsitz Arndt Mattsen, Vors. Verwaltung Beate, Vors. Breitensport Lukas, Vors.
Leistungssport Ingo, Wanderruderwart Heino, Bootswart Jochen, Kassenverwaltung Karin D., Kassenprüfung Kerstin W., Ökonomie Karin V. und Stefan L. 
Collage+Text Uli G.

Gut besuchte Versammlung: 51 Mitglieder ( oder sagt man heute auch Mitgliederinnen ? ) trafen sich am Freitag im Bootshaus zur Jahreshauptversammlung. 40 haben vorab eine sehr gute Waldpilzsuppe mit Fleischeinlage genossen, um dann um 20 Uhr gestärkt in die umfangreiche Tagesordnung einzusteigen. Unser wie immer gut gelaunte Vorsitzende Arndt Mattsen zog zügig die 17 Programmpunkte durch.  

JHV 2019
Gut vorbereitet in den Vorstands- und Ausschußsitzungen gab es keine Probleme und keine langen Diskussionen. Wenn es allerdings ums Geld geht - sprich Etatplan 2019 - sind doch erweiterte Erklärungen notwendig.  Arndt hat an der großen Leinwand ein sehr umfangreiches Zahlenmaterial erläutert und manches Klubmitglied mit den Zahlen vor und hinter dem Komma leicht überfordert. In der Sache war sicher alles notwendig und richtig, war ja auch vorab vom Vorstand und Kassenprüfer abgesegnet. Fazit : der RKF arbeitet mit nur 500 Euro Gewinn hart an der "schwarzen Null" .  Die größte Baustelle 2019 wird die neue Brücke sein. Hier ist man 2018 nicht vorangekommen, das lag allerdings nicht am Vorstand. 4 ( sprich vier ! ) Behörden müssen für dieses "Bauvorhaben" ihre Genehmigungen erteilen, und so etwas dauert bekanntlich in Deutschland lange.
JHV 2019
JHV 2019
Zurück zum Programm: gewählt und ernannt ( immer einstimmig mit der Enthaltung des Kandidaten ) wurden: Vorsitzender Arndt Mattsen, stellv. Vors. Verwaltung Beate Falkenberg, stellv. Vors. Leistungssport Ingo Voigt, stellv. Vors. Breitensport Lukas Fehre, Kassenwartin Karin Dose, Kassenprüferin Kerstin Weber, Bootswart Jochen Schendel, Wanderruderwart Heino Hansen, Rollsitz Lasse Fiedler, Ökonomie Karin Völz und Stefan Lehnert.
JHV 2019
Unter dem Punkt 16  - Ehrungen - ergriff unser Ehrenmitglied Klaus Scharf das Wort und hielt eine beachtliche und ehrliche Laudatio für unser Ehrenmitglied Jochen Schendel. Jochen - ( Mitglied seit 1953 ) hat in den 6 Jahrzehnten immer ein Amt angenommen und bleibt uns auch als gut erhaltener "Achtziger" als Bootswart erhalten. Mit "Standing Ovation" und einem von Paula W. für Jochen handgefertigten Ruderblatt konnte sich Jochen wieder hinsetzen und sein "kleines Bierchen" genießen. So hörte der Abend dann um 23 Uhr offiziell gut auf.   Uli G.

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Frauenpower im RKF

Endlich einmal wieder ein "leistungsstarker" Frauen- ( natürlich Damenachter ) am Ostseebad. Seit Wochen schon regelmäßig am Samstagvormittag auf den Gewässern der Förde : Acht Damen mit Trainer Dirk Billerbeck - genannt Billy - wollen auf der ersten großen Regatta im April in Hamburg - Bergedorf  den Gegnern aus ganz Norddeutschland zeigen welche Kraft in den Flensburger "Mädchen" steckt. Auf dem Foto sehen wir acht von dreizehn  Ruderinnen die bereit sind in diesem Jahr Regatten zu besuchen. Die antreibende Kraft dahinter ist Doris Nebbe ( ganz rechts im Bild ) Sie koordiniert die Mannschaft so damit von Dreizehn Damen immer acht das Boot besteigen können. Der Herrenachter hinkt dem Damenpower in diesem Jahr etwas hinterher, will aber auch in Bergedorf starten. Die "älteren Jungs" bringen erst einmal Glanz in die Rollschienen ( siehe Foto ), angeblich wird das Boot dann schneller !!! ???         Uli G.
Frauenachter 2019
Billi, Julia, leider nicht zu erkennen (Infos an die Redaktion), Claudia, Bente, Ilka, Chriss, Karin, Doris
Vor wenigen Tagen sahen wir auf unserer Internetseite eine Achterdamenmannschaft in günstiger Fotoposition. Protest der Damen die nicht abgelichtet waren blieb nicht aus. Es sind ja nicht immer alle da am Samstag, also heute schnell eine Collage als Nachlieferung mit fünf gleichberechtigten Frauen und Mädchen die auch zum Damenpowerachter gehören, jemand vergessen ?? Auf dem Foto unten von links nach rechts : Karin v., Kerstin, Silla, Ilka S., und Beate.    Uli G.
Maennerachter 2019
Viel Bewegung hat viel Abrieb erzeugt, HGB! ;-)
Bild und Ton, das kennt ihr schon, ist von Uli G. :-)

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Ergocup 2019

Die Möglichkeit zum Auftakt in das neue Wettkampfjahr bietet traditionell der Ergocup in Lübeck. Dieses Jahr wurde der Wettkampf jedoch zum ersten Mal nicht in der Hansestadt ausgerichtet, sondern vom Rendsburger Ruderverein in der Nordmarkhalle ausgerichtet.
Die Flensburger Trainingsgruppe brachte wie auch in den Jahren zuvor eine große Mannschaft an den Start.
Den Anfang machte unsere Kindergruppe, die über 500 Meter als erste an den Start gehen durften. Für einige war es der erste Start auf einer Ruderveranstaltung, sodass ihnen die Nervosität anzumerken war. Dann hieß es auf den Bildschirmen jedoch "Losrudern" und alle Kinder starteten ambitioniert in ihre Rennen. Die Ergebnisse: zwei erste Plätze und ein zweiter Platz-das war ein Auftakt nach Maß.
ErgoCup 2019
Nur wenig später waren unsere Junioren, die in Norwegen gutes Grundlagentraining gemacht haben, an der Reihe ihr Potential abrufen zu können. Alle präsentierten sich nach dem anstrengenden Trainingslager in guter Verfassung. Besonders hervorzuheben ist hierbei der erste Platz von Konstantin im Rennen der schweren B Junioren mit dem er sich die Landesmeisterschaft auf dem Ergometer sichern konnte. Aber auch bei allen anderen zahlte sich das lange und harte Wintertraining aus, sodass sich alle in Schleswig Holstein auf den vorderen Rängen einsortieren konnten. Nun gilt es die aufgebaute Physis weiter zu verbessern und mit der nötigen Technik ins Boot zu bringen, damit sich auch auf den Regatten alle ganz vorne einsortieren können.
Bild + Bericht Morten

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RKF - Filmpräsentation (Klubgeschehen in 46Minuten)

Ein Jahr lang hat uns das Flensburger Filmteam 1.4 ( angegliedert an den "Freien Kanal Fl. ) im Klub begleitet, beim täglichen Ruderbetrieb, beim Anrudern, bei den Dienstagmorgenruderern, bei der Firmenregatta mit Sommerfest und dem Training der Jugend.
RKF Film
RKF Film
Die 3 Hobbyfilmer Wulf, Michael und Inge haben mit hochwertigen Kameras das muntere Treiben bei uns durch die Linse gesehen gut eingefangen. In Interviews und Gesprächen hat das Team sich vorab schlau gemacht und ist dann an einem sonnigen Donnerstag über drei Aktive hergefallen.
RKF Film
Die 3 Altgedienten Arndt, Dirk und Uli G. hatten nicht einmal Zeit ein Schminkstudio aufzusuchen und traten unbekümmert ins "Rampenlicht". Wie im "richtigen Film" folgten wir gehorsam den Regieanweisungen und das mehrmals, denn irgendwas stimmte immer nicht, mal waren es die wechselnden Lichtverhältnisse, mal ein Tornado der Bundeswehr, und dann im letzten Gespräch die lauten Signale der Werft als Aufruf zur Mittagspause 12 Uhr. Am Freitag sahen wir bei guter Beteiligung ( 40 Pers.) das Ergebnis auf großer Leinwand. Der ordentliche Beifall nach 46 Minuten war die Gage der drei Filmschaffenden, dazu überreichte unser Vorsitzender Arndt drei Präsentkörbchen ( für die Filmleute und nicht für die Hauptdarsteller ! ) Der Film ist in guter Qualität auf DVD`s für 8 Euro ( Selbstkostenpreis ) erhältlich bei Uli G.
RKF Film
Zu Beginn der Veranstaltung hat uns der Chefkoch im RKF Andreas D. mit Chili con Carne verwöhnt. Dieses mexikanische Gericht muß man kennen. Es wird mit unterschiedlicher Schärfe gekocht und ist nicht jedermanns Geschmack. Andreas hat eine verträgliche Mischung mit besten Zutaten zubereitet, und wem es nicht scharf genug war konnte mit reinem Chilipfeffer nachbessern. Zwei Männer haben es gemacht und ihr Tellergericht mit Schärfe "verfeinert". Einer hat sofort geweint , der Zweite noch nach einer Stunde.    Uli G.
RKF Film
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Trainingslager Norwegen

Vom 27. Dezember bis zum 5. Januar fand unsere diesjährige Norwegenfahrt statt.
Falls sie im Verlaufe dieses Berichtes die sonst so ausführlich elaborierte Hinfahrt und die Erfahrungen des ersten Tages in unserem geschätzten Ski-Resort vermissen werden, muss ich den Autoren an dieser Stelle entschuldigen, da er an besagten Tagen aufgrund von mangelnder Beobachtungsgabe und Skepsis gegenüber seinem Vater, welcher ihn mit den Worten: „Das Ticket ist gebucht, du musst einfach nur noch in den Bus einsteigen und bist dann heute Abend da“, anstatt am Zielort anzukommen gefühlt am anderen Ende von Norwegen auf einer dunklen Landstraße an irgendeinem Fjord entlangwanderte und damit beschäftigt war eine Unterkunft für die Nacht zu suchen.

Aus diesen Gründen traf ich also ein wenig verspätet in Skeikampen ein und da dies ein Bericht und kein fiktionaler Roman ist, werde ich auch erst dort beginnen:
Es heißt sobald man sich wirklich mit einem Ort identifiziert, sobald man einen Ort in allen seinen Facetten, seinen Bildern, seinen Gerüchen, seinen Farben und seinen Formen erfasst und in sein Herz geschlossen hat, entwickelt man ein Gefühl für diesen Ort. Und damit meine ich nicht, dass man diesen Ort auf einmal intuitiv versteht, sondern ich spreche von einem Gefühl, was sich sofort in einem anfängt auszubreiten, sobald man diesen Ort betritt oder sich auch nur Bilder von ihm anschaut oder sogar nur von ihm hört oder über ihn schreibt. Und sobald man sich eine kurze Zeit lang in diesem Ort aufgehalten hat, erfüllt einen das Gefühl komplett, von oben bis unten, und man fühlt sich beinahe heimisch.

So erging es mir, als ich am Ende des ersten Skitages endlich in dem uns allen nur allzu bekannten Hüttendorf des verschneiten Ski-Resorts „Skeikampen“ eintraf. Nachdem ich netterweise mit dem Klubbus von Lillehammer abgeholt worden war, gesellte ich mich endlich zu den anderen hinzu.

Gerade rechtzeitig zum Abendessen, welches wir, eine Gruppe von 15 Personen, in der Hütte der Trainer zu uns nahmen. Die Ferienhäuser in Skeikampen sind so aufgebaut, dass zwei kleine Schlafräume mit einem großen Wohnzimmer verbunden sind. Und obwohl das Wohnzimmer den Großteil der Hütte in Anspruch nimmt, ist es dennoch für eine ungefähre Anzahl von sechs Personen konstruiert worden.
Erfahrungsgemäß und mit einem guten Willen kann man diese Kapazitäten jedoch deutlich erweitern und so war beim Abendessen mit jedem Tisch, jedem Stuhl und jedem Quadratmeter des Wohnzimmers in Benutzung Gemütlichkeit gewährleistet und kalt wurde uns selbst bei geöffnetem Fenster nicht, da kein eisiger Nordwind die Chance hatte, gegen die kombinierte Körperwärme von 15 eng zusammensitzenden Personen anzukommen.
Während des Verspeisens eines Bananenbrotes mit Nutella kam mir das Bild von einer Gruppe Pinguinen in den Sinn, die sich am Nordpol gegenseitig wärmten.
Als wir beschlossen das Fenster zu schließen und die Heizung noch ein wenig höher zu drehen, änderte sich dieses Bild zu einer Gruppe Pinguinen, die sich in der Sahara gegenseitig wärmten.
Nichtsdestotrotz hatten die meisten von uns danach die Möglichkeit sich wieder abzukühlen, während des kurzen Laufweges zu den jeweiligen Schlafunterkünften.

In den vorherigen Jahren hatten unsere Gruppe immer in mehreren von jenen Hütten übernachtet, die ich vorher beschrieben habe. Was uns nie aufgefallen war, war ein weiterer Wohnungskomplex neben dem altbekannten Hüttendorf. Dieser bestand jedoch aus mehrstöckigen Häusern, quasi Minihotels.
In dieser „Neuentdeckung“ waren dieses Jahr alle untergebracht, abgesehen von den Trainern, und man muss sagen, dass die dort vorgefundenen Unterkünfte definitiv mit ihrer modernen und komfortablen Ausstattung die Tatsache wettmachten, dass der Weg zur Skiloipe fünfmal so lang war, wie vorher.
Lobenswertes Innendesign mischte sich mit Kopfschütteln erzeugendem Außendesign, denn wie uns sehr früh auffiel, waren die Norweger dort ein wenig „kreativ“ geworden.
Der Architekt hatte das Wort „Treppenhaus“ wohl zu wörtlich genommen und so befand sich jeweils zwischen zwei Apartmentkomplexen eine Lücke, in der ein obeliskenartiger Bau in die Höhe ragte. Dieses schmale Gebäude war das wortwörtliche Treppenhaus, in dem man zunächst auf die gewünschte Ebene aufsteigen musste, anschließend auf eine kleine Brücke ins Freie trat und von dort aus schockgefroren das eigentliche Apartmenthaus erreichte.

Ein recht fragwürdiges Design, aber vielleicht war beim Bau der Kranplatz nicht ordentlich verdichtet worden, wodurch die Konstruktion nicht fertiggestellt werden konnte, wer weiß.
In den folgenden Tagen widmeten wir uns der Tätigkeit, für die wir so hoch in den Norden gereist waren, nämlich dem Ski-Langlaufen.

Genau wie in einem Boot auf dem Wasser erfährt man auf seinen Skiern in dem Schnee ein extrem beruhigendes und harmonisches Gefühl, während man durch die idyllische Winterlandschaft Norwegens läuft.
Von unseren Loipen geleitet, glitten wir von Tag zu Tag durch ein Meer aus weißen Bäumen, weißen Feldern und gelegentlich auch weißen Häusern. Es war ein stilles Paradies, was uns trotz jeder körperlichen Anstrengung immer vollkommen in sich aufnahm und jede Trainingseinheit mit zahlreichen unvergesslichen Eindrücken verzierte.

Besonders faszinierend gestaltete sich die erste Einheit des Tages, in der wir früh morgens, während es noch stockfinster war, losfuhren und die Strecke sich im Verlaufe der Zeit immer mehr von schwarz zu weiß entwickelte, bis wir schließlich am helllichten Tage zu den Hütten zurückkehrten.
Aufgeteilt in drei verschiedene Gruppen, absolvierte jeder von uns täglich zwischen zwei und drei Einheiten und trotz der exzellenten Nahrungsversorgung kann ich mit Sicherheit sagen, dass jeder Einzelne danach abends müde und geschafft in sein Bett fiel.
Es dauerte nicht lange und das Ende des Jahres 2018 kündigte sich an.
Wie in jedem Jahr warteten wir an dem gleichen Ort auf die Mitte der Nacht, nämlich dort, wo die Skiloipe durch das Hüttendorf hindurchläuft.
Man könnte annehmen, dass es langweilig sei, jedes Jahr auf die gleiche Weise Sylvester zu erleben, jedoch empfinde ich es eher als faszinierend, in dem Sinne, dass man durch das exakt gleiche Erlebnis zum Jahresanfang und Jahresende eine Art Rahmen um die vergangenen 12 Monate baut und dadurch in den letzten Minuten das Jahr noch einmal ziemlich einfach Revue passieren lassen kann.
Im ersten Moment erinnert man sich an das letzte Mal, wo man hier stand und es fühlt sich an, als sei es gestern gewesen, im nächsten Moment fällt einem jedoch auf, dass zwischen diesen beiden Erlebnissen 365 Tage lagen und man denkt daran, wie viel passiert ist, was passiert ist, was anders ist usw…
Ein paar Sekunden später hat man dann damit abgeschlossen und begrüßt in einem Meer aus farbigen Explosionen das neue Jahr.

Während der Großteil des Feuerwerkes von den dortigen Norwegern ausging (denn norwegische Feuerwerksartikel sind unfassbar teuer), hatten wir auch unseren Spaß mit ein paar kleineren Fontänen, Spiralen und natürlich Knallerbsen!

Das neue Jahr wusste anscheinend um die Wichtigkeit des ersten Eindruckes und schenkte uns für die restliche Zeit unseres Aufenthalts wunderschöne Skitage.
Bis auf eine Ausnahme, während jener der Wind die Schneeflocken in fliegende Eistorpedos verwandelte, fuhren wir morgens durch eine friedliche, halbdunkle Landschaft, mittags durch ein weißes Tannenmeer und abends auf einen immer spektakulärer werdenden Sonnenuntergang zu.
Aber selbst an dem Tag, an welchem der Wind beschlossen hatte nun doch mal dezent stärker zu blasen, war Hoffnung in Sicht, denn am frühen Abend kämpften wir uns Meter um Meter zu Fuß durch den Sturm, auf das nicht weit entfernte Thon-Hotel am Rande von Skeikampen zu.

Wie in jedem Jahr hatte Boy uns dort, neben seinen ganzen sonstigen finanziellen Unterstützungen, ein Buffetabendessen möglich gemacht und so erforschte und genoss die ganze Gruppe in den nächsten Stunden die Varietät an Varietäten dort angebotener Speisen.
Von der eingelegten Knoblauchzehe bis zum Rentierbraten war alles dabei und so dauerte es nicht lange, bis jeder pappsatt an seinem Tisch saß, nachdem er sich als allerletzten Gang noch die Mousse au Chocolat mit Vanillesoße gegönnt hatte.
Eine logistische Meisterleistung später, in welcher es darum ging alle Teilnehmer des Buffets (also die vollzähligen Trainingsgruppen mehrerer Ruderklubs) innerhalb eines kleinen Hotelkorridors auf ein Gruppenbild zu bekommen, traten wir den Heimweg zu den Hütten an, der Dank des bereits abflauenden Windes weitaus weniger belastend wurde, als der Hinweg.

Farbenfroh in den Dämmerungszeiten und auch ansonsten abwechslungsreich blieben die letzten verbleibenden Skitage.
Norwegen 12 2018

In einer besonders erinnerungswürdigen Einheit starteten wir wortwörtlich im Eiswind, während jenem die Eisflocken nicht vertikal, sondern horizontal auf uns einprasselten. Wir kämpften uns anschließend für eine knappe Stunde durch dieses Spektakel, in dem man den Glauben zu hegen vermochte, die Norweger hätten damals doch recht gehabt und Ragnarök wäre nun doch noch eingetreten.
In der Mitte der Einheit aber, als man am weitesten von den Hütten entfernt war und so gar keine Lust mehr hatte, klarte der Himmel weitestgehend auf und der Wind entscheid sich sein Gebläse einzustellen.
Anstatt mit dem Gesicht nach unten geneigt, schützend und gebückt durch einen Sturm zu stapfen, liefen wir nun, wenige Minuten später, durch eine wunderschöne weiße, stille Abendlandschaft, in welcher die Sonne tiefstehend durch die Baumkronen ihr gelbrotes Licht über uns und auf der Welt um uns herum verteilte.
Der Kontrast war wirklich atemberaubend. Zwar nicht so abrupt aber auch deutlich spürbar war bzw. ist jedes Jahr der Kontrast, den man auf der Rückreise im Zug von Lillehammer nach Oslo erlebt.

Am vierten Januar war es nämlich leider schon wieder Zeit in die Heimat aufzubrechen, da für die einen das Ende der Ferien und für die anderen das Ende des Urlaubs drastisch näherkam.
Und nach einer kurzen Busfahrt war unser erstes nennenswertes Reisemittel eben der Zug von dem kleinen Lillehammer ins große Oslo.

Eingeschneit und meistens sogar frierend lässt man Lillehammer als ein weißes Schneemeer zurück und erlebt dann im Laufe der Fahrt, wie die Landschaft langsam anfängt, wieder grün und braun zu werden. In Oslo angekommen hat man dann dank des Klimawandels die Winterlandschaft endgültig verlassen und geht manchmal im Trockenen und manchmal im Regen dort bei der Fähre der Color-Line an Bord.
Die letzten Stunden unserer Reise lagen zu Beginn der Fährfahrt vor uns und so scheuten wir keine Kosten aber dafür sehr viel Mühen, um die letzten Stunden so angenehm wie möglich zu machen. Was also bei den meisten dabei rauskam war ein gemeinsames Burger Essen und ein darauffolgendes kollektives in der Kabine Rumliegen und Fernsehschauen. Sehr entspannt.

Nach einer kurzen Nacht du einem langen Frühstück legte die Fähre schließlich in Kiel an und eine gute Stunde später fanden wir uns auf dem Gelände des Ruderklubs in Flensburg wieder, wo nach einer selbstverständlich gründlichen Reinigung des Klubbusses und dem Finden und Zusammensammeln sämtlicher persönlicher Taschen und Koffer eine letzte gemeinsame Verabschiedung stattfand und anschließend die Norwegenreise mit uns allen, die wir nun wieder unsere einzelnen Wege nach Hause gingen, dort, am fünften Januar endete.

Bericht von Lukas Gosch, Bild von Morten


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Grünkohl mit Programm

Freitag, 5.12. im RKF - Wetter der Jahreszeit entsprechend, naß aber mild. Angesagt war der Jahresrückblick mit Grünkohl vorab. 45 Klubmitglieder haben sich zum Essen angemeldet, kommen danach noch welche ? Uli G. meint : Da gehen eher einige gleich nach Hause, die Fotos kennt man ja - nichtssagend wie jedes Jahr ! Na so war es dann doch nicht. 45 Feinschmecker und 8 nach dem Menü der Klasse "1 a mit 10 Kochlöffeln " hielten durch. Unser Klubmitglied Andreas D. hat uns noch nie enttäuscht, am Freitag schon garnicht, das war Grünkohl wie er sein soll, mit 2 Sorten Kochwurst ( einmal Bratwurst ), Brat- und süßen Kartoffeln. Arne J. hat sich als talentierter Gehilfe bewährt und ist immer hilsbereit - nicht nur in der Küche.

Grünkohl mit Programm 2018

Grünkohl mit Programm 2018

Grünkohl mit Programm 2018

Ab 20 Uhr 15 hat der Beamer mit dem Jahresrückblick 2018 die Leinwand ausgeleuchtet, und der Abend nahm den üblichen Verlauf. Nach 70 Minuten Programm konnte man endlich mit der Gemütlichkeit beginnen und sich mit den Tischnachbarn hochgeistigen Gesprächen hingeben. Der noch nicht verkleidete Tresen lockte die Durstigen zum Faßbier an, und auch sonst wurde es noch recht unterhaltsam.

Grünkohl mit Programm 2018
Grünkohl mit Programm 2018
Es sollte ja nicht so spät werden, am Samstag war ab 9 Uhr das Nikolausrudern angesagt.

Bei sehr regnerischem Wetter sind immerhin 22 Hartgesottene in die Boote gestiegen - ein Herrenachter, ein Damenachter !!! und ein Vierer. Fotos und Bericht folgen.   Uli G.Bilder von Klaus/Uli


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Ergo-Challenge 2018

Wir, die Studentengruppe des RKF, möchten sportlich durch den Winter kommen. Darum und um ein bisschen Schwung in das Wintertraining zu bringen, stellen wir uns der Herausforderung des 8GP. Der 8GP ist ein Online-Ergometerwettkampf, bei dem wir uns fünf Monate lang jeden Monat einer Aufgabe stellen und als Team gemeinsam auf einem Ergometer eine bestimmte Strecke fahren. Die Motivation in unseren Reihen ist so hoch, dass wir sogar zwei Gruppen gemeldet haben: einen Männer-Vierer und einem gemischten Achter. Am vergangenen Montag, einem Montag Mitte November, begann der Spaß mit zwei Mal 500 Meter pro Person. Die zu bewältigenden Aufgaben werden jeden Monat anspruchsvoller – und wir hoffentlich mit jedem Monat fitter. So werden im Dezember gemeinsam 25,000 Meter im Achter bzw. 12,500 Meter im Vierer gefahren, im Januar fährt jeder Sportler bereits  zwei Mal 1000 Meter, im Februar werden dann 2000 Meter am Stück gefahren und im März darf jeder 15 Minuten auf dem Ergo sitzen und so viele Meter hinter sich bringen, wie er schafft. Auf der Homepage des 8GP (https://8gp.dk/) können jederzeit Zwischenstände angeschaut werden. Am Ende der Wintersaison werden dann die Punkte gezählt. Aber jetzt bereiten wir uns erstmal voller Vorfreude auf die zweite Runde vor!

Vierer 8GP 2018
Der Vierer
Mixed Achter 8GP 2018
Der Mixed Achter, Bericht und Bilder von Annika bereitgestellt

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Fari Cup 2018

Vier Boote gingen von Flensburg aus auf den Weg Richtung Hamburg, um beim FariCup die 7500 Meter für die Achter und 4200 Meter für die Vierer auf dem Wasser zurückzulegen - natürlich möglichst schnell.
Fahrt und Ankunft verliefen ohne Störungen. Dann wie gewohnt das Aufriggern und warten auf das Einsetzen der Boote.
Nach dem Einsetzen ging es dann Richtung Start. Die Sonne schaute schon die ganze Zeit vorbei und kaum Wind. Das Warten an den Sammelstellen, vor dem eigentlichen Start, wurde also nicht so kühl wie wir es sonst schon hatten.

Im Achter waren wir recht früh auf dem Wasser und konnten am Start die eintreffenden Boote bewundern. Irgendwann meinte jemand aus dem Boot sinngemäß: Die Startnummer um unsere Eigene sind nur Rennachter - man hat uns doch nicht falsch gemeldet?
Mit dem Start war es dann der Gewissheit gewichen: Alles Rennachter in unserem Rennen. Wir haben fleißig gekämpft, aber der letzte Platz mit dem Gig Boot ließ sich nicht vermeiden.
Die Ergebnisse für Euch:

Mixed-Gig-Doppelvierer m.St. MDA 43
Nordschleswigscher RV, Sønderborg/RK Flensburg
4. mit 18.30.7 Minuten
Kerstin W., Susanne K., Marc-Oliver K., Werner G, St. Kim Schauer B.

Frauen-Gig-Doppelvierer m.St. MDA 43
Ruderklub Flensburg e.V.
5. mit 20.13.2 Minuten
Bente B., Beate F., Doris N., Claudia H., St. ?

Männer-Gig-Vierer m.St. MDA 70
Nordschleswigscher RV, Sønderborg/RK Flensburg
4. mit 20.49.6 Minuten
Jochen S., Siegfried G., Gerd H., Gerd L., St. Stefan L.

Männer-Achter MDA 50 - hätte eigentlich Männer-Gig-Achter MDA 50 sein sollen...
8. mit 32.51.4 Minuten
Jens P., Arndt M., Andreas D., Frank G., Arne Ingmar J., Bernd H., Horst-Günter B., Jürgen P., St. Lea M.

Fari Cup 2018
Zum "Ausrudern" nach dem Zieleinlauf haben wir eine Runde am Ende der Binnenalster gedreht.
Bilder Lea, von Uli zusammengestellt. Bericht HGB!
FariCup 2018
Ein Bild des Damen Vierers vor dem Ziel, von Henning aufgenommen.

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Copenhagen Harbour Race

Sommer im Oktober? Konnten wir auch nicht glauben, als wir die Reise gen Kopenhagen am frühen Samstag Morgen, den 13. Oktober antraten. Wir, das sind Ilka, Ingo, Michael, Helmchen, Tobi, Lukas, Jonatan, Justus und Lasse. Perfektes Wetter für eine Regatta im Hafen von Kopenhagen. Die Strecke: 6,5 km Zeitrennen mit Wende. Die Gegner: Halmstad, Aalborg, Bagsværd, eine Rudergemeinschaft aus Schweden (Falkenberg & Mölndals) und natürlich Københavns Roklub in der Klasse M8+.

Copenhagen Habour Race 2018
Im Prinzip lief alles glatt bis zur kritischen Abnahme des Boots. Die Schiedsrichter inspizierten jedes Boot mit einer so olympischen Pingeligkeit, dass wir uns kurzer Hand einen Locher von der Rennleitung organisierten und mit einigen Schnürsenkeln Quick Releases einbauen mussten. 
Copenhagen Habour Race 2018

Bald darauf ging es Richtung Start - jetzt wurde es ernst. Zumindest ernster als vorher. Nach ein paar Motorbootwellen im Boot hieß es „Go!“ von der Rennleitung. Ab jetzt: Tunnel. Das Boot stand trotz verhältnismäßig weniger Trainingseinheiten erstaunlich gut. Ilka ließ ihre Mannschaft nicht einmal unter 100% geben. Ziemlich schnell hatten wir die letzten 500 Meter vor uns und gaben nochmal ordentlich Druck. Wir hatten keine Ahnung, auf welchem Platz wir waren. Die Zeiten der Boote wurden erst bei der Siegerehrung verkündet. Trotzdem hatten wir alle ein gutes Gefühl, weil es einen riesen Spaß gemacht hat.
Der Tag war noch lange nicht rum. Nach der Siegerehrung gab es endlich was feines zu Essen. Drei Gänge im Københavns Roklub gehörten zum abendlichen Bankett. Die Feier war ein schönes Fest, zumal man sich mit Gleichgesinnten sowieso gut versteht. 

Copenhagen Habour Race 2018

Nun bin ich euch noch das Ergebnis schuldig. Wir schafften den 5. Platz von eigentlich sieben Booten. Leider schaffte Startnummer 2 die Hürde der strengen Schiedsrichter nicht, sodass wir insgesamt den vorletzten (oder fünftersten) Platz mit einer Zeit von 23:51 Minuten belegten. Nur fünf Sekunden trennten uns vom 4. Platz (Aalborg Roklub). Erster wurde Københavns Roklub mit einer Zeit von 22:03 Minuten. Jetzt wollen wir uns aber nicht über Heimvorteil oder dergleichen unterhalten…

Copenhagen Habour Race 2018
Wir sind nicht nur räumlich durch knapp acht Stunden im Klubbus näher zusammengerückt. Die Regatta machte Lust auf mehr, sodass wir voller Motivation auf die nächste Saison in unser Wintertraining starten. Bericht Lasse, Bilder Team RKF, Dorthe Jensen, Mikkel Güth Petersen,Christian Probst.

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Großbaustelle Klubhaus

Zwischenlösung: So wie auf dem Foto v. 27.9. von Klaus Bartels soll es natürlich nicht bleiben. Tische noch bei einem Fachbetrieb zur Generalüberarbeitung und neue Stühle sind ( hoffentlich ! ? ) bestellt. Der Tresen wird sicher noch verkleidet. Uli G.
Renovierung RKF
RKF Renovierung
Am 19 sah es im Klubraum so aus: Bodenbelag istfertig und der Tresen steht schon mal "so da". Da ist noch einiges zu tun ...
Bild + Ton, HGB!
Vor dem Klubraum hat das sich das ausgediente Inventar angesammelt und wartet auf seine letzte Reise.
Renovierung RKF
Noch nicht fertig, aber schon mal was zu sehen ist im Klubraum. Der Fußboden hat am 10.09. einen Grundbelag, für die weiteren Arbeiten, bekommen. Bilder+Text HGB!
Renovierung RKF
Nachfolgen der Bericht von Uli zur Renovierung...
Jetzt geht`s los ! Es ging schon am letzten Mittwoch (29.08.) richtig los. Beate bat darum den Tresen abzureißen, der stand nun schon 46 Jahre wo er immer stand und mußte umfangreichen Renovierungsarbeiten weichen. Da auch die Bierleitungen abmontiert wurden mußte das noch gut gefüllte letzte Bierfaß am Mittwoch unbedingt geleert werden. Das hat keine Schwierigkeiten bereitet ! Schwierig war der Ausbau des gesamten Tresens, aber kein Problem für zwei unserer aktiven Studenten. Jörn und Yannik ( siehe nachfolgendes Foto) haben unter großem körperlichen Einsatz die Sache zufriedenstellend gelöst. Wie oft haben Altgediente über Generationen hinweg hier für den Umsatz der Brauerei gesorgt, oft gegen ihren Willen. 
Renovierung 2018
Auf den Fotocollagen sieht man auch zwei Altgediente in der Telefonecke und das über Jahrzehnte - 1975 - 201o und 2018. Unser erstes Telefon war natürlich schwarz mit Drehscheibe. Die Collage mit den vier Fotos am Tresen zeigt mehrere Generationen im Einsatz.
Rnovierung 2018
Jetzt ist Beate die treibende Kraft um die Daten der Fertigstellung unseres Innenraumes einzuhalten. Nun treten Firmen in Aktion.
Renovierung 2018
Für die gute Vorarbeit ein großes Dankeschön an: Jörn, Yannik, Karin, Stefan, Kerstin, Tarek, Alexa mit Freund. Arndt und Andreas L. ( der einzige Fachmann ) auf dieser Baustelle. Die großen Tische sind zur Überarbeitung abgeholt, die Stühle bis zum Ersatz eingelagert und die völlig verstaubten blauen Sitzkissen endlich entsorgt.   Uli G.

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Siegesfeier  2018

Es war ein Abend im Klub von der Jugend für die Jugend. Hatten die sich alle schick gemacht, die Mädchen auch mal im Kleid oder gebügeltem Hosenanzug, die Jungs mit Fliege oder Krawatte, ein seltener Anblick. Morten und Bjarne als Veranstalter hatten sich gut vorbereitet und konnten an der großen Leinwand alle Erfolge der Saison in Bild und Ton glaubwürdig nachweisen - eine erfolgreiche Bilanz 2018.

Klubmitglieder und die Eltern der Jugendlichen haben einen guten Eindruck gewonnen von der Arbeit der Verantwortlichen, vorrangig Ingo V., Morten S., und Bjarne H. Sie genossen den verdienten Applaus.
Mit viel Beifall wurde auch unser Gourmetkoch Andreas bedacht. Rostbeef auf den Punkt gebraten mit Bratkartoffeln, viel Gemüse und Salate in abwechslungsreichen Varianten, Lauchcremesuppe vorweg und Nachtisch so süß und lecker - alles sehr lobenswert und reichlich. Mach weiter so Andreas und die Sterne in dieser Branche sind dir sicher ( hat er nicht schon 5  ? ). Da das alles am Freitag kaum zu schaffen war hat er angebotene Hilfe gern angenommen.
So haben Karin V., Karin D. und Arne J. ihren verdienten Anteil am Applaus gern gehört. Tresenchefin Karin V. hat auch in der Küche viel Unterstützung beim Abwasch des vielen Geschirrs gehabt. Sie fand kaum einen Platz bei den Jugendlichen ( übrigens alles Jungs ! ) am Spülbecken. Ob die zu Hause der Mutti so helfen konnte nicht geklärt werden. Der Abend verlief harmonisch wie immer, und die Fachgespräche zum Rudersport blieben nicht aus. Vier früher auch bei uns erfolgreiche Auswärtige ( aus Lübeck angereist ) erzählten von ihren Rudererfahrungen entfernt von der Heimatstadt Flensburg.
Altgediente Aktive gingen schon gegen 22 Uhr Richtung Heimat, um sich noch ein paar Stunden Schlaf vor der Regatta in Hamburg zu gönnen. Unserem Vorsitzenden Arndt gefiel nicht nur der Abend, er kann auch mit Zuversicht auf die Saison 2019 blicken, alle sind auf ihren Posten.      Uli G.

Siegesfeier 2018
Morten begrüßte die gute besuchte Veranstaltung
Siegesfeier 2018
Cheftrainer verteilt modische RKF Taschen an das Führungsteam 2018
Siegesfeier 2018
neben Morten "zugereiste Altgediente" Tina, Anne, Richard, Fabian
Siegesfeier 2018
Neben Niki und Bjarne stehen Kim und Helnea, Sieger in Lübeck über 3000 m, Sieger in Otterndorf über 1000 m, Siegreicher Zweier in 4 Rennen in Hadersleben und doppelte Landessieger plus Silbermedallie im D-Finale auf dem Bundeswettbewerb in München.
Siegesfeier 2018
Ohne das (nur bei der Jugend) beliebte grüne Sofa geht es nicht
Siegesfeier 2018
Chefkoch Andreas zufrieden mit dem Buffet

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Abrudern 2018

Abrudern 2018    Erste herbstliche Stimmung im Bootshaus am 21.10. ab 13 Uhr. Sehr gute Beteiligung der Aktiven in allen Altersgruppen auf dem glatten Wasser. 55 Beteiligte saßen in 14 Booten um die Saison mit der üblichen Hafenrundfahrt zu beenden. In Vertretung des 1. Vorsitzenden hat Beate die passenden Begrüßungsworte gefunden und auf ein erfolgreiches 2018 hingewiesen.
Abrudern 2018
Vorrangig haben die Jugendlichen und Kinder auf mehreren Regatten Siege für den RKF heimgeholt. Die Jugend war auch am Sonntag erfolgreich ( und zuerst ! ) am Kuchenbuffet tätig ( siehe Foto ) . Dank der zahlreichen Kuchen- und Tortenspenden - in Worten zwölf - reichte es für alle. Ende der Ruderei auf der Förde für dieses Jahr  ? - keineswegs ! Das Allgmeinrudern findet am Wochenende statt ( am 28.10. Zeitumstellung ), Samstag ab 9:30 Uhr, Sonntag ab 10 nach Absprache, damit nicht genug: Die "Ältere Generation" rudert weiterhin am Montag- und Mittwochvormittag, und der Altherrenachter trainiert noch für die Regatta in Hamburg im November.   Bilder+Text Uli G., Bildunterschriften HGB!
Abrudern 2018
Auf geht's, endlich rudern!
Abrudern 2018
Es waren so 7 verschiedene Vierer, 2 Rennzweier und ein Achter "draußen". Andrang am Steg beim Anlegen ... Aber wegen des einigermaßen guten Wetters (nur keine Sonne) hatte jeder Zeit. Nur die Dusche, Kaffee und Kuchen "rufen".
Abrudern 2018
Hier werden die leckeren Kuchen vernascht :-)

 

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Lauenburger Wasserschlacht II

(Fortsetung aus dem Vorjahr)

Am 3. Oktober 2018 nahm erneut eine Vierermannschaft des RKF der Altersklasse H, bestehend aus Gerd Larsen, Hanni Staats, Sigi Grisée, DieterSauerberg und Stm. Stefan Lehnert, an der traditionellen Langstreckenregatta von Boizenburg nach Lauenburg teil.
Wir reisten am Vortag an und übernachteten in der Zündholzfabrik, einer großzügig ausgestatten Jugendherberge am Elbufer. Mit etwas Unbehagen registrierten wir den stürmischen Westwind und den heftigen Wellengang. Am Morgen des Regattatages ein unverändertes Bild: aufgewühltes Elbwasser mit Schaumkronen, Tendenz steigend.
Trotz der widrigen Bedingungen fuhren wir gelassen zu dem an der Boize gelegenen Startplatz und gingen bei ruhigem Wasser als eines der ersten Boote auf die 11,5 km lange Strecke. Dies änderte sich schlagartig, als wir nach 500 Metern die Elbe erreichten. Auf den folgenden 4 Kilometern hatten wir mit hohem Wellengang und stürmischem Gegenwind zu kämpfen. Ein Wasserschwall nach dem anderen schwappte über uns hinweg und durchnässte uns völlig, Stefan war unentwegt am Schöpfen. Im Mittelteil der Strecke wurden die Bedingungen wegen des kurvigen und damit geschützteren Verlaufs der Elbe besser. Auf den letzten 2 Kilometern begann der Kampf gegen Wind und Wellen erneut. Wir wussten, dass auf diesem Streckenabschnitt im letzten Jahr einige Boote vollgelaufen waren und ruderten mit gehörigem Respekt dem Ziel entgegen. Zum Glück steuerte Stefan uns auf einer „Ideallinie“ durch die Wellenberge, so dass wir nach knapp einer Stunde erschöpft und erleichtert die Ziellinie passierten. 
In unserem Rennen (5 Mannschaften) wurden wir nach berechneter Zeit mit ca. anderthalb Minuten Rückstand auf eine (mit einer elektrischer Lenzpumpe ausgestatteten) Hamburger Renngemeinschaft der Altersklasse D Zweiter.
Kurze Zeit, nachdem wir das Ziel erreicht hatten, wurde die Regatta wegen der widrigen Verhältnisse abgebrochen. Drei nach uns gestartete Vierer waren bereits im ersten Streckenteil vollgelaufen und wurden von Rettungskräften geborgen. Alle Boote ab Startnummer 13 mussten nach Boizenburg zurückfahren bzw. wurden nicht auf das Wasser gelassen.
Die Veranstaltung klang im Bootshaus der RG Lauenburg in geselliger Runde und bei schmackhaftem Haxenessen aus. Insoweit hatte sich die Reise auch für diejenigen Ruderer, die auf dem Wasser nicht zum Zuge gekommen waren, gelohnt.

Lauenbur 10.2018
Bericht u. Bild von Dieter S.
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Gemischte Achtermannschaft  

Was in früheren Epochen kaum vorstellbar war ist heute weit verbreitet - ein gemischter Achter !  Auch im Altherrenachter hat jeder einmal Anspruch auf Urlaub, und da wird es gern gesehen ( erduldet - geduldet ) wenn am Montag- oder Mittwochabend unsere Damen etwas aushelfen um entstandene Lücken zu schließen. Karin V. ( Nummer 6 ) findet es auch herrlich wenn mal richtig gerudert und nicht dauernd inhaltslos gelabert wird, und Ilka ( Nr. 5 ) schaut trotz langjähriger Erfahrung auch noch mal gern auf die Blattführung der "Altgedienten" . Gute Harmonie zwischen Oldies und der nachrückenden Generation.   Uli G.

Mixed Achter 08 2018

Von 1 nach hinten: Gerd H. , Hanni S. , Jürgen P. , Jochen S. , Ilka S. , Karin V.
, Sigi G. , HGB. , Steuermann Stefan L., Bild von Uli G.


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DJM (Deutsche Jugendmeisterschaften)

Junior B Leichtgewichte (U17)
Wie schon zu den vergangenen Regatten galt es für Lewin und Lars gesteuert von Lea in Renngemeinschaft mit Kappeln und der Lübecker Ruder-Gesellschaft die Farben des Ruderverbandes Schleswig Holstein hochzuhalten. Am Wochenende vor der Meisterschaft bereiteten sich die 5 in Mölln noch einmal auf den anstehenden Wettkampf vor. Der Abstand zum ersten Vierer des Ruderverbandes blieb wie an den letzten Wochenende gering, sodass alle mit einem guten Gefühl in die Meisterschaft starten konnten. Auf der Meisterschaft ging es in jedem Rennen um alles. Der Vorlauf wurde von der jungen Mannschaft taktisch sehr gut gefahren, sodass man sich den Hoffnungslauf sparen konnte und direkt ins Halbfinale einzog. Im Halbfinale bekam unser Vierer es dann mit starken Gegnern zu tun. Schon früh setzten sich drei Boote ab, denen unser Boot nicht ganz folgen konnte. Beherzt kämpften sie bis zum Ende und sicherten sich mit Platz 4 eine Innenbahn im B Finale. Hier sollte die Saison am Sonntag zufriedenstellend abgeschlossen werden. Es entwickelte sich wieder ein enges und spannendes Rennen, in dem unsere Jungs bis zur Streckenhälfte vorne mitmischen konnten, bevor die Kräfte etwas nachließen. Knapp eine Länge hinter den führenden Booten kamen sie auf Platz 4 ein, womit sie sich den Platz der goldenen Mitte aller gestarteten Boote sicherten. Dies ist ein wirklich beeindruckendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass alle Sportler dem jüngeren Jahrgang angehören und die Saison sehr intensiv war. Wir freuen uns auf die nächste Entwicklung im Winter, um in der nächsten Saison noch besser angreifen zu können.

DJM 2018 DJM 2018

Bild von Konstantin

Bild von © Detlev Seyb, meinruderbild.de

Junioren B (U17)
Anders als unsere Leichtgewichte bereitete Konstantin sich am Wochenende vor der Meisterschaft in Lübeck vor. In Renngemeinschaft mit Lübeck, Ratzeburg, Friedrichstadt und Geesthacht hatte er sich für die Meisterschaft nach den vergangenen Regatten viel vorgenommen. Gleich im Vorlauf hatte der Vierer es mit den zwei stärksten Gegnern aus Berlin und Dortmund zu tun, die die Regatten bisher dominierten. Trotz schwieriger Bedingungen auf der Strecke spielte die Mannschaft Ihre Startstärke und die starken zweiten 500 Meter aus. Als Sieger des Vorlaufs stand Dortmund direkt im Finale, während Konstantins Vierer in den Hoffnungslauf musste. Diesen konnte die Mannschaft souverän hinter Dortmund auf dem zweiten Platz abschließen und stand so im Finale der besten 6 Boote. Hier galt nun die Devise alles oder nichts. Vom Start an entwickelte sich ein extrem enges Rennen um die Plätze 1-4. Nach 500 Metern konnten Dortmund und Berlin sich absetzen, sodass Konstantins Vierer Bord an Bord mit der Mannschaft aus Magdeburg um Platz 3 kämpfte. Bis zum Ende war es nie mehr als eine Startnummernbreite, die die beiden Boote trennte. Dieser Zweikampf hielt bis auf die Ziellinie an. Leider erhöhten die Jungs aus Magdeburg noch einmal die Schlagzahl, sodass Konstantins Vierer auf den letzten 100 Metern wertvolle Bruchteile einer Sekunde einbüßte und 2/10 Sekunden hinter Magdeburg auf dem vierten Rang einkam. Nach der anfänglichen Enttäuschung bei den Jungs, die größer hätte nicht sein können, wurde ihnen bald klar, dass sie gerade ein wahnsinnig enges Rennen gefahren waren und sich in einem sehr starken Feld super behaupten konnten. Als Abschluss einer harten Saison ein schmerzhafter Ausgang, der alle für die nächsten Rennen jedoch nur härter machen wird und dafür sorgen wird, dass alle in guter Erinnerung an diese Saison denken werden.

DJM 08 2018
Bild von © Detlev Seyb, meinruderbild.de

Juniorinnen A (U19)
Nach einem stetigen Auf und Ab in der Saison saß Solveig letzten Endes in einem 4+, der in Renngemeinschaft mit der Lübecker RG und Geesthacht gefahren wurde. Außerdem unterstütze unsere Steuerfrau Lea die Mannschaft mit ihrem Können. Nachdem spontan umgeplant werden musste, trainierte auch dieser Vierer am Wochenende vor der Meisterschaft in Mölln. In den Abschlussbelastungen konnten annehmbare Relationszeiten erreicht werden, sodass die Mannschaft selbstbewusst zur Meisterschaft anreisen konnte. Da nur 4 Boote gemeldet waren, wurden ein Bahnverteilungsrennen und ein Finale ausgefahren. Im Bahnverteilungsrennen lief kaum etwas zusammen, sodass die Mannschaft mit einem großen Abstand auf dem vierten Platz einkam. Nach dem Rennen mussten viele Dinge geklärt und aufgearbeitet werden, damit die Mädels im Finale eine besser Leistung abrufen konnten. Zu viert arbeiteten sie einen Rennplan aus und riefen sich selbst nochmal alle im Training geübten Punkte in den Kopf. Am Sonntag ging es dann noch einmal auf die Strecke, um ein letztes Mal gemeinsam ein gutes Rennen abzuliefern. Technisch liefen nun deutlich mehr Dinge zusammen, sodass man länger mit den anderen Booten mithalten konnte und den Abstand verkürzen konnte. Dennoch reichte es leider nur für den vierten Platz.

Seniorinnen B (U23)
Auch im U23 Bereich sollte Solveig in Renngemeinschaft mit der Lübecker Ruder-Gesellschaft an den Start gehen. Bei drei gemeldeten Booten war eine Medaille schon sicher. Da es sich um zwei Auswahlboote des DRV handelte, war auch klar, dass es die Bronzemedaille werden würde. Dennoch ging es darum in jedem Rennen auf das vorherige aufzubauen und so lange wie möglich mit den anderen Booten mitzufahren. Im Bahnverteilungsrennen verpennte die Mannschaft den Start ein wenig, sodass bereits nach dem ersten 15 Schlägen viel Luft zwischen den Booten war. Hieran musste also gearbeitet werden, damit es im Finale etwas besser aussehen konnte. Gesagt, getan. Alle vier waren vor dem Start hellwach und kämpften jeden Schlag um jeden Zentimeter. Das Ergebnis: bis zur 250 Meter Marke könnte man mit beiden DRV Booten auf einer Höhe fahren, bevor man abreißen lassen musste. Nach 1600 Metern wurde es noch einmal spannend. Einer der Vierer die weit enteilt waren fing einen kapitalen Krebs, sodass sie 10 Sekunden stehen blieben. Allerdings war auch dies genug Abstand zu unserem Vierer, um danach wieder ins Rennen zu finden und ungefährdet zu Silber zu fahren.
Am Ende steht die Bronzemedaille für Solveig und ihre Mannschaft, die der gerechte Lohn für eine sehr harte, kraftraubende und lange Saison ist.
Uns als Verein bleibt nur zu sagen, dass wir all unseren Junioren, die auf der Meisterschaft um die Medaillen gekämpft haben herzlich gratulieren, stolz auf sie sind und für das nächste Jahr die Daumen drücken, damit sie dann noch stärker auf den Meisterschaften auftreten können. Nun wird zunächst der Sommer genossen, bevor es nach den Sommerferien wieder heißt: nach der Saison ist vor der Saison und wir alle wieder in die Vorbereitung einsteigen.

DJM 08 2018 Bild von © Detlev Seyb, meinruderbild.de
DJM 08 2018
Bild von © Detlev Seyb, meinruderbild.de
Bericht: Morten S.

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Alsen Rund 2018

Am 29. Juni 2018 (um 19.00 h) bei einer herrlichen Abendsonne, starteten drei Ruderer vom RKF und zwei vom ERC, die jährliche Wanderfahrt „Rund um Alsen“. Die erste Etappe ging vom Flensburger Ruderklub bis Gravenstein. Beim deutschen Ruderverein Gravenstein schlugen wir unser Nachlager auf und aßen, dort bei Mondenschein auf deren Terrasse, unseren leckeren Alsennudelsalat.
Alsen Rund 2018
Am nächsten Morgen (30.06. um 6.00 h) brachen wir auf zur zweiten Etappe. Bei schönem Wetter und westlichen Winden fuhren wir um die Halbinsel Broager. Die Sicht auf die Küsten in unserer schönen Flensburger Förde war sehr klar. Als wir in die Bucht vor Sonderburg ruderten, hätten wir sehr lange einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Mittags kamen wir beim deutschen Ruderklub in Sonderborg an und legten dort eine kleine Kaffeepause ein. Nach der Pause fuhren wir den Alsen Sund hoch zum Ruderklub Norderharde in der Dyvik. Nordöstliche Winde machten es uns nicht so leicht den Sund zu queren. Um 17.00 h kamen wir in der Dyvik an. Nach einem Bad in der Ostsee schlugen wir unser Nachtlager auf, aßen Abendbrot und krochen in die gemütlichen Bettkojen des Ruderklubs.
Alsen Rund 2018
Die dritte Etappe (01.07.) um die Nordspitze starteten wir zeitig um 5.00 h, da der Wind weiterhin aus nordöstlich Richtung angesagt war. Wir hofften auf Windstärke 2-3, leider war es 3-4 und unser neuerworbenen Mitruderer Yannick wurde auf die Steuerprobe gestellt. Als Ruderer trocken zu bleiben war wirklich schwierig.
Nachdem wir die Nordspitze umrundet hatten, wurden die meterhohen Wellen kleiner. Zum Glück kam die Sonne heraus und wir Ruderer trockneten schnell wieder. Wir passierten die Ostküste Alsens, vorbei an Kobingsmark Strand, dem Leuchtturm von Pol, die Fähre Fynshavn bis Mommark . Dort gab es, wie jedes Jahr, ein leckeres dänisches Softeis. Nach einer längeren Pause, machten wir uns auf den Weg das südliche Kap Alsens sowie die Insel Kegnaes zu umrunden. Da es die Sonne an diesem Tag sehr gut mit uns meinte, entschieden wir uns wieder nach Sonderborg zu rudern. Dort übernachteten wir beim deutschen Ruderklub Germania und genossen von deren Balkon aus, den schönen Ausblick auf die Stadt und den Sund.

Alsen Rund 2018

Alsen Rund 2018
Die vierte und letzte Etappe (02.07.) fuhren wir mit nordöstlichen Winden zurück nach Flensburg. In der Sonderburger Bucht mussten wir noch gegen ein paar seitlichen Wellen kämpfen. Um Broager wurden wir mit Rückenwind herum geweht und die Flensburger Förde ruderten wir, mit östlichen Winden, auf der deutschen Seite zurück zum Ruderklub. Für das nächste Jahr steht „Alsen Rund“ wieder im Terminkalender, weil es immer wieder Spaß bringt sich der Herausforderung zu stellen :).
I. Sahling

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Jugendwanderfahrt 2018

Tag 1 (Flensburg – Würzburg) Bericht von Maja
Am Dienstag, den 10. Juli, versammelte sich unsere Truppe um 9:50 mit Ausnahme unseres Fahrtenleiters Bjarne, der mit Lars Hilfe bereits am Sonntag unsere drei Vierer nach Würzburg gefahren hatte, am Flensburger Bahnhof. Mit dabei waren außer Bjarne und Lars noch Johanna, Lea, Konstantin, Jonas, Mitja, Helena, Lukas (auf Krücken mit Bänderriss), Niklas (Niki), Mariella (Elli), Lewin, Solveig, Franziska (Franzi), Magnus, Oke und Maja.
Nach einer (typischen) Verspätung von mindestens 10 Minuten kamen wir am altbekannten Hamburger Hauptbahnhof an, wo Wiebke zu uns stieß, sodass wir nun, endlich vollständig, in unseren ICE nach Würzburg steigen konnten (dieses Jahr ohne Komplikationen und Missverständnisse…). Mit Kartenspielen, FreeWifi und angeregten Unterhaltungen ging die Fahrt schnell vorüber, sodass wir gegen 17 Uhr in Würzburg ankamen. Dort holte Bjarne unsere Rucksäcke ab und wir machten uns zu unseren Fußmarsch zum Würzburger Ruderklub auf und erhielten bereits die ersten vielversprechenden Eindrücke von alten Schlössern, Burgruinen und Brücken während der Wanderfahrt.
Im Klub angekommen bereiteten wir unsere Isomatten und Schlafsäcke aus und machten uns danach an das Aufriggern der Boote. Die extra angeschafften Campingböcke blieben uns ein wirres Rätsel, weshalb diese wieder in den Karton wandern mussten. Auch trafen wir alte Bekannte wie Lennart Geerdes und Richard Strunck, den wir im Einer bei unserem Anbaden im Main mehr oder weniger freiwillig im Einer kentern ließen. Skulls kann man eben auch schon auf dem Wasser ausbauen…. Nach einigen Rachezügen und Wasserschlachten ging es dann ans Essen, welches an diesem Abend aus Hotdogs bestand, die wir noch alle gemeinsam kochten. Abends entschlossen wir uns dann dazu, die Gegend zu erkunden (leider immer ohne unseren „Krüppel“ oder Invaliden Lukas) und stapften die Hügel und Weinberge zum Schloss hinauf. Oben angekommen wurden wir mit einem weitreichenden Ausblick über die Stadt belohnt, wo wir ein Weilchen verweilten, bevor wir wieder aufbrachen. Später am Abend wurde nur noch die Bootsverteilung für den ersten Rudertag nach Karlstadt bekannt gegeben, bevor wir alle in unsere Schlafsäcke krochen und endlich mehr oder wohl eher weniger schlafen konnten.

Tag 2 (Würzburg – Karlstadt) Bericht von Lars
Nachdem alle am vorhergehenden Tag gut angekommen sind, und eine hoffentlich erholsame Nacht hatten, ging es los mit dem ersten Rudertag an dem wir den Ruderklub Karlstadt erreichen wollten. Nachdem wir bei gutem Wetter losfuhren, fing es immer wieder zwischendurch an zu Regnen, sodass wir die etwa 30km lange Strecke fast ohne Pausen durch ruderten, war die Laune jedoch bei nahezu  keinem verschlechterte, was sicherlich auch der nebenbei von dem Steuermann gesteuerten Musik zu verdanken war. Kurz nachdem wir in Karlstadt ankamen gingen die meisten trotz des Regens baden, und es wurde wie schon am Vortag probiert sich gegenseitig reinzuschuppsen oder runterzudrücken. Außerdem konnten zwei  hier nicht zu erwähnende Personen der Versuchung nicht wiederstehen, die Gigbootrolle als eine Art Rutsche zu benutzen.  Als wir nun alle relativ erschöpft wieder in den Klubraum kamen, und uns ausruhen wollten, kam überraschend ein Zumba Kurs und wir mussten wiederwillig unsere plätze räumen. Kurz darauf fingen dann allmählich alle an auf den mitgebrachten Gaskochern zu kochen.  Nachdem alle gesättigt aufräumten war die Freude groß, als Bjarne uns erzählte, dass jeder einen Eisbecher ausgegeben bekommt. Wie versprochen ging wir dann einen knappe halbe Stunde später zur Eisdiele und einige entschieden sich danach noch zu der nahegelegen Burg hoch zuwandern, was mit einem weitläufigen Blick auf das Umland belohnt wurde. Abends saßen wir daraufhin noch kurz nett zusammen und gingen dann fast alle relativ müde schlafen, um am nächsten Morgen ausgeruht die nächste Etappe in Angriff zu nehmen.

Tag 3 (Karlstadt – Neustadt) Bericht von Johanna
Vor uns lag früh am Morgen die längste Etappe der gesamten Wanderfahrt. Natürlich hochmotiviert und mit gepackten Seesäcken brachen wir also in Karlstadt auf.
Nach und nach begann die Sonne mehr und mehr zu scheinen und es wurde heißer. Solch eine Wetterlage waren wir aus Flensburg gar nicht gewohnt. Parallel entwickelte sich in jedem der drei Boote eine eigene Musiksphäre. So ruderten drei Diskoboote mal mehr mal weniger nah beieinander den Main abwärts. Als wir dann endlich unser Ziel, ein Campingplatz bei Neustadt, erreichten, waren einige von uns von der Sonne gezeichnet. Trotz des etwas schwierigen Anlegens über eine glitschige Slipanlage ging alles recht schnell, sodass wir uns im Main erfrischen und anschließend essen konnten. Am späteren Abend spielten wir noch einige Spiele, die laut einigen jeder kennen sollte, der eine Kindheit hatte - Schokoladeessen, Topfschlagen und Pyramidenbau. Ein paar von uns machten sich dann noch auf den Weg, um eine nahegelegene Burg zu besichtigen. Die meisten jedoch wollten „stegen“, sprich sich auf den Steg setzen und Karten spielen oder einfach nur quatschen.
Die Zelte waren glücklicherweise schon aufgebaut und so konnten später alle in ihre teils mit Unmengen an Mückenspray kontaminierten Zelte schlüpfen und sehr gut schlafen, um sich für den nächsten Tag zu wappnen.

Jugendwanderfahrt 07 2018

Tag 4 (Neustadt – Wertheim) Bericht von Lea
Morgenmuffel und Frühaufsteher konnten wir auf unserer Tour stets erkennen; müde, verquollene Augen, noch vom Schlaf zerknitterte Gesichter, mechanisch wirkende Bewegungen und ein wortkarges „Hm?“ trafen auf energiegeladene Tätigkeiten, Sätze mit mehr als 3 Wörtern und ab und an sogar mal ein Lachen am frühen Morgen. Erstaunlicherweise waren diese beiden Extrema nach einer Nacht im Zelt noch besser zu unterscheiden: Während ich gerade den Zelteingang öffnete und mich blinzelnd ans helle Licht der Außenwelt gewöhnen musste, hatte Maja schon all ihre Schlafsachen zusammengeräumt und war dabei ihr Zelt abzuräumen.
Doch schon bald kamen wir alle in ein hektisches Gewusel aus Handtücher suchen, Taschen packen und Vorbereitungen für das Frühstück treffen. Schließlich saßen wir dann alle zur abgemachten Frühstückszeit mit halbwegs gepackten Sachen im Sitzkreis und freuten uns, unsere knurrende Mägen füllen zu können.
Gestärkt verstauten wir unsere Taschen im Klubbus und machten uns auf zu den Booten. Glücklicherweise mussten wir nur eine der kürzeren Strecken mit 29.7km rudern und nach den ersten Kilometern schien es so, als ob ein Gewitter aufziehen würde. Bjarne, der in meinem Boot saß, machte sich schon Sorgen und suchte an den Ufern des Main nach notfalls benötigten Anlegemöglichkeiten, die wir jedoch nicht benötigten. Ein heftiger Sturzregen ergoss sich aus den Wolken über uns und wir ruderten schneller, um der Wolkenfront zu entgehen- aber keine Chance! Die Wolken zogen noch eine Weile mit uns, sodass wir den Regen erdulden mussten oder sollte ich schreiben durften? Denn bei den heißen Temperaturen hatten wir nichts an dem Regen auszusetzen und bald schon flutete uns Sonnenschein von oben und Hitze von allen Seiten.
Die Kilometer ruderten sich natürlich nicht von selbst, doch mit guten Freunden, nicht unbedingt immer guter, aber dafür lauter Musik und vielen Späßen und Lachen im Boot kam uns der Weg viel kürzer vor. In Wertheim angekommen war die erste Aktion unserer Freizeit eine Erfrischung im Main zu suchen und nach ein wenig Geplansche im Wasser, bereiteten wir uns darauf vor, Essen zu kochen. Abends machte sich dann noch der Großteil von uns auf in die Stadt zum Eis essen und zur anschließenden Besichtigung der Burg, von der aus man einen tollen Überblick über die Stadt, den Main und die umliegende Region hatte. Das Highlight des Abends war dann das Vorbeifahren eines Partybootes, welches nicht nur für Stimmung bei den Partygängern, sondern auch bei uns sorgte. So ließen wir den Tag auf dem Balkon mit den restlichen Pfannkuchen einer Kochgruppe und tiefsinnigen Gesprächen ausklingen, bevor sich dann alle zur Ruhe legten- einige in den Örtlichkeiten des Ruderklubs und andere einfach unter dem freien Sternenhimmel.


Tag 5 (Wertheim – Miltenberg) Bericht von Franziska
Der heutige Streckenabschnitt erstreckte sich zwischen Wertheim und dem Miltenberger Ruderclub. Für diesen Tag waren mit dem Boot 32,5km zu überwinden und die trüben Morgengedanken wurden schon bald durch das beste Sommersonnenwetter vertrieben. So konnte die Fahrt ihren Lauf nehmen. Im Nachhinein kann man leider nicht mehr feststellen, ob das Folgende der Hitze, prallen Sonne oder einem übermäßigen Schlagerkonsum zuzuschreiben war, doch gegen Mittag konnte sich kaum noch einer aus der Truppe wie ein adäquater Ruderer aufführen, sodass sich Oke gar wie ein "Boogie-Woogie Mädchen" fühlte. Endlich im nächsten Ruderklub angekommen, sollte der Erschöpfung durch ein Bad im Main Abhilfe  geschafft werden, doch da nahm die Tragödie schon ihren Lauf - zumindest für Konstantin. Dieser verletzte sich nämlich beim Sprung ins kühle Nass und sofort wurde der lädierte Fuß mit Unmengen an Jod provisorisch verarztet. Ein Besuch im Krankenhaus blieb leider nicht aus, während sich der Rest aufmachen konnte, die Stadt zu besichtigen. Im ältesten Gasthaus Deutschlands ließen sich die hungrigen Ruderer nieder und es wurde eine große Auswahl an bairischen Speisen und Getränken verdrückt. Dort traf auch wenig später der Verletzte mit seiner Krankeneskorte ein und so gab es zu Haxen und Bier auch Erzählungen von kuriosen Arzthelferinen und mehreren Stichen. Damit musste man nun auch Konstantin für die restliche Wanderfahrt zu den Invaliden zählen, doch für alle Unverletzte stand am nächsten Tag eine der längsten Etappen bevor und so fielen wir bald gesättigt und zufrieden in unsere Betten. 


Tag 6 (Miltenberg – Aschaffenburg) Bericht von Lewin
Am Sonntag, den 15.07. ging es ~37 km von Miltenberg nach Aschaffenburg. Es war ein Tag wie jeder andere; wir sind aufgestanden, haben gefrühstückt, haben uns fertig gemacht und sind los. Es war Mal wieder sehr warm. Wir ruderten und ruderten. Kurz vor Erlenbach (ein kleiner Ort am Main) kam eine der vielen Schleusen. Kurz nach der Schleuse sahen wir ein Schild aus Stoff, auf dem stand: "Moin Ruderjugend RKF". Nach einer kurzen Gehirnanstrengung sind wir auf den Schluss gekommen, dass das Döschen (Andreas) und Karin waren. Die waren gerade in Erlenbach Verwandte besuchen und haben uns das
Schild gebastelt. Ein paar Kilometer später kamen dann auch die beiden in Erlenbach ans Ufer runter und haben noch das letzte Boot von uns erwischt. In der Mittagspause war als Highlight eine Wasserbombenschlacht geplant, welche jedoch aufgrund fehlender Mittel nicht stattfinden konnte. Am Nachmittag kamen wir erschöpft in Aschaffenburg an und richteten uns da ein. Am Abend spielten wir noch Werwolf und Bullshit und gingen bald schlafen.

Jugendwanderfahrt 07 2018
Jugendwanderfahrt 07 2018

Tag 7 (Landtag Aschaffenburg) Bericht von Mariella
Einen Tag Pause! Manch einer hat diesen Tag wohl sehnsüchtig erwartet- gerade, wenn die Vorherigen so brütend heiß waren, dass man am liebsten nicht nur die Hände ins Wasser gestreckt hätte, sondern am liebsten gleich Hals über Kopf ins kühle Nass gesprungen wäre…
So ging es am Morgen nicht in die Boote, sondern per Bus in Richtung Kletterpark. Wie üblich bei solchen Fahrten wurden tiefgründige Themen erörtert, und Franzi improvisierte eine bühnenreife Oper- oder war es doch  eine Operette? -  zum Besten. Währenddessen belehrte sie uns über die feinen aber doch entscheidenden Unterschiede zwischen eben jenen, wobei sich herausstellte, dass sie eine bekennende Opernliebhaberin ist 
Im Wald angekommen konnte sich Bjarne, der während der Fahrt gut auf seine Schäfchen aufpassen musste, dann auch wieder entspannen und uns auf die Schüler, die ebenfalls im Klettergarten waren, loslassen. Wir bewiesen diesen daraufhin, dass nur Weicheier Handschuhe zum Klettern benötigen, obgleich unsere Hände zusätzlich durch Blasen vom Rudern gepeinigt waren, und nachdem die Schüler  in die Flucht geschlagen worden waren, hatten wir den gesamten Hochseilgarten für uns allein.
Johanna bewies ihre Tapferkeit an jenem Montagmittag, indem sie, nachdem sie sich den Arm böse eingequetscht hatte, den Schmerz ignorierend mit in die Stadt kam, wo wir uns in eine Stadt- und eine Freibadgruppe aufteilten. Während sich die Stadtgruppe kulturbewusst das Aschaffenburger Schloss wenigstens von außen anzuschauen, um danach eine nachgebaute römische Villa zu besichtigen, gaben wir Restlichten uns der Hitze geschlagen und wanderten in Richtung Freibad, wo  wir uns freudig ins  Wasser warfen. Nach einer ersten Erkundungstour durch die Becken, bei der sich vor allem die lange Rutsche als ausgezeichnet erwies, trauten wir uns zu den Sprungtürmen. Wir hatten es uns nämlich als Ziel gesetzt, einmal den Zehn-Meter-Turm zu besteigen, und wollten uns nun langsam an diese Höhe heranarbeiten. So zeigte Maja ihr Können beim Einer-Springen, indem sie kurzerhand einen Handstandüberschlag ins Wasser machte, und Jonas sprang perfekte Saltos- ich eiferte den beiden eifrig nach, allerdings pierte mir komischerweise jedes Mal der Rücken danach…
Jedenfalls marschierte Helena nach ihrem Dreier-Sprung schnurstraks zum Bademeister, dass er doch die höheren Türme auch öffne. So sprangen wir erst  fünf Meter in die Tiefe, dann  siebeneinhalb, und schließlich sprang Maja todesmutig als allererste vom Zehner. Ihre Warnung ,, Boa, das geht auf die Füße!" sollte uns oben wohl noch mehr die Beine schlottern lassen als sowieso schon, und so sprang ein jeder unter Sprüchen wie ,,Du zuerst" entweder mit einem gellenden Schrei, oder entsetztem Schweigen hinab.
Davon beflügelt veranstalteten wir im Schwimmerbecken noch ein Wetttauchen, bei dem ich lernte, dass es doch vielleicht praktisch ist, die Augen während des Tauchens zu öffnen, und zu guter Letzt machten wir noch einmal die Rutsche unsicher, um uns dann geschafft auf den Rückweg zu machen.
Danke, Bjarne, für einen so erfüllten ,,freien" Tag !

Tag 8 (Aschaffenburg – Hanau) Bericht von Bjarne
Nach einem Tag Ruhe ging es heute weiter Richtung Hanau – für Bjarne und Mitja im Auto, für alle anderen im Boot, nachdem das Stadtschloss und die ersten Kilometer passiert hatten, zog am frühen Nachmittag ein Gewitter auf, das uns zwang anzulegen. Nach über einer Stunde „Zwangspause“ ging es dann wieder flussabwärts, während Bjarne und Mitja noch die Nachmittagssonne genossen. Viel später als sonst kamen wir also schließlich in der Hanauer RG an und begannen direkt mit dem Kochen, da man sich in dem kleinen Kraftraum, der als Übernachtungsquartier dienen sollte ohnehin kaum aufhalten konnte. So konnten wir auch schon bald in einem kleinen Pavillon draußen gemeinsam essen.
Die Nacht verbrachten wir leider eher unruhig, was hauptsächlich mit dem im Verein ansässigen italienischen Restaurant zusammenhing. Als Bjarne sich zum Schlafen in die Umkleidekabine gelegt hatte, duschten innerhalb einer Stunde alle italienischen Kellner in der Umkleide – und benutzten auch noch seine Adiletten. Außerdem schlossen sie beim Gehen die Tür ab, wodurch einige Jungs, die noch ein wenig draußen geblieben waren sich schon darauf einrichteten, die Nacht im Freien, bedeckt mit Pullovern und Einteiler, zu verbringen. Zum Glück war drinnen jedoch noch jemand wach und so konnten alle beruhigt drinnen einschlafen.

Jugendwanderfahrt 07 2018

Tag 9 (Hanau – Frankfurt) Bericht von Lukas
Mit der bereits seit längerer Zeit am Himmel stehenden Morgensonne und dem Kreischen der sich langsam herunterfahrenden Turbinen, welche ihren Ursprung hoch oben, direkt über uns in der Frankfurter Anflugschneise fanden, wurden wir an jenem Morgen aus unseren vielen verschiedenen Schlafquartieren geweckt.
Von der Enge der Räumlichkeiten regelrecht nach außen gedrückt, ging es ans Frühstück in dem sich neben dem Klubgebäude befindlichen „Dachplanenpavillon“.Anschließend mischte sich in den mittlerweile beinahe routinierten morgendlichen Ablauf eine neue Herausforderung herein: Es galt, den Bootsanhänger, welcher bis zu diesem Zeitpunkt die ganze Zeit an unserem jetzigen Aufenthaltsort gestanden hatte, aus einer schier unüberwindbaren Senke auf den befahrbaren Zufahrtsweg zu befördern. Nach langer Evaluierung und Sammlung verschiedener Durchführungsalternativen und einer Reihe gescheiterter Versuche, glückte es uns schließlich durch eine kleine Schiebeodyssee das Unternehmen erfolgreich durchzuführen.
Daraufhin ging es ohne zu zögern direkt aufs Wasser und die letzte Etappe der Wanderfahrt über den Main wurde angebrochen. Je weiter wir vordrangen, desto offensichtlicher wurde es, dass besagter Fluss seine wunderschönen natürlichen Uferlandschaften, die wir während der Wanderfahrt erlebt hatten, immer mehr den Industrievorposten der Graustufenmetropole Frankfurt opferte und damit logischerweise die gesamte Ästhetik des Flusses deutlich abnahm. Nichtsdestotrotz ruderten, schleusten, konfrontierten und steuerten wir uns mit Spaß durch die letzten Kilometer unserer Sommerfahrt und kamen bereis am frühen Nachmittag an der Außenstelle der Frankfurter RG Germania an.
Der Allgemeinen Euphorie, den letzten Abend der Fahrt noch einmal so richtig zu genießen, stellten sich unmittelbar nach der Ankunft zwei Dinge entgegen: Zum einen mussten natürlich zunächst die Boote abgeriggert und der Anhänger mit allen Utensilien beladen werden. Zum anderen stellten wir fest, dass sich in unserer dortigen Unterkunft keine Umkleideräume, geschweige denn Duschen befanden...
Zum Glück löste sich dieses Problem nach einer Diplomatischen Mission unserer Fahrtenleitung und uns eröffnete sich die Möglichkeit, in dem benachbarten Ruderklub unserem epidermischen Salzgehalt wieder Herr zu werden. Folgend neigte sich langsam die Sonne dem Horizont und der Tag seinem Ende zu. In Ehren unser aller kulinarischen Fähigkeiten, die wir in den letzten Tagen so häufig unter Beweis gestellt hatten, taten wir an diesem Abend das sinnvollste und bestellten Pizza, welche auch mit deutscher Pünktlichkeit nach kurzer Zeit eintraf. Von dem guten Essen ganz aufgeheitert saßen wir noch lange auf der Balkonterrasse unserer Unterkunft, genossen Traubensaft und Weizenschorle und erzählten uns gegenseitig Erlebnisse aus der Fahrt und aus unserem Leben.
Einige waren von ihren Erfahrungen und diesen Erzählungen sehr berührt und trugen dies auch in einer selten gesehenen, ehrlichen Expression offen zur Schau. Der Abend zog sich noch sehr in die Länge und weiter ins Detail vorzudringen würde den Rahmen hier in verschiedenen Sichtweisen sprengen. Irgendwann jedoch, fielen wir alle, einer nach dem anderen (in gebührendem Abstand), absolut todmüde ins Bett und gingen mit den vielfältigen Gedanken und Eindrücken einer nahezu abgeschlossenen Wanderfahrt ins Land der Träume über.

Jugendwanderfahrt 07 2018

Tag 10 (Frankfurt – Flensburg) Bericht von Solveig
So schnell kann es gehen. Schon war es der letzte Morgen für uns. Das letzte gemeinsame Aufstehen funktionierte erstaunlich gut. Vor allem dafür, dass es gestern Abend spät geworden war, kamen alle recht schnell aus ihren Schlafsäcken gekrochen. Natürlich musste man, wie immer, bei einigen etwas nachhelfen, aber dann ging es schnell. Sogar sämtliche Taschen, Schlafsäcke und Isomatten wurden noch vor dem Frühstück gepackt und zum Bus geschleppt. Wahrscheinlich war es das erste Mal auf der ganzen Fahrt, dass es so umgesetzt wurde, wie Bjarne es sich für alle Tage gewünscht hätte. Zum Frühstück wurden sämtliche Essensreste aufgefahren, und obwohl einige von uns sich bis zu sechs Brötchen sicherten, schafften wir es nicht, alles aufzuessen. Vor allem blieben viele Brötchen und die fettarme H-Milch übrig, von Käse und Schokomüsli hatten wir aber, mal wieder, zu wenig. Wahrscheinlich sind wir alle einfach viel zu verfressen.

Jetzt ging das große Abwasch-, Aufräum- und Bus-Pack-Chaos los. Man kam sich fast wie in einem Bienenstock vor, jeder wusste, was zu tun war, und packte mit an, und die aller meisten waren auch ohne Aufforderung fleißig, nur den letzten wenigen musste man dann etwas auf die Sprünge helfen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, unsere Unterkunft war sauberer als vor unserer Ankunft und der Bus war noch nie so gut gepackt worden wie heute Morgen. Wir kuppelten noch den Anhänger mit den Booten an und dann begaben Bjarne und Franzi sich auf die ca. 670 km durch die Weiten des deutschen Autobahndschungels, auf Richtung Heimat.

Der Rest unserer Gruppe machte sich unter der Leitung von Wiebke mit der Tram auf Richtung Frankfurter Hauptbahnhof. Wir waren eine gute Stunde zu früh und so verbrachten wir die verbleibende Zeit damit, die Läden am Bahnhof zu durchstöbern auf der Suche nach Postkarten oder wir waren mal wieder auf Nahrungssuche. Irgendwie ging die Zeit doch schneller als gedacht und wir begaben uns Richtung Gleis. Wie bei der Deutschen Bahn nicht anders zu erwarten gab es natürlich eine Gleisänderung. Das zählte aber nur zu den kleineren Komplikationen der Rückfahrt.

Erst mal verabschiedeten wir uns noch von Oke und Elli, die nicht mit nach Flensburg kamen, und kletterten nun also nur noch zu vierzehnt in den Zug Richtung Hamburg. Hier wartete die nächste unvorhergesehene Schwierigkeit auf uns. Im Zug waren unser reservierten Plätze schon eingenommen von Hippies, die sich absolut darauf versteiften, dass sie die Plätze reserviert hätten. Nach etwas Theater verkrümelten sie sich dann so unauffällig wie möglich. So kamen wir doch noch zu unseren Plätzen. Die Zugfahrt verging dann mit Lesen, Reden, Schlafen und Karten spielen. Es war allerdings deutlich erkennbar, dass alle erledigt waren und sich nach Zuhause sehnten.

Der Umstieg in Hamburg gestaltete sich auch als kleines Problem und wurde noch richtig spannend, denn wie eigentlich nicht anders zu erwarten, hatten wir natürlich Verspätung. Dadurch hatten wir ungefähr drei Minuten, um von Gleis dreizehn auf Gleis sechs zu kommen. Erschwerend kam noch dazu, dass Lukas auf Krücken unterwegs war. Trotzdem war er nicht der Langsamste von uns. Irgendwie hat es dann zum Glück doch geklappt. Nach einem sehr überstürzen Abschied von Wiebke fanden wir uns in einem rappelvollen Zug wieder und an Sitzen war erst mal nicht zu denken. Erst recht nicht, weil wir auch noch zusammenbleiben mussten, weil es nur eine Fahrkarte für uns alle gab. Ab Elmshorn bzw. Neumünster lichtete sich die Menschenmasse etwas, sodass wir uns doch noch dazu quetschen konnten und bald hatten wir die Plätze sogar für uns alleine. Trotzdem waren alle ganz froh, als wir endlich müde und glücklich Zuhause ankamen.

Ein großes Dankeschön an Bjarne für die erstklassige Organisation, an Wiebke für eine liebevolle Betreuung und den Altherrenverband für die großzügige Unterstützung!
Bilder von Bjarne geliefert.
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RKF - Film -  2018

Sollte da nicht ein Film über unser Klubleben gedreht werden ? Richtig !  Mehrere Besuche dreier Hobbyfilmer mußten wir schon "ertragen". Das ist jetzt wieder der ironische Wortschatz von Uli G. Zu ertragen sind die Drei leicht, sie arbeiten unauffällig und stören nicht den laufenden Betrieb. Michael, Wulf und Inge haben schon einige hochinteressante Filme aus der Region gezeigt und sind sind mit sich selbst sehr kritisch. Das mußten Arndt und Uli G. in der letzten Woche so erleben  ( und überleben ) Es ist wie im "richtigen" Film.  Wie oft sind die beiden Klubkameraden vor die Kamera gerückt und in die Bootshalle oder das Klubhaus gejagt ( gebeten ) worden. Mal verdunkelte eine graue Wolke das Licht, mal  hatten die beiden Hauptdarsteller ihren Text zu unverständlich gesprochen, Uli G. hustete zweimal in das Mikrofon und Arndt schaute auf seine Uhr und fragte sich: was mache ich hier bloß alles während meiner Dienstzeit ? "Achtung : Kamera läuft - Ton ab ! Der Ton kam in dem Moment deutlich von der Werft, 13 Uhr - Mittagspause beendet ! Stefan mach uns mal "nen Kaffee, wir filmen danach weiter.
Die "Filmleute" sind begeistert von unseren Aktivitäten im Klub und haben schon umfangreiches Material im Kasten: Anrudern, Firmenregatta mit Sommerfest, Training der Jugend auf dem Wasser, Dienstagfrührudern 6 bis 7 Uhr, allgemeiner Ruderbetrieb an unterschiedlichen Tagen und eindrucksvolle Aufnahmen von dem Nordoststurm im März der unser Floß im Eis schwer beschädigt hat. Nun werden noch Aufnahmen vom Gemeinschaftsdienst  ( hieß früher Arbeitsdienst ) dem Abrudern und der Siegerehrung gemacht. Michael, Wulf und Inge sind gern auf dem Klubgelände und fühlen sich sichtlich wohl bei uns. Das kann man auch verstehen wenn man uns erst kennt !!!    Uli G.
RKF Film 2018

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Wanderfahrt Berlin

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Nach einigen Jahren Abstinenz entschlossen wir uns Ende letzten Jahres mal wieder eine Jahreswanderfahrt nach Berlin zu starten. Vom 06. Juli bis 14. Juli war es dann endlich soweit. Die meisten Beteiligten reisten bereits am Freitagabend an, um den Samstag schon ganztägig zum Rudern nutzen zu können. Wir fanden wieder Quartier bei der Ruderriege Waidmannslust, die am Borsighafen in unmittelbarer Nähe zum Tegler See liegt. Der Fahrtenleiter reiste von seiner Arbeitsstelle aus Rostock an und konnte somit als erster vor Ort die Ankunft der Anderen schon vorbereiten. Alles Erforderliche war schon eingekauft und eingelagert und als der Rest der Truppe ankam, glühte die Kohle im Grill bereits.
Nach einem schönen Abend in gemütlicher Runde ging es dann am Samstag auf eine erste Fahrt in Richtung Berliner Norden nach Birkenwerder. Bei bestem Wetter konnten wir eine schöne Ausfahrt genießen und wurden in Birkenwerder vom Tresen-Team bereits erwartet und bestens versorgt.

Tag 2 brachte dann schon die erste Abwechslung, indem wir mit den Autos nach Köpenick fuhren um von Pro Sport Berlin aus eine Ausfahrt im Südosten Berlins zu machen. Es ging zuerst in Richtung Norden und dann nach Osten zum Großen Müggelsee. Nach kurzer Pause bei Aegir querten wir den Müggelsee und verbrachten die große Pause bei den Wassersportfreunden Erkner. In Richtung Süden fuhren wir dann weiter über den Gosener Kanal und den Seddinsee wieder zurück zum Ausgangspunkt der Reise.
In den kommenden Tagen folgten dann schöne Fahrten in Richtung Innenstadt und auch zum und auf dem Wannsee. Ein Highlight war hierbei für viele sicherlich die Ausfahrt mit den Preußen/Saffonen in ihrem Doppelachter. Auf dem Rückweg wurde hier kurzfristig die Gelegenheit genutzt einen „Row-Inn“ zu besuchen um noch ein Eis zu essen. Sowas fehlt in der Flensburger Förde noch. Auf der vorletzten Tour dieser Wanderfahrt ging es zur Potsdamer Germania (ebenfalls Wannsee). Auf dem Rückweg gab es dann noch eine kräftige „Husche“ an der Schleuse Spandau, so dass die Insassen der Boote recht nass wieder im Tegler See ankamen.

Am Donnerstag war Kulturtag angesagt. Als erstes hatten wir eine Führung „romantische Berlin – die Höfe des Scheunenviertels“ auf dem Programm. Bei teils starkem Regen hatten wir doch viel Freude an der Führung und konnten einen guten Eindruck des alten jüdischen Viertels gewinnen. Danach ging es dann zur Berliner Kindl Brauerei um uns in die Geheimnisse der örtlichen Bierbrauerei einweisen zu lassen und am Ende noch eine umfangreiche Verkostung durchzuführen. Den Abend ließen wir dann bei einem Restaurantbesuch in einer russischen Gaststätte ausklingen.
Am letzten Ruder-Tag ging es nochmals in Richtung Birkenwerder. Nach einem tollen Tag bei bestem Wetter zogen auf dem Rückweg dunkle Wolken auf und der Wind begann aufzubrisen. Mit Vollgas machten sich beide Boote auf den Rückweg zum Heimathafen. Bereits auf dem Tegler See mussten kräftige Wellen gemeistert werden und kurz vor erreichen des Steges öffneten sich dann alle Schleusen des Himmels. Durchnässt bis auf die Unterwäsche und mit reichlich Wasser im Boot erreichten wir gesund den Steg und konnten nach dem Trockenlegen die Boote reinigen und „Seeklar zurück“ machen.

Wir hatten eine tolle Woche in Berlin bei größtenteils schönem und warmem Wetter. Wir kommen sicherlich wieder!!!
Wanderfahrt Berlin 07.2018
Teilnehmer und ..innen
Wanderfahrt Berlin 07.2018
Doppelachter - Tausendfüssler im Einsatz ...

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Wanderfahrt Weser (09. - 13.05.2018)

Weser 05 2018

Über Himmelfahrt fanden sich 16 Teilnehmer zusammen, um gemeinsam auf der Fulda und der Weser von Kassel ungefähr 200 Kilometer nach Rinteln zu rudern. Wir Flensburger wurden dabei von Katja, Jürgen und Birgit aus Elmshorn sowie Petra aus Kiel begleitet.
Am Mittwoch starteten wir daher in unterschiedlichen Konstellationen aus den jeweiligen Anreiseorten. Ilka, Dieter, Arndt und Tilo (mit „th“ am Anfang und Ende ;) ) zogen mit dem Auto den Bootsanhänger. Da noch am Ostseebad das Verbindungskabel riss, musste dann erst einmal eine Zwangspause bei den Stadtwerken eingelegt werden. Der Schaden konnte aber schnell behoben werden, sodass die Anreise leicht verzögert gegen Mittag beginnen konnte. Die restlichen RKF-ler fuhren mit dem Klub-Bus.
Weser 06 2018
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit der Klimaanlage und diverser Zugverspätungen bei den Elmshornern erreichten schließlich alle die Jugendherberge in Kassel. Der arme Tilo musste dann sogleich im Mädelszimmer nächtigen (aus Nettigkeit aber unten im Etagenbett - hihi).
Am Donnerstag ruderten wir dann von Kassel auf der Fulda in Richtung Hann. Münden. und weiter auf der Weser bis Bodenfelde. Es gab gleich mehrere Schleusen, an denen das Um-tragen bzw. Steuern geübt werden konnte. Abends ging es dann zum Italiener. Übernachtet wurde in der Jugendherberge in Silberborn (irgendwo sehr weit im nirgendwo), wo anscheinend gerade auch ein Judo-Trainingslager stattfand.
Weser 05 2018

Am Freitag wurde von Bodenfelde nach Holzminden gerudert. Abends wurde Theas Geburtstag bei Schnitzel und Pommes gefeiert.
Am Samstag ging es von Holzminden weiter nach Hameln. Hier sorgte insbesondere das Kernkraftwerk Grohnde für Aufsehen. In Hameln machte Olaf dann abends eine Stadtführung mit uns.

Weser 05 2018

Die letzte Etappe führte uns am Sonntag von Hameln nach Rinteln über die Weser und den Doktorsee. Da im Ruderverein gerade keine Aktivität zu erkennen war, blieb nur die Dusche unter dem Gartenschlauch. Danach herrschte allgemeine Aufbruchsstimmung. Es blieb aber noch Zeit für ein Gruppenfoto.
Nach einigen kleineren Staus auf der der Autobahn kamen dann alle wieder heil zuhause an. Es war eine tolle Wanderfahrt in einer schönen Umgebung (Berge, Schafe, Schlimme-Augen-Enten), die sicherlich allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Vielen Dank an Ilka für die Organisation!!

Kerstin

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Verschiedenes im Sommer 2018

Ein kleine Zusammenstellung was so - ohne Berichte - im Sommer los war: Eine loose Sammlung der kurzen Infos.

Achter allein unterwegs ! 

An einem schönen Montagabend durften die neuen Crashi`s auch einmal in den Achter steigen. Das Boot wartete am Floß unbemannt auf die Besatzung und fand es dann langsam langweilig ohne Passagiere nur so rumzuliegen. Also machte es sich allein auf den Weg, nicht angebunden und nicht bewacht.
In der Zeit erklärte Lukas gerade vor dem Bootshaus was man machen muß wenn ein Boot abtreibt. Da alle in die falsche Richtung schauten haute der Achter ab. Der Steuermann dieser Achtercrew ( Name wird nicht genannt - nur : es war der Nachfolger von Detlef H. als Vorsitzender im RKF ) war auch nicht dabei. 
In einer nicht geplanten Rettungsaktion hat Ilka S. das Boot heimgeholt.  Wäre eine längere Bier- oder Kaffeepause angesagt - und keiner hat`s gesehen - hätte der Achter bei Westwind allein den Weg zum anderen Ufer gefunden. 

Sommer
Sommer Schnell mal den Achter einsammeln
Text Uli G. Fotos Karin V.

 

Nydam Boot in Flensburg

Im Rahmen der Ahoj in Flensburg ist das Nydam Boot (ein Nachbau mit dem Namen Nydam Tveir) am Donnerstag (28.) von Kollund aus in den Flensburger Hafen gerudert worden. Auch RKF'er waren dabei. Ein Team des NDR hat diese Fahrt begleitet.
Ahoi Nydam Boot
Ein Blick vom Mittelschiff aus in den Hafen, auch Mitglieder eines Dänischen Ruderklubs waren dabei. Die RKF'ler tummelten sich eher im Anchterschiff. Diesmal war Jens derjenige, den der NDR zum Interview ausgesucht hatte. Mal sehen was im Bericht dann von den vielen Aufnahmen übrig bleibt ;-)

Erschienen 30.06. im NDR - nun in der Mediathek: https://www.ardmediathek.de/tv/Schleswig-Holstein-Magazin/Schleswig-Holstein-Magazin/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=25231230&documentId=53685346 - Zeit ca ab 8. Minute ab Start - so ca. 3 Minuten Dauer
Nydam Boot Ahoj 062018
Am Ziel angekommen, allgemeiner Aufbruch.


Zur Geschichte: http://www.geschichte-s-h.de/nydamboot/
Zum Nachbau der Nydam Gilde: http://nydam.nu/
Bild HGB! und Uli, Text HGB!

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Miniwanderfahrt in Dänemark

Ende Juni haben sechs RKF'ler mal die Dänische Umgebung rudertechnisch sondiert: Detlef H.,T. Gosch,Stefan L., Thomas L. , Jens-Uve, HGB.

Start war am 20.6. in Klostermölle und es ging bis Ende Knudsö (Badehotel), wo uns der Landdienst schon erwartete bzw. mit dem PKW schon Lichsignale über den See sendete (Schau mal da spielt so ein "Spinner" Leuchtturm mit seinm Auto) .
Der Start war speziell: Das Boot konnt an einer guten Einsatzstelle mit viel Busch und Baum gut eingesetzt werden. Sehr idyllisch ging es drei (in Worten "drei") Schläge vorwärts, dann kam ein Wehr. Nachdem alle ihre Überraschung und "kann ja nicht sein" Kommentare kundgetan hatten, haben wir das Boot mit der Hilfe von Wagen (für Kanus) umgetragen.
Schnell ging es weiter, durch Büsche, Engstellen und Wasserpflanzen haben wir uns nicht aufhalten lassen!
Zum Knudsö kamen wir erst nach Erkundung und Befahrung eines für Paddler/Kanus vorgesehenen Bächleins, das in einem etwas größeren Ablusssrohr endete - aber wir paßten da durch. Anschließend nochmal umtragen und dann ging es zum Ende des Sees wo dann der Landdienst uns schon erwartete.

21.6. Knudsö bis Sminge Sö mit Ausfahren der Paradisbugt, 34 km
Schönes Wetter, mit Wolken und Sonne, aber viel Wind von "vorn". Alles lief glatt bis zu Pinkelpause. Wir wechselten die Flusseite und nach dem Ablegen hatten wir, verdeckt durch eine Insel, die Einfahrt in einen weiteren Kanal übersehen. Die Sucherrei führte uns einmal rundum durch die "Paradiesbucht". Ein Besuch bei "Maps" bestätigte das wir vorher "abfahren" hätten sollten. Also ruderten wir ein wenig zurück und folgten dann dem richtigen Weg.

22.6. Sminge Sö bis Ulstrup mit Abstecher in Totarm beim Tange Werk , 41 km
Durch idyllische Flussarme und breite, sehr windanfällige (warum kommt der Wind eigentlich dann von vorne?) Seeabschnitte haben wir dann auch einen Abstecher in einen Totarm gemacht. Die Umtragestelle war diemal an einem Wehr mit größeren Aussmaßen. Zum Glück gab es einen ordentlichen Wagen um die gefühlten 500 Meter nicht allein durch Muskelkraft überbrücken zu müssen.
Der Rest nach Ulstrup war weiterhin idyllisch. Die Stadt Silkeburg kam näher und etwas mehr Bebauung war zu bewundern. Der Vierer paßte dort "gerade so" in eine Schleuse und nach einer Bier/Eis/Hotdog - Pause ging es dann an den Zielort.

Silkeborg
Kurze Rast in Silkeburg
Umtragen am Wehr
Am Wehr - technische Unterstützung beim Schleppen :-)
Unterwegs
Schönes Wetter, idyllische Landschaft. Hier in einem der Flüsse zwischen den Seen.
WF Team
Uli hat nach der "Rückgabe des Bootes" ein Foto der Mannschaft gemacht bzw. zusammenkopiert :-)
Fazit: Ein tolle Landschaft, es macht einfach Laune durch die Natur zu rudern. Nicht umsonst ist das ein Naherholungsgebiet mit vielen Möglichkeiten um Kanu zu fahren. Und das Ziel ist nicht allzuweit, An-und Abreise mit den Booten sind zeitlich sehr überschaubar. Es wird übrigens für 2019 wohl eine Wanderfahrt vom RKF geplant (Ilka).
HGB!

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50. Bundeswettbewerb der Kinder in München

Endlich mal wieder München! Vom 28.6. bis zum 1.7. fand der 50. Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen auf der ehemaligen Olympiaregattastrecke in Oberschleißheim statt. In Hadersleben qualifizierten sich Kim und Helena im Mädchen 2x 12/13 und Joost, Jonas, Magnus, Mijta und Jaane (Stf.) im Jungen 4x+ 13/14. Am darauffolgenden Wochenende trainierte das gesamte SH Team in zusammen in Mölln, schob nochmal einige Trainingskilometer und betrieb Teambuilding.

Am Donnerstag brachen wir dann gegen 6 Uhr in Flensburg mit dem Zug auf, um uns in Hamburg mit den anderen Sportlern aus SH zu treffen. Gemeinsam ging es dann im Zug weiter nach München. Auf dem Weg ließen wir das schöne Wetter hinter uns und fuhren in den Dauerregen. In München versuchten wir Trainer mit S-Bahn und den Leihbussen die Kindermassen irgendwie zum Ziel zu befördern, was sich leider als schwerer als gedacht herausstellte, sodass wir vom Hauptbahnhof bis zum Quartier 3 Stunden brauchten. Aufgrund des nicht nachlassenden Regens verzichteten wir aufs Riggern und Training und blieben lieber im trockenen Quartiert, das wir uns mit 300 Sportlern aus 3 Bundesländern teilten.
Dafür mussten wir am Freitag umso früher aufstehen: Bereits um 5 Uhr ging es für mich und den Jungenvierer zur Strecke, die normalerweise wirklich beeindruckend ist – im Nieselregen jedoch eher uneinladend war. Dafür gab es eine andere Überraschung: Die neuseeländische Nationalmannschaft hielt in München gerade ihr Trainingslager ab. Einer-Olympiasieger Mahe Drysdale lieferte sich dabei einen heftigen Zusammenstoß mit einem süddeutschen Kinderzweier, bei dem er in einer Startübung so kräftig in das Zweierboot fuhr, dass ¼ seines Bootsrumpfes abbrach und stecken blieb. Zum Glück blieben alle unverletzt. Davon verschont, konnten unsere beiden Boote pünktlich auf die Langstrecke starten. Auf der Siegerehrung am Abend war dann die Enttäuschung im SH Block groß: Nur 2 von unseren 27 Booten landeten in der besseren Hälfte des Feldes. Unseren Booten erging es ähnlich: Mit nur wenigen gemeinsamen Rudereinheiten fehlte dem Jungsvierer die im Großboot so wichtige gemeinsame Trainingszeit, mit der man den körperlich überlegenen anderen Bundesländern den Kampf hätte ansagen können. Auch mit einer Saisonbestzeit von 12:26.52 landeten das Boot am Ende auf dem 19. Platz und zog somit in das D-Finale ein. Der Mädchenzweier konnte seine bisherige Bestzeit sogar um eine Minute auf 14:34.03 drücken, hatte jedoch auch damit gegenüber vielen körperlich größeren Mannschaften das Nachsehen und zog mit einem 18. Platz ebenso wie der Vierer als erstes Boot ins D-Finale ein.

Am Samstag stand dann erstmal der allgemeine Athletikwettbewerb an, bei dem jedes Bundesland mehrere Riegen stellt, die sich dann in allgemeinsportlichen Disziplinen messen. Die Riege mit Joost, Jaane, Jonas und Helena siegte dabei in ihrer Abteilung und durfte abends unter Applaus auf dem Siegerpodest die Medaillen entgegennehmen und wertvolle Pokalpunkte für SH einheimsen. Aber nichts können unsere Kinder besser als … richtig - schreien! Die Riege mit Magnus und Mitja setzte sich im Sonderwettbewerb um den lautesten Schlachtruf gegen 107 andere Riegen durch! Da es seit Freitagmittag heiß und sonnig war, nutzen die Sportler am freien Nachmittag die Gelegenheit, sich im Regattabadesee eine Abkühlung zu verschaffen, um sich danach, ausnahmsweise ohne selbst Sport zu machen, die Betreuerrennen auf der im Sonnenlicht nahezu karibisch blauen Strecke anzusehen.

Dann kam auf einmal schon der letzte Wettkampftag: Am Sonntag starteten beide Boote in ihren Finals. Da beide als erste Boote in ihr Finale einzogen, war unser Ziel klar: Eine Medaille für beide Boote – und das gelang auch. Kim und Helena waren bis zur 500m Marke hauchdünn in Führung, mussten dann allerdings ein Boot vorbeilassen und konnten sich am Ende über Silber freuen.

50. BW JuM München 2018
Bild: Auch sie haben dem Gegenwind getrotzt – für ihre Leistung im Finale des Zweiers gab es Silber

Beim Viererrennen blieb es dann vom Anfang bis zum Ende spannend. Bei starkem Gegenwind kamen alle 5 Boote am Start gleichgut weg, sodass man auf den ersten 100 Metern keinen Vorsprung ausmachen konnte. Kurz darauf legten sich Brandburg und Hamburg nach vorn. Unsere Jungs bewiesen jedoch den längeren Atem und ließen Hamburg nach wenigen Schlägen links liegen. Bis zu Ende trieben Brandenburg und unsere Jungs sich gegenseitig zu Bestleistungen und legten sich beide weit vor das Feld. Nachdem der Ausgang lange nicht klar war, bewies das Flensburger Team im Endspurt mehr Biss und sicherte im Ziel sich eine Luftkastenlänge Vorsprung, der mit Gold belohnt wurde.
50. BW JuM München 2018
Bild: Geschafft – Gold im Vierer nach einem spannenden Finale

So konnten alle unsere Sportler eine oder zwei Medaillen auf die lange Zugfahrt mit nach Flensburg nehmen. Um kurz vor zwei kamen wir schließlich hundemüde in Flensburg an. Eine weitere spannende Saison liegt nun hinter uns, bis es nach den Ferien dann wieder heißt „Nach der Saison ist vor der Saison“.
Text und Bilder: Bjarne

50. BW JuM München 2018
Bei der Siegerehrung auf der Tribüne
50. BW JuM München 2018
Bild: Bei Sonnenschein ist die Regattastrecke am schönsten
Bild unten: Die Anspannung steigt – gleich erfolgt der Start auf 1000m
50. BW JuM München 2018

 

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Hochbetrieb im RKF

Die beiden Collagen sind am Montag ( 28.5.) zusammengetackert. Deutlich zu erkennen die Aktivitäten in allen Bereichen. Anfänger ( Crashis ), zwei Mannschaften der Firmenruderei auf dem Floß, Studenten in Wartestellung und Hektik vor den Abfahrten. Dirk und Martina fragen sich : haben wir nun alles richtig eingeteilt und keinen vergessen ? Möge das Wetter auch weiterhin die Teilnehmerzahl hoch halten. Der Sommer hat lt. Kalender ja noch nicht einmal angefangen.  Bilder + Text: Uli G.
RKF News
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Über'n Tellerrand ...

Der DRV bietet natürlich auch Wanderfahrten an - die sind zu finden unter https://www.rudern.de/breitensport/wanderrudern unter Verbandswanderfahrten / Termine. Der Ruderverban in Schleswig Holstein bietet unter http://www.rish.de/termine/kategorie/wanderfahrten/ Möglichkeit an, seine Welt mit dem Ruderboot zu erkunden.

Das Ruderer - Portal in Deutschland https://de-de.facebook.com/RUDERSZENE/

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Hinweise der Redaktion

Je nach Anzahl der Artikel kann sich das Erscheinungsdatum des Vereinsmedium (in Papierform) "Der Rollsitz" etwas ändern. Ich bitte den Redaktionsschluß zu beachten und angekündigte Artikel auch zu liefern, wenn um Terminverlängerung gebeten wurde.......!!
Sobald die Zeitung einen fertigen Zustand erreicht hat, geht diese an eine Druckerei - dann kann nichts mehr geändert werden.

Artikel für den "Rollsitz" und die Internetseiten:
Geschichten, Berichte oder einfach Infos die für andere Mitglieder interessant sein können, sind immer willkommen.
Wer einen Rechner benutzt (oder Touchpad / Laptop / Handy ), kann Dokumente im Textformat (*.txt) als Rich-Text-Format (*.rtf) oder andere von Word (office 200 oder höhere Version) lesbare Datei, abgeben.

Bilder können bei mir gewissen Umfang eingescannt werden. Wer dies selber macht, sollte der Redaktion das Bild als "Tiff", "JPEG", "GIF" oder "Windows BMP" zur Verfügung stellen. Die Daten können am Besten per USB Stick bei mir abgegeben werden, oder natürlich auch per eMail. Bei Mails sollte man die maximale Größe, mit Bildern und Text, von 20 MB nicht überschreiten, sonst bleibt es Unterwegs wg. Größenbeschränkungen irgendwo hängen. Bei Bildern bitte den Ersteller/ Herkunft angeben (Schutz geist. Eigentums).

Wenn Ihr mir Berichte oder Tabellen schickt, bitte nicht als PDF - hier kann durch den nötigen Export in das entsprechende Programm erhebliche manuelle Nacharbeit nötig sein. Das ist ja unnötig, weil die Daten ja schon richtig formatiert in eurem Quellprogramm (Word, Excel etc.) vorliegen.

Die Möglichkeit zur Mitgestaltung an unserer Klubzeitung oder den Internetseiten ist also immer gegeben.
Und gute Ideen und Vorschläge bereichern unsere Medien enorm - also: "Raus aus der Lethargie und ran an die Arbeit".

Einige Artikel werden auch auf unseren Internetseiten veröffentlicht. Wer das nicht möchte muß der Redaktion dies unbedingt mitteilen.

Ein Formular zur Beurteilung der Internetseiten findet unter "Feedback" und kann von jedem ausgefüllt werden, der seine Meinung zur Gestaltung kund tun möchte.
Fehler und Ungenauigkeiten in Ausführungen können vorkommen, diese werden gern korrigiert und sind nicht absichtlich geschehen. Bitte den Umgangston bei der Vorbringung der Wünsche beibehalten - das macht es einfacher ;-)
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