Übersicht - Berichtsarchiv

Übersicht Archiv:

Allgemeine Veranstaltungen
+ Spargelessen im RKF (AH - Versammlung mit Damen)
+ Crashkurs vom Winde verweht
+ Anrudern mit Bootstaufe 07.04.2019
+ Gemeinschaftsdienste März/April 2019
+ Norwegen 2019
+ Jahreshauptversammlung 2019
+
Frauenpower im RKF
+ RKF - Filmpräsentation

Wanderfahrten
+

 

Masters + Regatten
+ Dove-Elbe Ralley 2019
+ Ergo-Challenge 2018/19
+ Ergocup 2019

Jugend + Regatten
+ Regatta Köln 18. / 19.05.2019
+ Regatta Bremen 2019
+ Regatta Hamburg, Trainingslager Ratzeburg Ostern 2019
+ Regatta Lübeck (26.04.)
+ Trainingslager Norwegen



 

Ältere Berichte aus dem RKF sind jeweils auf einer separaten Seite untergebracht. Diese sind auch im Printmedium "Rollsitz" erschienen. Für Interessierte geht es nun an dieser Stelle durch Auswahl der Jahres weiter:
2019, 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005
Hier geht es zur Seite mit Neuigkeiten aus dem Klub und aktuellen Berichten
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Ergo-Challenge 2018/19

Wir, die Studentengruppe des RKF, wollten sportlich durch den Winter kommen. Darum und um ein bisschen Schwung in das Wintertraining zu bringen, stellten wir uns der Herausforderung des 8GP. Der 8GP ist ein Online-Ergometerwettkampf, bei dem wir uns fünf Monate lang jeden Monat einer Aufgabe stellen und als Team gemeinsam auf einem Ergometer eine bestimmte Strecke fahren. Die Motivation in unseren Reihen war so hoch, dass wir sogar zwei Gruppen gemeldet haben: einen Männer-Vierer und einem gemischten Achter. An einem Montag Mitte November, begann der Spaß mit zwei Mal 500 Meter pro Person. Die zu bewältigenden Aufgaben wurden jeden Monat anspruchsvoller, und wir - so war unsere Hoffnung - mit jedem Monat fitter.

So wurden im Dezember gemeinsam 25,000 Meter im Achter bzw. 12,500 Meter im Vierer gefahren, im Januar fuhr jeder Sportler bereits zwei Mal 1000 Meter, im Februar wurden dann 2000 Meter am Stück gefahren und im März durfte jeder 15 Minuten auf dem Ergo sitzen und so viele Meter hinter sich bringen, wie er schafft. Auf der Homepage des 8GP (https://8gp.dk/) konnen jederzeit Zwischenstände angeschaut werden.

Am Ende der Wintersaison wurden dann die Punkte gezählt und die Ergebnisse können sich sehen lassen: So erreichte der Männer-Vierer bei den Open Men Fours den zweiten Platz und der gemischten Achter den dritten Platz der Open Mixed Eights. Nach dieser höchst motivierenden Wintertrainingsphase freuen wir uns, in die Wassersaison zu starten! Lasse F.


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Spargelessen im RKF (AH - Versammlung mit Damen)

AH`s mit Damen ? Das haben wir ja noch nie gemacht, jedenfalls nicht bei Versammlungen der "Alten Herren". Am Freitag wurde die Tradition unterbrochen, bleibt es dabei ?  Unser AH-Präsident Detlef Handler begrüßte 24 Anwesende zu einem Abend mit Schinken und Spargel vorab, beste Qualität ! 70 Jahre AH-Verband bedeutet 7 Jahrzehnte Förderverein für die Jugend im RKF. Zu niedrigen Jahresbeiträgen haben die Mitglieder die Kassenlage des aktiven Klubs immer sinnvoll unterstützt. Die Geselligkeit wurde nie vernachlässigt. "Altgediente" können sich an die immer Anfang des Jahres stattfindenden Versammlung erinnern, an die humorvollen Protokolle und die oft nie ernst gemeinten "sachlichen" Unterhaltungen nach dem Essen. Gesprächsstoff gab und gibt es ja immer, so auch am 24.5. im Bootshaus. Die Plätze an den beiden langen Tischen wurden oft gewechselt, jeder wollte mal anderen einen sinnvollen Smalltalk anbieten - oder antun ! ? Ausgesuchte Weine haben das Niveau hoch gehalten und so ging man erst gegen Mitternacht nach Hause. Fazit : das sollten wir regelmäßig machen: ein gutes Essen vorab und leichte Konversation zum Nachtisch.       Uli G
RKF AH Vorsitzende Zwei Präsidenten des AH-Verbandes , Johannes Fechner hatte 2 Jahrzehnte geführt, bevor Detlef Handler sein Nachfolger wurde
RKF Spargelessen
RKF Spargelessen
Das Essen war wieder hervorragend - und am Samstag nach dem Rudern gab es noch reichlich Reste, HGB!
Bild + Text von Uli G.
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Regatta Köln 18. / 19.05.2019

Am vergangenen Wochenende war unser Juniorengruppe auf der Kölner Juniorenregatta überaus erfolgreich. Konstantin ging im schweren Junior B Einer und schweren Junior B Doppelzweier an den Start. Er meisterte beide Rennen am Samstag mit Bravour, konnte diese jeweils deutlich gewinnen und sich so für den ersten gesetzten Lauf am Sonntag qualifizieren. Hier sollte er gegen die schnellsten Boote antreten. Sowohl im Einer als auch im Doppelzweier konnte er einen hervorragenden vierten Platz erzielen. In den kommenden Wochen wird die Prioriät dann vor allem auf dem Doppelzweiertraining liegen, welcher zur DjM in Brandenburg gefahren werden soll. Lewin, Lars und Lea präsentierten sich im leichten Doppelvierer äußerst stark. Mit sehr ambitionierten Rennen konnte Lars am Samstag im ersten Boot des Ruderverbandes Schleswig Holstein die schnellste Zeit dieser Bootsklasse errudern, während Lewin und Lea als zweites Boot des Ruderverbandes Schleswig Holstein die dritt schnellste Zeit errudern konnten. Dies bedeutet, dass die drei ersten Vierer innerhalb von einer halben Sekunde ins Ziel kamen. Leider wurde die Regatta am Sonntag frühzeitig abgebrochen, sodass ein direkter Vergleich nicht möglich war.

Regatta Köln 05.2019

Links: Konstantin nach seinem Einersieg am Samstag

 

Rechts: Henning (RVK) und Konstantin (rechts, RKF) nach ihrem Sieg am Samstag

Regatta Köln 05.2019

Oke präsentierte sich im leichten Vierer ohne und im schweren Achter wie schon in Bremen in sehr guter Form. Nach Steuerschwierigkeiten am Samstag und einem unglücklichen Start am Sonntag geht das Boot als zweites Boot in die Vorbereitung der kommenden Regatten in Hamburg und Ratzeburg.
Auch unser „kleiner“ B Junior Mitja durfte in Köln wertvolle Erfahrungen im Einer sammeln. Am Samstag musste er noch einsehen, dass man mit zwei Krebsen auf den ersten 250 Metern den Anschluss ans Feld nicht halten kann, zog jedoch die richtigen Konsequenzen aus diesem Rennen und ging Sonntag mit deutlich weniger AUfregung an den Start. Hier konnte Mitja von Beginn an dem Tempo seiner Gegner folgen und arbeitete sich über die Strecke mit langen kraftvollen Schlägen an einigen seiner Gegner vorbei, sodass am Ende ein solider zweiter Platz im vierten Finale zu Buche steht.

 

Regatta Köln 05.2019
(v.l.n.r.) Moritz (RRV), Lars (RKF), Malte (RVK), Malte (RRC), Johannes (RRC) nach ihrem Sieg am Samstag
Mit diesen Ergebnissen geht es nun in die letzten Wochen der Saison, in denen alle nochmal mit dem letzten Feinschliff allerbeste Ergebnisse aus sich herausholen möchten. Morten

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Regatta Bremen 2019

Vom dritten bis zum fünften Mai war die Juniorengruppe des Ruderklub Flensburg e.V. zur Regatta in Bremen auf dem Werdersee. Hier gingen die Sportler in den Booten des Ruderverbandes Schleswig Holstein an den Start. Oke ging im leichten Achter und leichten Vierer mit seinen Ruderkammeraden aus Schleswig Holstein und Meckelnburg Vorpommern an den Start und Magnus durfte sich nach Lübeck auch in Bremen im Einer beweisen.
Gerade die leichten Vierer konnten sich optimal präsentieren und stellten mit dem ersten Boot und dem zweiten Boot das zweitschnellste Boot der Regatta in Bremen. Diese Ergebnisse machen Hoffnung auf die kommenden Regatten in Köln und Hamburg, die als Standortbedingungen für die deutschen Meisterschaften in Brandenburg gelten. Magnus kämpfte sich unter widrigen Bedingungen durch alle seine Rennen und machte nach einem durchwachsenen Winter den Schritt in die richtige Richtung und überwand seinen inneren Schweinehund.

Überraschen konnte Joost, der mit seinem Vierer und im Zweier mit seinem Partner aus Rendsburg gute Ergebnisse einfahren konnte. Samstag ging der Zweier noch in Leistungsgruppe Drei an den Start und konnte von allen gestarteten leichten Zweiern die zweitschnellste Zeit erzielen. Am Sonntag durfte der Zweier sich in der Konkurrenz der Leistungsgruppe eins beweisen und konnte sich auch hier in der vorderen Hälfte positionieren. Für einen Zweier mit zwei Sportlern des jüngeren Jahrgangs ein hervorragendes Ergebnis.

Regatta Bremen 052019 Joost und sein Zweierpartner
Die Bilanz des Wochenendes -10 Siege für unsere Leistungssportler und viele wertvolle Erfahrungen. Morten

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Regatta Hamburg, Trainingslager Ratzeburg Ostern 2019

Am 6. April 2019 startete für die Leistungssportgruppe des Ruderklub Flensburg e.V. die Wettkampfsaison 2019. In Hamburg ging es darum, dass die Entscheidungen über die Besetzung der Projektboote des Ruderverbandes Schleswig Holstein getroffen werden mussten. Hierfür gingen Lewin, Lars und Joost im leichten Projekt von Landestrainer Kim Koltermann und Konstantin und Mitja im schweren Projekt von Landestrainer Björn Lötsch und Morten Schult an den Start. Schon in den Wochen zuvor konnte man die Trainingsgruppe jeden Samstagmorgen beobachten, wenn zwischen dem Ostseebad und der Schusterkate Vorbelastung um Vorbelastung gefahren wurde, damit alle optimal vorbereitet nach Hamburg reisen konnten.
Regatta Hamburg 06042019

Momente, die jeden Trainer verzweifeln lassen):Stm.  Tizian Hillemann (Geesthacht), Maximilian Giering (Lübeck), Henning Otzen (Kappeln), Konstantin Kluge (Flensburg), Mitja Heller (Flensburg)


Mit guten Rennen konnten alle Sportler sich leistungsgerecht einsortieren, sodass Joost im dritten leichten Vierer rudern wird, Lewin im zweiten leichten Vierer sitzt und Lars im ersten leichten Vierer sitzt. Gerade Während Lewin schmerzhaft lernen musste, dass man sich auch mal über technische Probleme stellen muss, wenn man nach hohen Zielen greifen will, konnte Joost sehr wertvolle Erfahrungen sammeln und Lars sein volles Potenzial abrufen. Ein sichtlich erleichterter Lars Marek sagte:“ Nach dem langen Wintertraining ist es schön zu sehen, dass sich all der Aufwand und alle Stunden im Trainingsraum gelohnt haben.“
Bei den schweren B Junioren konnte Konstantin die Rangliste deutlich vor seinem Zweier und Viererpartner Henning aus Kappeln gewinnen. Mitja hingegen, der seine ersten 1500 Meterrennen im Einer fuhr, war sehr nervös und musste sich für den ersten Vierer qualifizieren. Im Vorlauf meisterte er seine Aufgabe noch mit Bravour und ging selbstbewusst in den Endlauf. In diesem Endlauf krebste Mitja am Start so kapital, dass er quer in der Bahn lag und sich zunächst neu sortieren musste. Als er dann in den Tritt kam, kam er immer besser in Schwung und konnte sich nach und nach an seinen Gegnern vorbeischieben und konnte den vierten Platz belegen. Eine Erfahrung, die ihn mit Sicherheit für die kommenden Jahre prägen wird ;-)

Unser A Junior Lars Oke hatte sich schon über Wettkämpfe in Mölln und Leipzig eine Position im leichten Junior A Projekt erarbeitet und übte in Hamburg für den eine Woche später stattfindenden Wettkampf in Köln.

Regatta Hamburg 06042019
Konstantin Kluge (RKF) auf Schlag Henning Otzen (RVK) im Bug


Nach dem Abschluss des Wettkampftages ging es für alle nach Ratzeburg, wo die nächsten fünf Tage intensiv in den Mannschaftsbooten trainiert werden sollte. So standen täglich zwei oder drei Einheiten mit zusätzlichen Vorträgen auf dem Programm. Ein straffes Programm, das dank der Voraussetzungen in Ratzeburg hervorragend bewältigt werden konnte.
Nun sehen wir gespannt den nächsten Aufgaben entgegen.

Morten Schult

 

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Regatta Lübeck (26.04.)

Am Freitag den 26.04. ging's los zur ersten richtigen Regatta dieses Jahres, wie immer nach Lübeck. Nachdem am Freitag alle nochmal auf dem Wasser waren, gingen wir zeitig im Vereinsgebäude der LRG schlafen. Am nächsten Morgen mussten Jaane und Kim als erstes raus um die 3000m Meter lange Strecke zu fahren, bei der sie Erste aus Schleswig Holstein wurden.

Über den Tag verteilt hatten wir Junioren nach und nach auch unsere Rennen. Konstantin gewann sowohl sein Zweier als auch sein Viererrennen. In dem Leichtgewichtsvierer Rennen wurde Lewin in seinem Boot zweiter und ich in meinem Boot erster. Auch Magnus fuhr seine zwei Einerrennen erfolgreich und gewann Diese.

Am Nachmittag konnten Jaane und Kim dann nochmal ihr Können im Zweier auf 500m beweisen und wurden Zweite. Am Sonntag gingen weitestgehend die gleichen Boote an den Start außer bei Jaane und Kim, die jeweils im Einer starteten und auch dieses Rennen gut überstanden. Konstantin gewann auch am Sonntag wieder seine beiden Rennen. Lewin und ich wurden Dritter im Zweier und die Platzierung in den Vierer Rennen blieben gleich. Auch Magnus gewann eines seiner Rennen und fuhr auch das Zweite gut durch. Oke hatte über das Wochenende verteilt 4 Rennen im Achter. Da es keinen weiteren Leichtgewichtsachter gab, mussten sie bei den Schweren Achtern mitfahren und wurden vierte. Nachdem alle ihre Rennen gemeistert hatten fuhren wir zufrieden nach einem erfolgreichen Wochenende nach Hause.
Lars Marek

Regatta Lübeck 04.2019
Von link nach rechts: Moritz Klingfurt (Rendsburg), Malte Machwitz (Ratzeburg), Malte Zilkens (Kappeln), Johannes Langhans (Ratzeburg), Lars Marek (Flensburg), Bild Kim Koltermann

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Dove-Elbe Ralley 2019

In diesem Jahr war unser Achter (Heinrich Meesenburg) insgesammt 3x im Einsatz: Der Klassiker unserer Männer Masters Achter (Stm. Jochen, HGB, Arne, Frank, Michael B., Siggi, Dieter, Stefan L., Jürgen P.), seit Ewigkeiten mal wieder eine Damenmannschaft (Stm Dirk B., Anja, Ilka S., Doris, Karin V., Claudia, Susanne , Chriss , Bente)
und eine Renngemeinschaft mit Berliner Vereinen und Elmshornern Ruderern (Stfr. Wiebke H., Jürgen B. (Elmshorn), Andreas D. und Arndt M. (RKF), Uwe D. und Frank B. (Ruderklub Tegel), Reinhard S. (Neuruppin), Gerd L. und Hanni S. (RKF).

Wir hatten es wettertechnisch sonnig, mit zunehmender Wolkendecke und zwei Regenschauern. Die Stimmung auf dem Platz war wieder gut und so war die Zeit vor dem Rennen auch kurzweilig. Es gab schließlich den einen oder anderen Kameraden /-in den man kannte und sich kurz austauschen konnte.

Die Strecke selbst war ja bekannt und bot keine Überraschungen. Lediglich der wechselnde Wind sorgte mehr oder weniger Schub ;-)
Eine Tour die bei uns ganz prima "lief": Alle waren motiviert und horchten der ermahnenden Stimme Jochens (diesmal als Steuermann) wenn der Rhythmus mal nicht ganz stimmte.

Das Einlaufbier nach dem Aussteigen war seher willkommen. Nach dem Duschen gab's erstmal was zu essen.
Die Regatta klang bei der Siegerehrung aus.
Und hier unsere Ergebnisse:

Rennen Nr 26 8 + GIG B MF
2. RK Flensburg mit 59:27 Minuten, Gesamtunkte 488

Rennen Nr 32 8 + GIG F MM
1. RK Flenbsurg mit 54:20 Minuten, Gesamtpunkte 326
3. RK Flensburg, Elmshorner RC, RC Tegel, Neuruppiner RC mit 57:56 Minuten, Gesamtpunkte 347

Die "Quälerei" während der Fahrt war an diesem Tag schnell vergessen, insbesondere wenn es so gut lief wie unserem Achter und wir auch noch einen 1. Platz machen konnten. HGB!

Bilder und Erlebnisberichte der anderen zwei Achter kommen ggf. noch.


Gergedorf MF Achter 2019
Die Masters - Frauen (Bild mit Karins Kamera)
Bergedorf 04.2019
Gerd und Hanni, im Hintergrund Doris, Chriss, Wiebke, Andreas und Arndt (Bild Claudia)

 

Die Dove Elbe soll wieder an das durch Tidenhub beeinflußte Gewässer angeschlossen werden.
Das hätte wohl in letzter Konsequenz zur Folge das der Rudersport dort in der bisherigen Form nicht mehr möglich ist.

Auf Wunsch des RC Bergedorf stellen wir hier auch die Info für alle Interessierten bereit
Alle Infos zu dem Thema: https://www.forum-tideelbe.de/massnahmen/ausgewaehlte-massnahmen?id=0
Online Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-dove-elbe-retten
Bürgerintivitive: https://dove-elbe-retten.de/
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Crashkurs vom Winde verweht

Das war am Wochenende bei uns nicht das Idealwetter für Neueinsteiger - neudeutsch Crashis. 
19 Teilnehmer standen am Freitagabend auf der Matte. Aber raus aufs Wasser ging nicht und war auch nicht vorgesehen (Nordostwind Stärke 5 bis 6).
Der Kennlernabend diente der Boots- und Materialkunde , Vorstellung der Räumlichkeiten mit der Sporthalle und erste Sitzversuche auf dem Ergometer. 

Ein offenes Boot auf dem Vorplatz wurde mit sachkundigen Erklärungen den Anwesenden gezeigt und darauf hingewiesen was man alles falsch oder richtig machen kann. In der Hoffnung - am Sonntag ist das Wetter sicher besser - und für eine erste Ausfahrt günstiger, ging man in erwartungsvoller Stimmung nach Hause. Leider war dann der Sonntag 14 Uhr nur für ein Unterhaltungsprogramm der besonderen Art geeignet.
Crashkurs2019
Lukas hat bei "seinen" Studenten ein Multitalent entdeckt mit Showerfahrung auf vielen sportlichen Bühnen: Volltreffer ! Rebekka, erst seit einem Jahr bei uns im Klub, kam, sah und ergriff gleich die Initiative  für ein Programm im Klubraum und draußen auf der Wiese. 
Alle machten mit ( von uns auch Harry  M.) und strapazierten sich unter Rebekka`s Anleitung tanzend und spielend bis zur Erschöpfung (leicht übertrieben).       
Crashkurs2019
Lukas kümmerte sich parallel in der Halle ( Halle der Bewegung ) um die Grundübungen des Ergometerruderns und die Handhabung an den Geräten. Im Klubhaus wurden schon Kuchen vom Blech und Torten hingestellt, mit frisch gebrühtem Filterkaffee eine angenehme Unterbrechung zwischen Theorie und Praxis. Damit nicht genug. Arne hat windgeschützt hinter dem Haus lange mit der Grillkohle gekämpft, konnte dann aber doch Fleischspezialitäten der besonderen Güteklasse servieren. Mit einem Bierchen dazu entwickelte sich eine aufgelockerte Stimmung.

Der Versuch Sonntag geht es aber aufs Wasser wurde vom kalten Nordostwind im wahrsten Sinne abgeblasen.  Jetzt werden die "Neuen" !! ?? auf die Woche verteilt und finden mit Unterstützung der "Altgedienten" schnell den Anschluß an oder in die Gemeinschaft. Unser regionaler Wettergott Meno Schrader verspricht den Bewohnern von Schleswig-Holstein (auch Schläfrig-Holzbein genannt) 70 Prozent Westwind, 10 Prozent Nord- und Südwind, und nur 20 Prozent Ostwind !

19 Interessenten sind gekommen: Acht Männer und elf Frauen ( Damen natürlich ). Das Durchschnittsalter liegt bei 31,5 Jahren, genau die Jahrgänge sehen wir gern bei uns.
"Altgediente" und "Neue" finden im Boot und am Tresen schnell zueinander, man soll es nur wollen 1     Uli G.

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Anrudern mit Bootstaufe 07.04.2019

Der Wettergott war auf unserer Seite. Wie man auf den Fotos sieht nur Sonnenschein und glattes Wasser. Der Vorsitzende Arndt Mattsen begrüßte am Sonntag 13 Uhr zum Anrudern viele Klubkameraden die - gut erholt aus dem Winterschlaf zurück - den Weg zum Bootshaus fanden. Anrudern ist jedes Jahr im April, aber verbunden mit einer Bootstaufe schon seltener. Familie Koch - Kinder des in den 50er und 60er Jahren aktiven Miglieds Egon Koch - haben ein neues Jugendskiff kräftig mitfinanziert. Die Verbindung zur Familie Koch wird auch noch nach Jahrzehnten aufrechterhalten. Tochter Beate hat bei uns aktiv gerudert und trainiert, und dabei unseren Jugendtrainer Jürgen Hauschke kennengelernt und.... geheiratet. ( echte Klubehe ! ) Wir hatten schon in früheren Jahren einen Einer "Egon Koch" . Der ist aber in die Jahre gekommen und inzwischen ausgemustert. Stefan Koch ( Sohn von Egon Koch ) hat am Sonntag den nagelneuen Einer getauft, und Lukas Fehre hat den Anwesenden die Schwimmfähigkeit des Bootes vorgeführt.

RKF Anrudern 2019
RKF Anrudern 2019
Zwei Achter, 3 Vierer, 1 Dreier und 1 Zweier begeiteten den "Täufling" bis zur Hafenspitze und zurück. Der leichte Ostwind hat keine Schwierigkeiten bereitet . Zurück im Klub wurden 7 Torten und sonstige Kuchen angeschnitten und die Kaffeestunde z.T. nach draußen verlegt. Arne J. hatte reichlich Bratwurst besorgt und "gegen unseren Willen" die Grillsaison eröffnet. Hätte man das gewußt hätte man nicht so viel Kuchen gegessen. Jetzt gehen wir froh gelaunt und erwartungsvoll in die Rudersaison 2019. Die Crashkurse beginnen auch schon am kommenden Wochenende ( Freitag 12. bis Sonntag 14. ) Der Vorsitzende kann zufrieden sein !  Uli G.
RKF Anrudern 2019
Die Grillsaison ist immer zu kurz, ein rechtzeitiger Beginn also notwendig ;-)

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Gemeinschaftsdienste März/April 2019

Gemeinschaftsdienst Nr. 3

Letzte Putzarbeiten am Tag vor dem Anrudern. Sogar die 9 Ergometer kamen einmal an die frische Luft. Hier und da wurde noch mit Farbe rumgekleckert, aber nun können wir der Saison sauber entgegensehen.  Uli G.
Gemeinschaftdienst

Das Gemeinschaftsdienst nicht von "Gemein" (Böse) kommt ist klar, denn zusammen haben wieder etliche Teilnehmer "Klar Schiff" gemacht. Viele Hände schaffen hier wirklich ein Menge Sachen weg. Es wurden auch Mitglieder gesichtet, die ohnehin schon ehrenamtlich Tätig sind. Gut - nicht alles ist "muss ich jetzt haben", aber beim nächsten Mal ist jemand anderes dran ;-) Und falls es keinem aufgefallen ist: Es bläst keiner Trübsal auf den Bildern - das liegt nicht unbedingt an der netten Aufforderung des Fotografen zu lächeln. In der Pause gibt's auch 'nen Keks zum Kaffe oder Tee oder Bier oder ...
Also kein Grund das man nicht mal vorbeischaut :-) HGB!

 

Gemeinschaftsdienst Nr. 2

Gemeinschaftsdienst 03.2019

Das gute Wetter am letzten Samstag (31.03) hatte wohl auch seinen Anteil an der regen Beteiligung zu den Arbeiten im und am Bootshaus, oder lockten die Würstchen mit Kartoffelsalat viele an. Farbpinsel, Wasch- und Wischlappen im harten Einsatz.
Die beiden Fotocollagen sagen alles gut aus ( zusammengestellt von Karin Völz und Uli G. ) Auch die Brücke zum Wasser wurde sinnvoll bearbeitet. Endlich ist einmal ein rutschfestes Gittergeflecht als "Auslegeware" montiert worden. Da haben unsere "ewigen Studenten" gute Arbeit geleistet. Wie verhalten sich jetzt Möwen und Enten auf der Brücke ? Sie werden auch weiterhin ihr Verdautes auf dem Gitter entsorgen. Und nicht vergessen:
Samstag 6.4. Gemeinschaftsdienst Nr. 3 mit dem reichhaltigen Frühstück ( bitte bei Arne anmelden ) und am Sonntag 13 Uhr ist Anrudern. Uli G.

Gemeinschaftsdienst 03.2019

Gemeinschaftsdienst Nr. 1

Gemeinschaftsdienst
Wer sich auf den Fotos erkennt war dabei. Leider nicht abgelichtet aber mit Eifer dabei, Thea, Hauke, Frank G. und HGB. Zwei weitere Daten der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen bietet der Vorstand noch an, 30.3. und 6.4. immer ab 9 Uhr 30 mit anschließendem fröhlichen Beisammensein ( bis zu Hause der Mittagsschlaf ruft )    Uli G.

Anm. der Redaktion: Wir bitten zu entschuldigen wenn sich jemand nicht auf den Bildern wiedergefunden hat oder nicht erwähnt wurde. Das ist keine Absicht. Jedenfalls waren alle Teilnehmer am Arbeitsdienst mit Eifer dabei :-)

 

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Norwegen 2019

Akademische Langlaufabteilung RKF

Norwegen

Auch in dieser Wintersaison sollte es mal wieder in den norwegischen Schnee zum Skilanglaufen gehen. Das Ziel lautete wie das eine oder andere vergangene Jahr Skeikampen nördlich von Lillehammer.
Zwei Wochen war der harte Kern unterwegs, nach einer Woche gab es ein doppelbelegtes Wochenende, bevor die ersten schon wieder abreisten und die anderen ihren Skiurlaub noch vor sich hatten. 14 Leute waren wir insgesamt, die sich im klassischen Skilanglauf, Skating und alpinen Skisport versuchten. Wir haben schöne Touren unternommen und dabei den Tiefschnee gekostet. Wir waren bei strahlendem Sonnenschein, Schneesturm und eisigem Wind unterwegs und haben sogar Wiebke und Steffen Schweiger auf der Loipe getroffen 😊. Zu essen gab es reichlich: selbst gebackenes Brot, Pfannkuchen und Obstsalat zum Frühstück, Hackfleisch in so mancher Variation und das Obst und Gemüse reichte auch bis zum letzten Tag. Es gab eine laute und leise Woche voller Puzzle, Gesellschaftsspiele, Bücher, Sauna und viel Schnee. Die Rückfahrt war etwas abenteuerlich. Angefangen bei sehr viel Schnee auf den Straßen über 6 m hohe Wellen im Skagerrak kamen wir mit ordentlicher Verspätung wieder in Flensburg an. Mal wieder hatten wir eine schöne, erholsame, sportliche, gemütliche, fröhliche, lustige Ski-Reise zusammen. Nun kann die Rudersaison 2019 losgehen!

Norwegen Studis 2019

Wir sagen hiermit vielen herzlichen Dank, dass wir den Klubbus für diese schöne Tour ausborgen durften!

Eure „Studenten“ und Studierenden

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Jahreshauptversammlung 2019

Gewählt oder ernannt:
RKF Wahl 2019
Auf der Jahreshauptversammlung am letzten Freitag (bericht nachfolgende Passage) wurden die neuen (aber vorrangig die bewährten ) Führungskräfte präsentiert und natürlich einstimmig zu ihrer Amtsübernahme begrüßt. Einundfünfzig RKF´ler konnten den Ge- ( -erwählten ) persönlich gratulieren, für alle Nichtanwesenden hier die Fotos mit Namen und ihren Tätigkeiten - von links nach rechts und oben nach unten :  Vorsitz Arndt Mattsen, Vors. Verwaltung Beate, Vors. Breitensport Lukas, Vors.
Leistungssport Ingo, Wanderruderwart Heino, Bootswart Jochen, Kassenverwaltung Karin D., Kassenprüfung Kerstin W., Ökonomie Karin V. und Stefan L. 
Collage+Text Uli G.

Gut besuchte Versammlung: 51 Mitglieder ( oder sagt man heute auch Mitgliederinnen ? ) trafen sich am Freitag im Bootshaus zur Jahreshauptversammlung. 40 haben vorab eine sehr gute Waldpilzsuppe mit Fleischeinlage genossen, um dann um 20 Uhr gestärkt in die umfangreiche Tagesordnung einzusteigen. Unser wie immer gut gelaunte Vorsitzende Arndt Mattsen zog zügig die 17 Programmpunkte durch.  

JHV 2019
Gut vorbereitet in den Vorstands- und Ausschußsitzungen gab es keine Probleme und keine langen Diskussionen. Wenn es allerdings ums Geld geht - sprich Etatplan 2019 - sind doch erweiterte Erklärungen notwendig.  Arndt hat an der großen Leinwand ein sehr umfangreiches Zahlenmaterial erläutert und manches Klubmitglied mit den Zahlen vor und hinter dem Komma leicht überfordert. In der Sache war sicher alles notwendig und richtig, war ja auch vorab vom Vorstand und Kassenprüfer abgesegnet. Fazit : der RKF arbeitet mit nur 500 Euro Gewinn hart an der "schwarzen Null" .  Die größte Baustelle 2019 wird die neue Brücke sein. Hier ist man 2018 nicht vorangekommen, das lag allerdings nicht am Vorstand. 4 ( sprich vier ! ) Behörden müssen für dieses "Bauvorhaben" ihre Genehmigungen erteilen, und so etwas dauert bekanntlich in Deutschland lange.
JHV 2019
JHV 2019
Zurück zum Programm: gewählt und ernannt ( immer einstimmig mit der Enthaltung des Kandidaten ) wurden: Vorsitzender Arndt Mattsen, stellv. Vors. Verwaltung Beate Falkenberg, stellv. Vors. Leistungssport Ingo Voigt, stellv. Vors. Breitensport Lukas Fehre, Kassenwartin Karin Dose, Kassenprüferin Kerstin Weber, Bootswart Jochen Schendel, Wanderruderwart Heino Hansen, Rollsitz Lasse Fiedler, Ökonomie Karin Völz und Stefan Lehnert.
JHV 2019
Unter dem Punkt 16  - Ehrungen - ergriff unser Ehrenmitglied Klaus Scharf das Wort und hielt eine beachtliche und ehrliche Laudatio für unser Ehrenmitglied Jochen Schendel. Jochen - ( Mitglied seit 1953 ) hat in den 6 Jahrzehnten immer ein Amt angenommen und bleibt uns auch als gut erhaltener "Achtziger" als Bootswart erhalten. Mit "Standing Ovation" und einem von Paula W. für Jochen handgefertigten Ruderblatt konnte sich Jochen wieder hinsetzen und sein "kleines Bierchen" genießen. So hörte der Abend dann um 23 Uhr offiziell gut auf.   Uli G.

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Frauenpower im RKF

Endlich einmal wieder ein "leistungsstarker" Frauen- ( natürlich Damenachter ) am Ostseebad. Seit Wochen schon regelmäßig am Samstagvormittag auf den Gewässern der Förde : Acht Damen mit Trainer Dirk Billerbeck - genannt Billy - wollen auf der ersten großen Regatta im April in Hamburg - Bergedorf  den Gegnern aus ganz Norddeutschland zeigen welche Kraft in den Flensburger "Mädchen" steckt. Auf dem Foto sehen wir acht von dreizehn  Ruderinnen die bereit sind in diesem Jahr Regatten zu besuchen. Die antreibende Kraft dahinter ist Doris Nebbe ( ganz rechts im Bild ) Sie koordiniert die Mannschaft so damit von Dreizehn Damen immer acht das Boot besteigen können. Der Herrenachter hinkt dem Damenpower in diesem Jahr etwas hinterher, will aber auch in Bergedorf starten. Die "älteren Jungs" bringen erst einmal Glanz in die Rollschienen ( siehe Foto ), angeblich wird das Boot dann schneller !!! ???         Uli G.
Frauenachter 2019
Billi, Julia, leider nicht zu erkennen (Infos an die Redaktion), Claudia, Bente, Ilka, Chriss, Karin, Doris
Vor wenigen Tagen sahen wir auf unserer Internetseite eine Achterdamenmannschaft in günstiger Fotoposition. Protest der Damen die nicht abgelichtet waren blieb nicht aus. Es sind ja nicht immer alle da am Samstag, also heute schnell eine Collage als Nachlieferung mit fünf gleichberechtigten Frauen und Mädchen die auch zum Damenpowerachter gehören, jemand vergessen ?? Auf dem Foto unten von links nach rechts : Karin v., Kerstin, Silla, Ilka S., und Beate.    Uli G.
Maennerachter 2019
Viel Bewegung hat viel Abrieb erzeugt, HGB! ;-)
Bild und Ton, das kennt ihr schon, ist von Uli G. :-)

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Ergocup 2019

Die Möglichkeit zum Auftakt in das neue Wettkampfjahr bietet traditionell der Ergocup in Lübeck. Dieses Jahr wurde der Wettkampf jedoch zum ersten Mal nicht in der Hansestadt ausgerichtet, sondern vom Rendsburger Ruderverein in der Nordmarkhalle ausgerichtet.
Die Flensburger Trainingsgruppe brachte wie auch in den Jahren zuvor eine große Mannschaft an den Start.
Den Anfang machte unsere Kindergruppe, die über 500 Meter als erste an den Start gehen durften. Für einige war es der erste Start auf einer Ruderveranstaltung, sodass ihnen die Nervosität anzumerken war. Dann hieß es auf den Bildschirmen jedoch "Losrudern" und alle Kinder starteten ambitioniert in ihre Rennen. Die Ergebnisse: zwei erste Plätze und ein zweiter Platz-das war ein Auftakt nach Maß.
ErgoCup 2019
Nur wenig später waren unsere Junioren, die in Norwegen gutes Grundlagentraining gemacht haben, an der Reihe ihr Potential abrufen zu können. Alle präsentierten sich nach dem anstrengenden Trainingslager in guter Verfassung. Besonders hervorzuheben ist hierbei der erste Platz von Konstantin im Rennen der schweren B Junioren mit dem er sich die Landesmeisterschaft auf dem Ergometer sichern konnte. Aber auch bei allen anderen zahlte sich das lange und harte Wintertraining aus, sodass sich alle in Schleswig Holstein auf den vorderen Rängen einsortieren konnten. Nun gilt es die aufgebaute Physis weiter zu verbessern und mit der nötigen Technik ins Boot zu bringen, damit sich auch auf den Regatten alle ganz vorne einsortieren können.
Bild + Bericht Morten

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RKF - Filmpräsentation (Klubgeschehen in 46Minuten)

Ein Jahr lang hat uns das Flensburger Filmteam 1.4 ( angegliedert an den "Freien Kanal Fl. ) im Klub begleitet, beim täglichen Ruderbetrieb, beim Anrudern, bei den Dienstagmorgenruderern, bei der Firmenregatta mit Sommerfest und dem Training der Jugend.
RKF Film
RKF Film
Die 3 Hobbyfilmer Wulf, Michael und Inge haben mit hochwertigen Kameras das muntere Treiben bei uns durch die Linse gesehen gut eingefangen. In Interviews und Gesprächen hat das Team sich vorab schlau gemacht und ist dann an einem sonnigen Donnerstag über drei Aktive hergefallen.
RKF Film
Die 3 Altgedienten Arndt, Dirk und Uli G. hatten nicht einmal Zeit ein Schminkstudio aufzusuchen und traten unbekümmert ins "Rampenlicht". Wie im "richtigen Film" folgten wir gehorsam den Regieanweisungen und das mehrmals, denn irgendwas stimmte immer nicht, mal waren es die wechselnden Lichtverhältnisse, mal ein Tornado der Bundeswehr, und dann im letzten Gespräch die lauten Signale der Werft als Aufruf zur Mittagspause 12 Uhr. Am Freitag sahen wir bei guter Beteiligung ( 40 Pers.) das Ergebnis auf großer Leinwand. Der ordentliche Beifall nach 46 Minuten war die Gage der drei Filmschaffenden, dazu überreichte unser Vorsitzender Arndt drei Präsentkörbchen ( für die Filmleute und nicht für die Hauptdarsteller ! ) Der Film ist in guter Qualität auf DVD`s für 8 Euro ( Selbstkostenpreis ) erhältlich bei Uli G.
RKF Film
Zu Beginn der Veranstaltung hat uns der Chefkoch im RKF Andreas D. mit Chili con Carne verwöhnt. Dieses mexikanische Gericht muß man kennen. Es wird mit unterschiedlicher Schärfe gekocht und ist nicht jedermanns Geschmack. Andreas hat eine verträgliche Mischung mit besten Zutaten zubereitet, und wem es nicht scharf genug war konnte mit reinem Chilipfeffer nachbessern. Zwei Männer haben es gemacht und ihr Tellergericht mit Schärfe "verfeinert". Einer hat sofort geweint , der Zweite noch nach einer Stunde.    Uli G.
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Trainingslager Norwegen

Vom 27. Dezember bis zum 5. Januar fand unsere diesjährige Norwegenfahrt statt.
Falls sie im Verlaufe dieses Berichtes die sonst so ausführlich elaborierte Hinfahrt und die Erfahrungen des ersten Tages in unserem geschätzten Ski-Resort vermissen werden, muss ich den Autoren an dieser Stelle entschuldigen, da er an besagten Tagen aufgrund von mangelnder Beobachtungsgabe und Skepsis gegenüber seinem Vater, welcher ihn mit den Worten: „Das Ticket ist gebucht, du musst einfach nur noch in den Bus einsteigen und bist dann heute Abend da“, anstatt am Zielort anzukommen gefühlt am anderen Ende von Norwegen auf einer dunklen Landstraße an irgendeinem Fjord entlangwanderte und damit beschäftigt war eine Unterkunft für die Nacht zu suchen.

Aus diesen Gründen traf ich also ein wenig verspätet in Skeikampen ein und da dies ein Bericht und kein fiktionaler Roman ist, werde ich auch erst dort beginnen:
Es heißt sobald man sich wirklich mit einem Ort identifiziert, sobald man einen Ort in allen seinen Facetten, seinen Bildern, seinen Gerüchen, seinen Farben und seinen Formen erfasst und in sein Herz geschlossen hat, entwickelt man ein Gefühl für diesen Ort. Und damit meine ich nicht, dass man diesen Ort auf einmal intuitiv versteht, sondern ich spreche von einem Gefühl, was sich sofort in einem anfängt auszubreiten, sobald man diesen Ort betritt oder sich auch nur Bilder von ihm anschaut oder sogar nur von ihm hört oder über ihn schreibt. Und sobald man sich eine kurze Zeit lang in diesem Ort aufgehalten hat, erfüllt einen das Gefühl komplett, von oben bis unten, und man fühlt sich beinahe heimisch.

So erging es mir, als ich am Ende des ersten Skitages endlich in dem uns allen nur allzu bekannten Hüttendorf des verschneiten Ski-Resorts „Skeikampen“ eintraf. Nachdem ich netterweise mit dem Klubbus von Lillehammer abgeholt worden war, gesellte ich mich endlich zu den anderen hinzu.

Gerade rechtzeitig zum Abendessen, welches wir, eine Gruppe von 15 Personen, in der Hütte der Trainer zu uns nahmen. Die Ferienhäuser in Skeikampen sind so aufgebaut, dass zwei kleine Schlafräume mit einem großen Wohnzimmer verbunden sind. Und obwohl das Wohnzimmer den Großteil der Hütte in Anspruch nimmt, ist es dennoch für eine ungefähre Anzahl von sechs Personen konstruiert worden.
Erfahrungsgemäß und mit einem guten Willen kann man diese Kapazitäten jedoch deutlich erweitern und so war beim Abendessen mit jedem Tisch, jedem Stuhl und jedem Quadratmeter des Wohnzimmers in Benutzung Gemütlichkeit gewährleistet und kalt wurde uns selbst bei geöffnetem Fenster nicht, da kein eisiger Nordwind die Chance hatte, gegen die kombinierte Körperwärme von 15 eng zusammensitzenden Personen anzukommen.
Während des Verspeisens eines Bananenbrotes mit Nutella kam mir das Bild von einer Gruppe Pinguinen in den Sinn, die sich am Nordpol gegenseitig wärmten.
Als wir beschlossen das Fenster zu schließen und die Heizung noch ein wenig höher zu drehen, änderte sich dieses Bild zu einer Gruppe Pinguinen, die sich in der Sahara gegenseitig wärmten.
Nichtsdestotrotz hatten die meisten von uns danach die Möglichkeit sich wieder abzukühlen, während des kurzen Laufweges zu den jeweiligen Schlafunterkünften.

In den vorherigen Jahren hatten unsere Gruppe immer in mehreren von jenen Hütten übernachtet, die ich vorher beschrieben habe. Was uns nie aufgefallen war, war ein weiterer Wohnungskomplex neben dem altbekannten Hüttendorf. Dieser bestand jedoch aus mehrstöckigen Häusern, quasi Minihotels.
In dieser „Neuentdeckung“ waren dieses Jahr alle untergebracht, abgesehen von den Trainern, und man muss sagen, dass die dort vorgefundenen Unterkünfte definitiv mit ihrer modernen und komfortablen Ausstattung die Tatsache wettmachten, dass der Weg zur Skiloipe fünfmal so lang war, wie vorher.
Lobenswertes Innendesign mischte sich mit Kopfschütteln erzeugendem Außendesign, denn wie uns sehr früh auffiel, waren die Norweger dort ein wenig „kreativ“ geworden.
Der Architekt hatte das Wort „Treppenhaus“ wohl zu wörtlich genommen und so befand sich jeweils zwischen zwei Apartmentkomplexen eine Lücke, in der ein obeliskenartiger Bau in die Höhe ragte. Dieses schmale Gebäude war das wortwörtliche Treppenhaus, in dem man zunächst auf die gewünschte Ebene aufsteigen musste, anschließend auf eine kleine Brücke ins Freie trat und von dort aus schockgefroren das eigentliche Apartmenthaus erreichte.

Ein recht fragwürdiges Design, aber vielleicht war beim Bau der Kranplatz nicht ordentlich verdichtet worden, wodurch die Konstruktion nicht fertiggestellt werden konnte, wer weiß.
In den folgenden Tagen widmeten wir uns der Tätigkeit, für die wir so hoch in den Norden gereist waren, nämlich dem Ski-Langlaufen.

Genau wie in einem Boot auf dem Wasser erfährt man auf seinen Skiern in dem Schnee ein extrem beruhigendes und harmonisches Gefühl, während man durch die idyllische Winterlandschaft Norwegens läuft.
Von unseren Loipen geleitet, glitten wir von Tag zu Tag durch ein Meer aus weißen Bäumen, weißen Feldern und gelegentlich auch weißen Häusern. Es war ein stilles Paradies, was uns trotz jeder körperlichen Anstrengung immer vollkommen in sich aufnahm und jede Trainingseinheit mit zahlreichen unvergesslichen Eindrücken verzierte.

Besonders faszinierend gestaltete sich die erste Einheit des Tages, in der wir früh morgens, während es noch stockfinster war, losfuhren und die Strecke sich im Verlaufe der Zeit immer mehr von schwarz zu weiß entwickelte, bis wir schließlich am helllichten Tage zu den Hütten zurückkehrten.
Aufgeteilt in drei verschiedene Gruppen, absolvierte jeder von uns täglich zwischen zwei und drei Einheiten und trotz der exzellenten Nahrungsversorgung kann ich mit Sicherheit sagen, dass jeder Einzelne danach abends müde und geschafft in sein Bett fiel.
Es dauerte nicht lange und das Ende des Jahres 2018 kündigte sich an.
Wie in jedem Jahr warteten wir an dem gleichen Ort auf die Mitte der Nacht, nämlich dort, wo die Skiloipe durch das Hüttendorf hindurchläuft.
Man könnte annehmen, dass es langweilig sei, jedes Jahr auf die gleiche Weise Sylvester zu erleben, jedoch empfinde ich es eher als faszinierend, in dem Sinne, dass man durch das exakt gleiche Erlebnis zum Jahresanfang und Jahresende eine Art Rahmen um die vergangenen 12 Monate baut und dadurch in den letzten Minuten das Jahr noch einmal ziemlich einfach Revue passieren lassen kann.
Im ersten Moment erinnert man sich an das letzte Mal, wo man hier stand und es fühlt sich an, als sei es gestern gewesen, im nächsten Moment fällt einem jedoch auf, dass zwischen diesen beiden Erlebnissen 365 Tage lagen und man denkt daran, wie viel passiert ist, was passiert ist, was anders ist usw…
Ein paar Sekunden später hat man dann damit abgeschlossen und begrüßt in einem Meer aus farbigen Explosionen das neue Jahr.

Während der Großteil des Feuerwerkes von den dortigen Norwegern ausging (denn norwegische Feuerwerksartikel sind unfassbar teuer), hatten wir auch unseren Spaß mit ein paar kleineren Fontänen, Spiralen und natürlich Knallerbsen!

Das neue Jahr wusste anscheinend um die Wichtigkeit des ersten Eindruckes und schenkte uns für die restliche Zeit unseres Aufenthalts wunderschöne Skitage.
Bis auf eine Ausnahme, während jener der Wind die Schneeflocken in fliegende Eistorpedos verwandelte, fuhren wir morgens durch eine friedliche, halbdunkle Landschaft, mittags durch ein weißes Tannenmeer und abends auf einen immer spektakulärer werdenden Sonnenuntergang zu.
Aber selbst an dem Tag, an welchem der Wind beschlossen hatte nun doch mal dezent stärker zu blasen, war Hoffnung in Sicht, denn am frühen Abend kämpften wir uns Meter um Meter zu Fuß durch den Sturm, auf das nicht weit entfernte Thon-Hotel am Rande von Skeikampen zu.

Wie in jedem Jahr hatte Boy uns dort, neben seinen ganzen sonstigen finanziellen Unterstützungen, ein Buffetabendessen möglich gemacht und so erforschte und genoss die ganze Gruppe in den nächsten Stunden die Varietät an Varietäten dort angebotener Speisen.
Von der eingelegten Knoblauchzehe bis zum Rentierbraten war alles dabei und so dauerte es nicht lange, bis jeder pappsatt an seinem Tisch saß, nachdem er sich als allerletzten Gang noch die Mousse au Chocolat mit Vanillesoße gegönnt hatte.
Eine logistische Meisterleistung später, in welcher es darum ging alle Teilnehmer des Buffets (also die vollzähligen Trainingsgruppen mehrerer Ruderklubs) innerhalb eines kleinen Hotelkorridors auf ein Gruppenbild zu bekommen, traten wir den Heimweg zu den Hütten an, der Dank des bereits abflauenden Windes weitaus weniger belastend wurde, als der Hinweg.

Farbenfroh in den Dämmerungszeiten und auch ansonsten abwechslungsreich blieben die letzten verbleibenden Skitage.
Norwegen 12 2018

In einer besonders erinnerungswürdigen Einheit starteten wir wortwörtlich im Eiswind, während jenem die Eisflocken nicht vertikal, sondern horizontal auf uns einprasselten. Wir kämpften uns anschließend für eine knappe Stunde durch dieses Spektakel, in dem man den Glauben zu hegen vermochte, die Norweger hätten damals doch recht gehabt und Ragnarök wäre nun doch noch eingetreten.
In der Mitte der Einheit aber, als man am weitesten von den Hütten entfernt war und so gar keine Lust mehr hatte, klarte der Himmel weitestgehend auf und der Wind entscheid sich sein Gebläse einzustellen.
Anstatt mit dem Gesicht nach unten geneigt, schützend und gebückt durch einen Sturm zu stapfen, liefen wir nun, wenige Minuten später, durch eine wunderschöne weiße, stille Abendlandschaft, in welcher die Sonne tiefstehend durch die Baumkronen ihr gelbrotes Licht über uns und auf der Welt um uns herum verteilte.
Der Kontrast war wirklich atemberaubend. Zwar nicht so abrupt aber auch deutlich spürbar war bzw. ist jedes Jahr der Kontrast, den man auf der Rückreise im Zug von Lillehammer nach Oslo erlebt.

Am vierten Januar war es nämlich leider schon wieder Zeit in die Heimat aufzubrechen, da für die einen das Ende der Ferien und für die anderen das Ende des Urlaubs drastisch näherkam.
Und nach einer kurzen Busfahrt war unser erstes nennenswertes Reisemittel eben der Zug von dem kleinen Lillehammer ins große Oslo.

Eingeschneit und meistens sogar frierend lässt man Lillehammer als ein weißes Schneemeer zurück und erlebt dann im Laufe der Fahrt, wie die Landschaft langsam anfängt, wieder grün und braun zu werden. In Oslo angekommen hat man dann dank des Klimawandels die Winterlandschaft endgültig verlassen und geht manchmal im Trockenen und manchmal im Regen dort bei der Fähre der Color-Line an Bord.
Die letzten Stunden unserer Reise lagen zu Beginn der Fährfahrt vor uns und so scheuten wir keine Kosten aber dafür sehr viel Mühen, um die letzten Stunden so angenehm wie möglich zu machen. Was also bei den meisten dabei rauskam war ein gemeinsames Burger Essen und ein darauffolgendes kollektives in der Kabine Rumliegen und Fernsehschauen. Sehr entspannt.

Nach einer kurzen Nacht du einem langen Frühstück legte die Fähre schließlich in Kiel an und eine gute Stunde später fanden wir uns auf dem Gelände des Ruderklubs in Flensburg wieder, wo nach einer selbstverständlich gründlichen Reinigung des Klubbusses und dem Finden und Zusammensammeln sämtlicher persönlicher Taschen und Koffer eine letzte gemeinsame Verabschiedung stattfand und anschließend die Norwegenreise mit uns allen, die wir nun wieder unsere einzelnen Wege nach Hause gingen, dort, am fünften Januar endete.

Bericht von Lukas Gosch, Bild von Morten

 


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