Historisches rund um den RKF

Übersicht:
+ Von der Vereinsgründung bis heute
+ Bilder aus vergangenen Tagen
+ Bier-Grog-Kaffeetreffen 1957
+ Regatta / Achter 1922 / 32
+ Die "Floßgeschichte"
+
Millionen für ein Boot !  

 

Von der Vereinsgründung bis heute

Aus einem am 6.11.1880 gegründeten Skatclub hatte sich auf dem Umweg über einen Kegelklub im Sommer 1882 die "Fliegeclique" gebildet. Alle Mitglieder dieser Clique trugen obligatorisch ein Fliegebärtchen am Kinn, das nur auf begründeten Antrag hin, etwa zur Kräftigung des Bartwuchses hin rasiert werden durfte. Im Protokollbuch heißt es: "Im Sommer übte dieselbe [Clique] den edlen Sport des Ruderns aus", während die Winterzeit abwechselnd durch Skat und Kegeln überbrückt wurde. Im Juni 1883 wurde beschlossen, "das bisher leihweise benutzte Boot "Fliege" durch Kauf zum geforderten Preis von M. 50,- (fünfzig Mark) in den Besitz der Clique zu bringen. Ein "Ruderreglement" verpflichtet sich an den einmal wöchentlich stattfindenden Ruderübungen zu beteiligen. Der "Capitain" führt das "Journal" über Abfahrt, Ankunft und Schäden des Materials. Bereits 1887 ist von drei weiteren Booten die Rede. Am 29.7.1888 wird ein schwimmendes Clubheim mit Fahnenweihe und Bootstaufe festlich eingeweiht. Die erste Beteiligung an einer Regatta 1889 ist nicht dokumentiert, jedoch soll den Flensburgern der Sieg, aufgrund von Materialschäden beim Gegner während des Rennens, zugefallen sein. Die erste "locale" Regatta am Ostseebad statt.
Es war eine Clique, die bei allem Ernst, den sie für den Rudersport forderten, zu leben wußte. Dennoch wurde am 02.05.1903 bei Anwesenheit von nur 5 (!) Mitgliedern die Liquidation des Flensburger-Ruder-Club "Fliege" beschlossen, das Haus und Bootsmaterial wurde dem Verein ehemaliger Oberrealschüler übereignet.

Zwischen 1912 und 1914 bemühten sich die Herren Prof. Raspe (Kiel) und Dr. Ruperti (Hamburg) in unermüdlichem Eifer für die Gründung eines Ruderklubs in Flensburg. Aus politischen, geschäftlichen Gründen und "weil das Wasser der Förde für die Ruderei denkbar ungeeignet sei" (wie wahr!) erhielten sie von allen Seiten negative Antworten. Die Wende kam als sich im Oktober 1913 der Architekt Karl Timmermann bereit erklärte eine Neugründung in Angriff zu nehmen. So findet am 23. Januar 1914 die Gründungsversammlung im Theatercafe statt. Der Magistrat, vertreten durch Herrn Oberbürgermeister Dr. Todsen, sowie mehrere Stadträte sind dabei. Durch Lichtbildervorträge werden viele Mitglieder geworben, so daß bereits 3 Monate später der Verein über 120 Mitglieder zählen kann. Es entwickelt sich ein reger Ruderbetrieb vom Bootsschuppen der Schüler aus, aber es wurde bereits über den Bau eines festen Bootshauses geplant. Der Anfang des 1. Weltkrieges beendet das Vereinsleben.

Erst 1919 erwacht der Rudersport in Flensburg zu neuem Leben. Etliche Mitglieder erleben dies jedoch nicht mehr, unter ihnen der 1. Vorsitzende Karl Timmermann. Der Studienrat Hans Ganten rief die alten Getreuen wieder zusammen und übernahm den Vorsitz. Die Stadt Flensburg stellte dem Klub zwei Schuppen der Viehquarantäne beim Schlachthof zur Verfügung. Zwischen Rindern und Schweinen entstand bald ein reger Ruderbetrieb. Der Vorstand wechselte über Andreas Christiansen zu Hans-Maria Ehrhard, der bis 1930 diese Aufgabe erfüllte und unter dessen Führung ein ungeheurer Aufschwung stattfand. Während dieser Zeit (1922) entstand am östlichen Ufer des Hafens ein neues Klubhaus. Viele Regattaerfolge konnte Verein ebenfalls vorweisen und auch wird von diversen humorvollen Wanderfahrten berichtet. Jedoch zeichnete sich schon damals ab, daß der Verein seine jungen Leute nie lange zu halten vermochte. Nach der Lehrzeit verließen die meisten Flensburg.

Im Jahr 1930 übernahm Emil Petersen den Vorsitz. Eine schwere Zeit, da Inflation der Wirtschaft und natürlich auch dem Klub zu schaffen machte. Mit Interesse, Begeisterungsfähigkeit und Hilfsbereitschaft half die alte Riege der jungen Generation durch die schlechte Zeit. 1934 übernahm Willy Rossen den Vorsitz. Viele Mitglieder wurden durch Ableistung der Wehrpflicht, Inanspruchnahme durch Wehrsportgruppen oder Formationen der Partei in dieser Zeit am Vereinsleben abgehalten. Der seit 1926 bestehende Damen-Ruder- Klub Flensburg schloß sich dem Verein als Damenabteilung dem Klub an. 1938 konnte dieser Abteilung ein neuer Gig-Doppel-Vierer ("Nordschleswig") zur Verfügung gestellt werden. Trotz der schweren Trainingsbedingungen in dieser Zeit erreichten zwei Trainingsmannschaften unter dem Trainingsleiter C.M. Petersen Erfolge bei der Jugendruderei in Berlin und Bremen. Der Bestand an männlichen Mitgliedern ging immer mehr zurück, so daß bei der Damenmannschaft fast nur noch ein Ruderbetrieb aufrecht erhalten werden konnte.

Als 1939 der Krieg gegen Polen ausbrach, kam das Rudern fast ganz zum Erliegen. Erstmals kamen im März 1949 eine Reihe von Herren in der alten Harmonie zusammen, um über eine Wiedereröffnung des Klubs zu beraten. Ein großer Teil ehemaliger Mitglieder kam jedoch aus dem Krieg nicht zurück, eine nicht zu schließende Lücke. Herr Högel wurde mit der Leitung des Klubs beauftragt, dessen Wiedereröffnung einstimmig beschlossen wurde. Die Lage: Das Vermögen des Klubs war von der Militärregierung beschlagnahmt worden, das Bootshaus wurde von lettischen "Gästen" bewohnt, die die Einrichtung verheizt hatten und beim Auszug brauchbares Inventar mit sich nahmen. Beim Haus war bei einer Explosion beim Freihafen die Rückwand eingestürzt und der Putz von der Decke gefallen. Das Bootsmaterial hatte alles einigermaßen überstanden, die Rollsitze waren jedoch als Fahrzeuge von den Kindern der "Gäste" mitgenommen worden.
Bereits am 16. September 47 war das Bootshaus soweit hergerichtet das dort eine Versammlung stattfinden konnte. Der weitere Aufbau und die Wiederherstellung des Bootsparks wurde vom Vorsitzenden Tete Rieve (ab 1948) weiter vorangetrieben. Am 4. Mai 48 wird die Gründung eines Altherrenverbandes beschlossen, dem Mitglieder ab 35 beitreten können. Die neu entstandene Damenabteilung löste sich wieder aus dem Klubverband und gründete sich als Damen-Ruder-Klub Flensburg, auch der Schüler-Ruder-Verband entstand damals neu.

Das Klubleben nahm einen so gewaltigen Aufschwung, daß zeitweilig eine Aufnahmesperre beschlossen werden mußte. Von 1950 bis 1955 hatte Heinrich Meesenburg den Vorsitz und gab diesen an Carl-Martin Petersen ab. Unter seiner Führung erlebte das Rennrudern wie 1932 einen erneuten Aufschwung und so schaffte es der RKF 1955 an 60. Stelle in der Rangliste des Deutschen Ruderverbandes. Jochen Ehrhard war der 1. Vorsitzende von 1961 bis 1976, in seiner Amtszeit errang der Verein ebenfalls etliche Erfolge mit seinen Jugendlichen bei Regatten. Ehrhard betreute eine Anzahl von besonders ruderbegabten Kindern und Jugendlichen. 1968 war der Andrang so stak, daß der RKF über die drittstärkste Ruderabteilung im DRV verfügte. Eine Ursache dafür war die Initiative der Stadt "Rudern für alle Schulen", die für eine wahre Flut an ruderwilligen Kindern und Jugendlichen sorgte.

Der Einschnitt erfolgte 1970, als das Bootshaus am Ballastkai geräumt werden mußte, nur wenige Trainingsboote wurden für einen stark reduzierten Ruderbetrieb nach Ostseebad gebracht. Die anderen verweilten in einer Scheune des Fruerlundhofes bis die Bauzeit am neuen Klubhaus abgeschlossen waren. Jedoch traten das Gros der jugendlichen aus dem Klub aus, da eine ausreichende Betreuung während der Bauzeit nicht gewährleistet war. Das Klubgelände wurde dann 1972 eingeweiht. Das zuvor nach Ostseebad verbrachte Floß wurde zudem im vorangehenden Winter durch einen Sturm zerstört. Die verbliebenen Ruderer errangen dennoch 72, 73 und 75 einige beachtliche Erfolge, unter anderem beim Bundesentscheid "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin.

Uwe Hagen übernahm 1976 das Amt des Vorsitzenden, ihm folgte 1979 Frank Timmermann. Der Winter 1978/79 brachte eine Schneekatastrophe, bei deren orkanartigen Oststürmen Seeschlag und Eispressung die gesamte Brückenanlage zerstört wurde. Die aktiven Mitglieder errichteten die Brücke neu und trotz der Bauarbeiten konnte der Ruderbetrieb aufrecht erhalten werden.
Bis 1999 war Harry Haefner unser 1. Vorsitzender, wobei er 87 von Ulrich Gorzolla vertreten wurde. Der RKF hat mit seinen Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und Altherren auch während dieser Zeit unzählige Regatten bestritten und viele Siege davongetragen oder vordere Plätze belegt. Darunter gehören auch Meistertitel auf nationalen und internationalen Regatten. Wer darüber mehr wissen möchte, liest am besten unsere Festschrift anläßlich unseres 75 jährigen Bestehens.

Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang in unserer Jugendabteilung, weil sich das Freizeitverhalten der Kinder und Jugendlichen geändert hat, aber vor allem, weil wir keinen Trainer zur Verfügung stand, ist seit 1997 wieder Bewegung in diese Abteilung gekommen. Dies ist u.a. auch dem jetzigen Vorsitzenden Detlef Handler zu verdanken, der wie viele Vereinsmitglieder auch viel Zeit für Werbung an Schulen investiert hat. Die Jugenabteilung wächst seit der besseren Betreuung ständig und der Trainer trägt seinen Teil zum sportlichen Erfolg unseres Nachwuchses bei.

Kurze Zeit später wurden die ersten Crashkurse begonnen, die regen Zulauf finden und denen so manches Neumitglied zu verdanken ist. Während das Kennenlernen des Rudersports über 2 oder mehr Wochen ging, wurde die Veranstaltung später in ein Wochenende komprimiert. Schon danach wissen die Meisten, ob es der Sport für sie ist oder eben nicht.

1999 wurde mit der teilweisen Sanierung des Vereinsgebäudes begonnen. Während der Aktion wurde über eine Erweiterung des Hantelraumes für ein attraktiveres Winterangebot nachgedacht. Ein Sponsor ließ die "Träume" dann Wirklichkeit werden. Ab Ende 2001 wurde dann viel geplant, bis Im Oktober 2002 der neue Hantelraum endlich eingeweiht werden konnte.

Etwa 2005 erreichte der Ruderklub erstmals die 300er Marke der Mitglieder. Aktivitäten wie zwei Crashkruse und eine Firmenruderregatta im Jahr ergänzen die Werbe-Aktivtitäten, die unsere Trainer alljährlich an Schulen veranstalten, um Interessierte und Talente zu finden

Beinahe unbemerkt, aber dennoch immer größerer werdendes Interesse bietet das Auftreten des RKF im Internet. So sind 1996 die ersten Seiten online gegangen, haben sich in der Folgezeit deutlich weiterentwickelt und bieten auch diverse Datenbank-basierende Services / Informationen für Mitglieder.

Auszüge und Zusammenfassung aus den Festschriften zum 50. und 75. Jahrestag der Vereinsgründung, sowie eigene Erweiterungen ..
Autor dieses Artikels: Horst-G. Burmester

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Bilder aus vergangenen Tagen

Der Ruderklub "Fliege", in der Hafenspitze um 1900. Bild kann um Faktor 3 beim Anklicken vergrößert werden.

Bild von H.J. Erhard

Detailansicht

 

Detailansicht

Das Bootshaus am östlichen Hafenufer kann man in einem weiteren Fenster vergrößert ansehen - einfach anklicken

 

 

Lang lang ist's her!
Das Bootshaus des RKF im Eröffnungsjahr 1922 (oben) und auf dem 2. Foto 1961 am Ostufer des Flensburger Innenhafens. Seit 1971 steht auf "unserem" alten Grundstück ein Getreidesilo der Raiffeisen HaGe.

 

 

 

 

Tresendienst für durstige Ruderer im Jahre 1973. Wer sich auf diesem Foto wiedererkennt darf sich einen Früchtetee bestellen ("O-Ton": U. Gorzolla)

Gemischtes "Bier-Grog-Kaffeetreffen" 1957 im alten Bootshaus. Die Herren Gert Schwarze, Uwe Hagen und Gerhard Pilz (von rechts) haben sich in den letzten 44 Jahren "kaum" verändert (Stand: Dez. 2001)

Auch 1932 gab es im RKF schon einen erfolgreichen Achter.
Auf dem Foto sehen wir das Ostufer des Flensburger Innenhafens mit den "Großväter" des heute überregional bekannten "Schendel-Achters".

Auch zu dieser Zeit wurden natürlich schon Regatten ausgetragen.


Regatta vor historischer Kulisse - Riemenzweierrennen in Richtung Hafenspitze - vor der alten Schiffbrücke im Jahre 1922.

Wer genau hinsieht erkennt noch das ein oder andere Gebäude wieder...


Es wird bezweifelt ob die alten Wikinger je in Flensburg ihr Unwesen getrieben haben. In der Neuzeit - 1981 - haben die RKF-Wikinger im Innenhafen eine historische Kogge angegriffen - und "fast" versenkt.
Uwe Hagen, Jochen Erhard, Frank Timmermann und Wolfgang Mausolff.

Die "Floßgeschichte"

Flossgeschichte

Unser Floß hat seit 1972 immer mit dem Nordostwind gekämpft und manchmal verloren - siehe Foto von 1979. Vor 20 Jahren wurde dann eine Konstruktion verwirklicht, die bis heute so erhalten ist und abgesehen von von geringen Schäden in den Wintermonaten jetzt schon
2 Jahrzehnte hält. Bedenken gegen die Tragfähigkeit wurden von den Konstrukteuren Jochen Schendel und Klaus Bartels schnell wegdiskutiert.
Eine schnell einberufene außerordentliche Versammlung mit 70 Personen ( siehe nachfolgendes Foto) hat dem Floß nichts ausgemacht. Auf einem Foto ( oben rechts ) ist der 15 m lange Schwimmkörper gerade an der Zobkreuzung .
Uli G.

Flossgeschichte
Der Steg schwimmt immer noch, ein Boot findet aber keinen Platz mehr ;-)
Flossgeschichte
Schlechtwetter und unten rechts: Neubestückung mit Gummimatten während der Instandsetzung vor einigen Jahren
Ein Bericht aus dem Rollsitz zum Rollsitz aus dem Jahr des ersten Einsatzes des aktuellen Floß:

Nach der grundsätzlichen Entscheidung zur Bauart, wurde unter Federführung Jochen Schendels, der Stegneubau ab Mitte März 1994 organisiert.

Zwei Vorgaben setzten der Ausführung enge Grenzen. Zum einen war der Fertigstelltermin 1. Mai unbedingt einzuhalten, zum anderen war zur Schonung der Klubkasse auf niedrige Herstellungskosten zu achten, wobei Eigenleistung und Unterstützung durch potente Mitglieder zu aktivieren waren.

Die beiden aus 8mm Stahlblech gefertigten Schwimmkörper mit einem Eigengewicht von je 2800 kg, wurden bei einer Behälterfabrik in Sachsen bestellt. Neben einem günstigen Preis konnte dieser Hersteller die Fertigstellung der 15m langen Schwimmkörper innerhalb von 14 Tagen zusagen und einhalten.

Das Zusammenfügen der Schwimmkörper mit dickwandigen Stahlrohren und Profileisen zum eigentlichen Schwimmsteg, wurde in Flensburg, in einer zur Verfügung gestellten Werkhalle, vorgenommen. Es gelang, Klubmitglieder und Freunde des RKF zu einer hochmotivierten Mannschaft zusammenfügen, die innerhalb einer Woche die Arbeiten fachmännisch ausführte.
Ausricht-, Schweiß- und Anstricharbeiten sowie die Vorbereitung zur Aufnahme der Holzbeplankung, wurden bis zum Sonntag, den 25.4.94 mit großem Arbeitseinsatz bewältigt, sodaß am Montag um 5.30 Uhr der Spezialtransport von Flensburg Weiche zum Harniskai planmäßig vorgenommen werden konnte.
Der "Stapellauf" per Autokran fand um 6.15 Uhr statt. Trotz der frühen Stunde waren etwa zehn Klubmitglieder erschienen, um dem Ereignis beizuwohnen. Zur Freude aller schwamm der schwere Steg dann auch tatsächlich.
Am Vormittag wurde der Schwimmsteg mit einer Hafenbarkasse zum RKF geschleppt und an seinem endgültigen Liegeplatz mit Ankerketten ausgerichtet und in einer nochmaligen Großaktion wurden die restlichen 50 m2 Holzplanken auf dem Steg befestigt.
Das Anrudern mit vielen Boobtaufen konnte planmäßig am 1. Mai stattfinden. Bei strahlendem Sonnenschein dankte der Vorsitzende des RKF, Harry Haefner, allen am Stegneubau beteiligten, insbesondere auch den unterstützenden Firmen Anthon, Sabroe, J. Sönnichsen, Flensburger Schiffbau-Gesellschaft, Transit Transport, Gustav Gross und dem Hafenamt.

Klaus Bartels

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Entdeckung eines alten RKF - Bootes

Vor 55 Jahren ( 1961 ) wurde am alten Bootshaus im Innenhafen der D-Doppelvierer "Berlin" von Heinrich Meesenburg ( erste Generation Meesenburg von drei weiteren ) getauft.
Nachdem der bis dahin selbstständige Damenruderklub vom Herrenruderklub übernommen wurde - heute sagt man "fusioniert"  wurde mit diesem Boot vorrangig an die Damen gedacht.

Historisches
Historisches
Im November ( 2016 ) besuchten vier Aktive der "P. und R. Gruppe" das Ristorante Italia Am Industriehafen 5 und sahen bei Robbe & Berking Yaching Heritage Centre einen sehr gut erhaltenen Doppelvierer als Dekoschiff in der Bibliothek hängen. Vor 25 Jahren wurde die "Berlin" ausgemustert und an die Familie Oliver Berking verkauft ( Jochen meinte so für 300 Mark ) Zwei Töchter der Seglerfamilie ruderten damals bei uns und nahmen das Boot mit nach Hause, nach Wassersleben. Aus den Augen, aus dem Sinn, bis jetzt. Es lohnt sich ein Besuch bei Robbe & Berking ( nicht nur um die Berlin zu sehen ) Schöne Fotos und Ausstellungsstücke der Segelgeschichte sind neben der umfangreichen maritimen Bibliothek einen Besuch wert.  
Uli G.
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Millionen für ein Boot?

karte1923 Kaum zu glauben - oder? Da steht tatsächlich "Neun Millionen" auf der Karte. Das war eine Anzahlung für ein Boot im Jahr 1923.

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