Das Rennrudern..

Übersicht:

+Einleitung zum Rennrudern
+Regattamannschaft der Erwachsenen / Senioren
+Regattamannschaft der Kinder / Jugendlichen

+Aufbau eines Rennbootes
+Einteilung in Bootsklassen
+Altersklassen und Regeln des DRV für das Mastersrudern

 

Einleitung zum Rennrudern

Um eine entsprechende Leistung zu bringen muß ein Ruderer in der Regel trainieren. Dabei wird der Begriff "Trainieren" nicht mehr nur im Zusammenhang leistungssportlicher Ziele angewendet. Von "Training" wird mittlerweile auch gesprochen, wenn im Rahmen bestimmter Zielsetzungen und biologischer Entwicklungsstufen bewußt (d.h. regelmäßig und gezielt) Einfluß auf die körperliche Leistungssteigerung, -erhaltung und auch (kontrollierte) -reduzierung (z.B. bei zurücktretenden Leistungssportlern) genommen wird. Dabei werden biologische Anpassungserscheinungen durch systematisch wiederholte Bewegungsreize erwirkt, die neben der körperlichen Anpassung auch Auswirkungen auf die Psyche und Persönlichkeit des Sportlers (z.B. Willenskraft, Motivation, Wohlbefinden, Leistungsbereitschaft) haben.

Regelmäßiges und gezieltes Trainieren bedarf - gleich welche Ziele verfolgt werden - gewisser Anleitungen. Diese Anleitungen resultieren aus biologischen Gesetzmäßigkeiten, die für jedes Leistungsniveau, jedes Geschlecht, jedes Alters und jede Sportart Gültigkeit haben.

Es gibt fünf Orientierungsbereiche des Trainings:

  1. Fitneßtraining

  2. Grundlagentraining

  3. Rennrudern

  4. Hochleistungstraining

  5. Rehabilitations- und Kompensationstraining

Natürlich benötigt ein Rennruderer bzw. Leistungssportler ein gewisses Maß an körperlichen Voraussetzungen, aber er muß auch willens sein für "seinen" Sport Zeit zu opfern und Einsatz zu zeigen. Wer auf Regatten Erfolge erzielen möchte muß viel und oft trainieren. Mißerfolge sollten nicht demotivieren, sondern eine Herausforderung zur Verbesserung darstellen. Der Einstieg in die Spitzenklasse dauert nicht nur Monate sondern oft Jahre. Wer also nicht bereit ist kontinuierlich und mit Einsatzfreude dabei zu sein, sollte vielleicht eine Nummer kleiner denken und Fitneßruderei betreiben und gelegentlich auf Regatten gehen.

Daneben ist das Wanderrudern auch beliebt, weil neben dem sportlichen Aspekt auch das gemeinschaftliche Erlebnis auf Touren eine Rolle spielt. Ich jedenfalls hatte bisher viel Spaß auf Wanderfahrten. Aber auch auf Regatten und beim Training geht es nicht nur "tierisch Ernst" zu.

Top----

Die Altersklassen und Regeln des DRV für das Mastersrudern

§ 10 - Rennen der Männer und Frauen der Altersklassen ab 27. Lebensjahr:
1. Für Rennen der Männer/Frauen der Altersklassen ab dem 27. Lebensjahr gelten ausschließlich folgende Kategorien:
A - Mindestalter 27 Jahre
B - Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre
C - Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre
D - Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre
E - Mindestdurchschnittsalter 55 Jahre
F - Mindestdurchschnittsalter 60 Jahre
G - Mindestdurchschnittsalter 65 Jahre
H - Mindestdurchschnittsalter 70 Jahre
Stichtag für die Altersklasse ist jeweils der 31.12. des Ruderjahres.
Die in den Meldungen gemachten Angaben müssen entsprechend § 34 Ziffer 1 letzter Satz AWB nachweisbar sein.
2. Zu den Rennen dürfen nur Ruderer/Ruderinnen gemeldet werden, die im selben Ruderjahr bis zum Meldeschluß der Regatta in anderen öffentlich ausgeschriebenen Wettkämpfen nicht gesiegt haben.
3. Für den Steuermann/die Steuerfrau gilt keine Altersbeschränkung.
4. Männer und Frauen aller Altersklassen (A-H) dürfen nicht mehr als zwei Rennen an einem Tage fahren.

Eine Einteilung der Mitglieder des RKF (nur für Mitglieder) findet Ihr, wenn dem Link folgt.

 

Top----
HomeRKF | Zurück | DerRKF | Neues | Berichte | Gästebuch | Feedback | Service | Suchen | Autoren | eMail